Die Tatsache, dass es sich bei Chucky mal um einen Horror-Star handelte, wird wohl mittlerweile in der Rubrik "Kaum zu glauben, aber wahr" abgehandelt.
Die ursprüngliche Idee, nämlich eine Mörderpuppe ihr blutiges Unwesen treiben zu lassen, war nicht schlecht. Zwar war keiner der Vorgänger je ein Superfilm, aber die beiden ersten Teile hatten schon was Besonderes. Mit dem dritten Teil ging dann aber alles total den Bach runter. Während der vierte noch einige Lacher bereithielt, bekommt man hier im fünften nichts mehr geboten, was sich lohnen würde, sich den Film zu kaufen oder gar anzusehen.
Von dem "wirklichen" Chucky, den man aus Teil 1 und 2 kannte, ist nichts mehr übrig geblieben. Eine Karekatur seiner selbst. Schrill, absolut überzogen. Wenn er schwul wäre, dann wäre er eine Dragqueen.
Das ist schade. Ich find Dragqueens zwar okay, aber mit tut es um die Mörderpuppe leid, die jetzt einfach nur noch langweilt.
Die Witze sind flach und albern. Die Horror-Attacken nur noch plump und ekelig, statt unheimlich und schockierend. Die Story ist keine Story.
Außerdem finde ich das Aussehen der Puppe einfach nur noch blöd. Ich warte auf einen Chucky, der wieder aussieht, wie eine Puppe. Böse, nicht aufgedonnert und albern.
Aber wahrscheinlich war dieser Film der Untergang der Mörderpuppe.