Im letzten Teil der Windrose Triologie geht es endlich nicht mehr um die Jagd auf den Dunklen Magus. Vilemehr um interne Streitigkeiten der Magier. War Antryg Windrose noch im zweiten Teil auf die Erde geflohen, um all dem zu entgehen wird er jetzt auf unsanfte weise zurückgeholt. Sein unfreiwilliger Aufenthalt tut aber seiner Kreativität keinen Abbruch und jeder Leser wird seine Eskapaden mit Vergnügen verfolgen. Oft erscheint der Magier wirklich ein bisschen verrückt, aber alle seine Handlungen haben eine tiefen Sinn, auch wenn der erst viel später zu Tage tritt. Gerade das macht das Buch aber lesenswert. Immer wieder durch wahnwitzige, aber eigentlich unwichtige magische Ereignisse abgelenkt, brauchen der Leser und auch Antryg sehr lange bis sie auf die eigentlich sehr einfache Lösung des Rätsels kommen. Die ablenkenden Streitigkeiten innerhlab des Kollegiums der Nigromanten sind aber dennoch mit viel Vergnügen zu lesen und in jeder Führungsetage wiederzufinden. Jeder Fan von ein bisschen detektivischer Fantasy sollte dieses Buch auf keinen Fall auslassen und jeder der die anderen Bücher der Triologie gelesen hat sowieso nicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)