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Chronik der Nähe: Roman
 
 

Chronik der Nähe: Roman [Kindle Edition]

Annette Pehnt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein tiefschürfendes, schonungsloses Buch über familiäre Nähe, Abschiede und das Erwachsenwerden.«, Augsburger Allgemeine, 10.03.2012

»'Chronik der Nähe' lässt sich tatsächlich als kleine Geschichte der Bundesrepublik seit 1945 lesen; vor allem aber ist es die sensible, stimmungsgenaue Chronik eines Annäherungsprozesses, der zugleich ein endgültiger Abschied ist.«, Der Tagesspiegel, 14.03.2012

»(…) unterhält, erfrischt und erhellt die Wirrnis, in der wir leben.«, Die Welt, 10.03.2012

»Das Besondere in diesem Roman liegt in der unaufgeregten Stille, in der Zärtlichkeit und Nähe zu den Figuren, gerade auch, wo es um deren verletzende Seiten, um eigene Kränkungen der Erzählerin geht. Annette Pehnt erzählt nicht nur eine Familiengeschichte, sie erzählt vor allem von der ebenso schönen wie mitunter auch schmerzhaften Bindung zwischen Müttern und Töchtern.«, FAZ, 10.03.2012

»'Chronik der Nähe' ist eine mitreißende und bedrückende Geschichte einer betörenden, gefühlvollen Sprache, die den Leser in die Tiefe der Geschichte und Figuren zieht wie in Sog.«, MDR Kultur, 13.04.2012

»Es ist der kühle, sezierende Blick der Autorin, der dieses Buch aus der Menge jüngst erschienener Familienromane abhebt. Chronik der Nähe handelt von großen Emotionen, ohne die blumigen Sphären des Kitsches auch nur zu streifen.«, Eßlinger Zeitung, 07.04.2012

»Annette Pehnt arbeitet wie mit einer Lupe und fokussiert das Alltägliche. Mit sicherem Gespür für Stimmungen erziehlt sie mit wenigen Worten große Plastizität in dieser Familiengeschichte mit ihren ganz besonderen Beziehungen zwischen den Generationen, zwischen Frauen, zwischen Müttern und Töchtern.«, Eßlinger Zeitung, 27.10.2012

»Virtuos erzählt Pehnt von diesem flirrendem, manchmal bedrückenden und gleichzeitig aberwitzigen Spiel aus Nähe und Distanz, aus Sehnsucht und Reue.«, Brigitte, 21.03.2012

»Jede der sich durch die Generationen ziehenden, einander spiegelnden Facetten im Verhältnis von Müttern und Töchtern beschreibt Annette Pehnt in ihrem feinen, knappen Stil punktgenau.«, Literaturen, 01.02.2012

»Pehnt spürt in eindringlicher, dialogischer Sprache den subtilen Mechanismen von Nähe und Distanz nach, in die sich Töchter mit ihrer ersten großen Liebe, der Mutter, verstricken.«, Süddeutsche Zeitung, 14.07.2012

»Ein einfühlsamer, zutiefst berührender Roman (…), der ohne ein überflüssiges Wort auskommt, der in einer ganz wunderbar knappen Sprache erzählt, in dem auch das Schweigen zum klug eingesetzten Stilmittel wird.«, Main-Echo, 07.07.2012

»An diesen mitunter bitteren, schmerzhaften Ort des Schweigens und Verschweigens, begibt sich die Chronik der Nähe dieser famose, subtile Roman, und hört genau hin. Und aus diesem Paradox entsteht Wahrhaftigkeit, die berührt.«, Badische Zeitung, 21.03.2012

»Ein stilles, poetisches und behutsames Buch über eine Familiengeschichte im 20. Jahrhundert und über die Dialektik von Verbundenheit und Schmerz.«, Bayern2, 05.05.2012

»(…) ein präzises, einfühlsames Bild der Frauengenerationen.«, Kulturtipp Zürich, 02.05.2012

»Annette Pehnt erweist sich auch in ihrem neuen Roman Chronik der Nähe als Meisterin präziser Psychogramme.«, Berner Zeitung, 03.05.2012

