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Chronik eines angekündigten Todes: Roman Taschenbuch – 1. Februar 2004

4.3 von 5 Sternen 63 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

“Jedes Detail steht mit einer solchen Notwendigkeit an seinem Platz, dass ich nur ein Wort finde, diesen Roman zu kennzeichnen: klassisch.” (Die Zeit) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur für seine Werke, »in denen sich das Phantastische und das Realistische […] vereinen, die Leben und Konflikt eines Kontinents widerspiegeln«. Gabriel García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Er starb am 17. April 2014 in Mexiko City.

Literaturpreise:

Nobelpreis für Literatur (1982)


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Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert
In einer kleinen Stadt in der Karibik feiert man ein rauschendes Hochzeitfest. Die Welt scheint in Ordnung zu sein und die Beteilgten am Ziel ihrer Träume. Doch die Hochzeitnacht ändert von einer Minute zur nächsten das Zusammenleben im Dorf, denn die Braut ist nicht mehr unberührt. Ein Verstoß gegen die ungeschriebenen Gesetze, der umgehend gesühnt werden muß. Eine gnadenlose Todesmaschenerie wird in Gang gesetzt. Die Braut wird verjagt und ihr "Entehrer" ist von der Dorfgemeinschaft zum Tode verurteilt. Marquez beschreibt präzise, wie sich das Unheil zusammenbraut und die ganze Stadt in seinen Bann zieht. Präzise und fast schon eiskalt zeigt Marquez auf, wie fast ohne den geringsten Zweifel die Dorfbevölkerung dem Rachefeldzug mitverfolgt. Stunde ür Stunde, Minute für Minute nähert sich der Tod und es gibt kein Entrinnen. Wie immer überzeugt Marquez nicht nur damit, was er erzählt, sondern vor allem wie er es erzählt. Sein Stil bleibt einmalig. Er bringt seinen Lesern diese zauberhafte und uns fremde Welt nahe. Dieses Werk kann auf vielfache Weise diskutiert werden. Der eine mag sich auf die Kritik an den sozialen verhältnissen stürzen, andere auf die Struktur des Dorfes, die Moralvorstellungen oder einfach auf das Thema schlechthin bei marquez, nämlich die Liebe. "Chronik eines angekündigten Todes" ist ein Marquez durch und durch, wenn ich auch die Magie anderer Werke etwas vermißt habe. Trotzdem ist es eine schöne Lektüre für kalte Winternächte oder warme Sommertage. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Von MyandMar HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 17. Mai 2007
Format: Gebundene Ausgabe
In "Chronik eines angekündigten Todes" verarbeitet Gabriel García Márquez sein vielleicht schmerzhaftestes Jugenderlebnis, den Mord an seinem Freund Cayetano Gentile Chimento. Beinahe 30 Jahre lang dauert es, bis er die Geschichte aufschreiben kann, da er seiner Mutter versprechen musste, dies zu unterlassen, solange die Mutter des Opfers lebe. Dennoch bleibt er von diesem Ereignis so besessen, dass er auch nach Jahren nichts vergessen hat.

Im Gegensatz zu klassischen Kriminalromanen ist in diesem Buch von der ersten Seite an klar, wer das Opfer und wer der Mörder ist. Die schöne Angela Vicario wird in der Hochzeitsnacht von ihrem Mann nach Hause geschickt, da sie nicht mehr unberührt ist. Unter Zwang gibt sie ihren Brüdern den Namen des vermeintlichen Täters bekannt: Santiago Nasar. Um die Ehre der Familie wiederherzustellen haben die Gebrüder Vicario nur eine Möglichkeit, sie müssen Santiago Nasar töten.

Viele Jahre später rekonstruiert der Ich-Erzähler, ein Freund Santiagos, in allen Einzelheiten den Tag des unfassbaren Geschehens. Er versucht, "den zerbrochenen Spiegel der Erinnerung mit Hilfe von so vielen verstreuten Scherben wiederherzustellen." Er analysiert, wie und warum es möglich war, dass ein so offen angekündigtes Verbrechen geschehen konnte. Zudem schien es Niemanden zu interessieren, ob die Anschuldigungen überhaupt der Wahrheit entsprachen. Stück für Stück wird ein Geflecht aus Ignoranz, Passivität, falschen Interpretationen und Verkettung unglücklicher Zufälle aufgedeckt.

Großartig ist der Erzählstil Gabriel Garcia Marquez.
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Format: Broschiert
Gabriel García Márquez läßt seinen Roman „Chronik eines angekündigten Todes" (erstmals 1981 erschienen) in einem Dorf an der kolumbianischen Karibikküste spielen. Hier findet eine Heirat statt. Als eine frühere Entehrung festgestellt und auch veröffentlicht wird, findet daraufhin auch die Rache des Dorfes statt. Dabei thematisiert Garcia Marquez aber weniger dieses Verbrechen in einer patriachalischen Gesellschaft, denn die Haltung der Leute, die einen Mord begehen ohne den heuchlerischen Ehrenkodex zu hinterfragen oder in Zweifel zu ziehen. Der angeklagte Verführer muss sterben, damit die Rache vollzogen ist. Der Autor lässt mit diesem Werk eine minutiöse Rekonstruktion der Ereignisse zu, da er mit peinlichster Genauigkeit das Geschehen beschreibt. Auf eine meisterhafte Art lässt er den Leser an dem Geschehen teilnehmen und die Handlungen hinterfragen. Man kann dieses Buch auf eine vielfältige Art und Weise lesen. Egal ob man für seine persönliche Interpretation den Schwerpunkt auf der politischen oder sozialkritischen Problematik legt oder ob man das Werk mehr als Krimi ansieht, es bleibt immer ein großartiges Meisterwerk der lateinamerikanischen Belletristik. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Broschiert
Dieser Roman von Gabriel Garcia Marquez beginnt wirklich eigenartig und löst dabei gleich ein etwas beklemmendes Gefühl beim Leser aus. Der Erzähler beginnt wie ein Journalist eine uralte Geschichte zu erzählen, wobei er zwischen nüchterner Darstellung der Tatsachen und Interview-ähnlichen Situationen wechselt.
Santiago Nasar, ein junger und doch gleichzeitig reicher Großgrundbesitzer wird umgebracht. Alle, so scheint es, alle außer ihm wissen davon, selbst der Priester des kleinen Ortes. Was ist geschehen? - Das ganze Wochenende über hat ein rauschendes Fest stattgefunden, die Hochzeit Bayardo San Romans mit einer wunderschönen jungen Frau des Ortes. Diese fand leider ein trauriges Ende, als Roman feststellte, daß seine Frau keine Jungfrau mehr ist und sie zu ihrer Familie zurückbrachte. Und diese sinnt nun auf Rache und bringt den scheinbar schuldigen Nasar um.
Marquez beschreibt in sener ganz eigenen Weise eine Situation, wie sie sich sicherlich oft wiederholt, wobei er scheinbar das Finale vorwegnimmt, doch gerade dadurch entsteht eine unglaubliche Spannung der sich der Leser kaum entziehen kann. Zu dem ist dies eine sehr ernste Geschichte, die wert ist, daß man darüber nachdenkt! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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