Nach dem letzten Band der Chronik der dunklen Wälder denkt man nicht, dass Michelle Paver es schaffen kann, noch mehr Spannung aufzubauen. Doch sie schafft es. Die Welt von Torak wird wieder so beschrieben, dass man glaubt, alles selbst erlebt zu haben. Man (ich jedenfalls) glaubt, jede Facette dieses Waldes zu kennen. Man lernt wieder neue Clans kennen, den Weiden- und den Robbenclan, auch diese Clans haben Charakter.
Zum Inhalt:
Torak bleibt beim Robbenclan und sieht bei der Jagd einen kranken Mann mit verschürftem Gesicht und Eiterrstellen auf der Kopfhaut. Als er zurück ins Rabendorf kommt, leidet Oslak unter der Krankheit. Dann verlässt Torak das Dorf heimlich, er fühlt sich schuldig für Oslaks Tod, und er will ein Heilmittel gegen die geheimnisvolle Krankheit finden. Dabei wird er von einem Kind verfolgt, einem Kind mit Krallen und spitzen Zähnen. Gleichzeitig wird auch Renn von einem solchen Wesen beschattet. Torak führt hinterher der Zufall zum Robbenclan, der ein Heilmittel für diese Krankheit besitzt. Doch bei den Robben warten nicht nur Freunde, sondern auch ein schrecklicher Verrat.
Wolffans können aufatmen: Auch Wolf spielt wieder eine entscheidene Rolle, und ein Teil des Buches wird aus seiner Sicht erzählt. Renn ist auch da, und die Beiden kommen Torak auf der Robbeninsel zur Hilfe.
Fazit:
Wieder ein atemberaubender, spannender Band der Chroniken der dunklen Wälder. ABSOLUT LESENSWERT!!!