»In ihrem jüngsten Roman entflicht die Schriftstellerin nun auf ihre unnachahmlich sanfte Art und Weise den gordischen Knoten der familiären Leidensgenossenschaft.«, Falter, 14.03.2012

»Subtil und schonungslos zugleich«, Neue Zürcher Zeitung, 24.03.2012

»Annette Pehnt erzählt in ihrem Roman Chronik der Nähe eine Familiengeschichte voller sprachmächtiger Lebenskünstlerinnen.«, Stuttgarter Nachrichten, 14.03.2012

»Pehnt braucht die Protagonistinnen nicht zu überhöhen, sie braucht kein Gramm Süße oder Pathos. Ihre Sprache ist nichts als Essenz, sie trifft ins Mark.«, Hamburger Abendblatt, 10.05.2012

»Sehr feines, anrührendes Buch über unüberbrückbare Distanzen.«, K.West - Kulturmagazin des Westens, 01.04.2012

»In diesem sanft- leisen, behutsam traurigen, unaufdringlichen und gerade dadurch intensiven Roman geht es um den Nachhall von der einen Generation in die nächste.«, Südkurier, 04.04.2012

Kurzbeschreibung

Annette Pehnts hell leuchtender neuer Roman ist die schonungslose, einfühlsame Geschichte von Großmutter, Mutter und Tochter. Immer und immer wieder versuchen
sie, einander nahezukommen. »Chronik der Nähe« ist ein facettenreicher Roman von Liebe und Distanz. Annette Pehnt erzählt die Geschichte einer Familie. Und es ist eine Familie von Frauen. Wortgewaltige Lästermäuler, nicht auf den Mund gefallen, Plaudertaschen. Großmutter, Mutter, Tochter. Schwierig wird es nur, wenn das Schweigen ausbricht. Das war so zwischen der Großmutter und der Mutter. Und auch bei Mutter und Tochter ist es so. Sie schweigen, bis eine kleinbeigibt, bis eine die Stärkere ist und ihren Willen bekommt. Aber wie wollen sie so eine Antwort auf die Frage finden: Liebst du mich auch? Auf einer Reise lässt sich das vielleicht besser herausfinden. Bevor die Mutter stirbt. Aber ob der Ausflug nach Rügen hält, was sich die Tochter von ihm verspricht?
»Chronik der Nähe« ist der Roman dreier Generationen von Frauen und eine kurze Geschichte Deutschlands zugleich.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 380 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 218 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3492055060
  • Verlag: Piper ebooks; Auflage: 4 (12. März 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0070X882W
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #49.291 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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5.0 von 5 Sternen Von Müttern und Töchtern 12. April 2012
Von Susanne Preusker VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Eines komplizierten und hochemotionalen Themas hat sich die Autorin hier angenommen, indem sie das Beziehungs- und Bindungsgeflecht zwischen drei Frauen, unterschiedlich und einander doch so frappierend ähnlich, zu durchdringen versucht. Drei Frauen, drei Generationen, drei Lebenshintergründe und immer stellen sich die gleichen Fragen: Wieviel Nähe und Distanz brauchen Mütter und Töchter? Wieviel Nähe und Distanz braucht die Liebe zwischen ihnen? Und die vielleicht wichtigste Frage: Wieviel Konkurrenz, Mißgunst, Erpressung und Neid verträgt sie, diese Mutter-Tochter-Beziehung? Frau Pehnt hat den Versuch, sich diesen Fragen anzunähern, behutsam, psychologisch präzise und mit beeindruckender sprachlicher Klarheit bewältigt, sie fokussiert sich auf das Thema, da bleibt kein Platz für Nebensächlichkeiten oder sonstigen Schnickschnack. Dass sich das Ganze teilweise bleischwer liest und anfühlt, ließ sich wohl kaum vermeiden. Und ich frage mich abschließend: Woher kennt Frau Pehnt mich, meine Mutter, meine Großmutter? Ähneln sich die Geschichten von Müttern und Töchtern in all ihrer Unterschiedlichkeit wirklich so sehr? "Chronik der Nähe" - das ist wahrlich keine leichte Lektüre, aber ein kluges und wichtiges Buch, ein Frauen-Buch im allerbesten Sinne dieses überstrapazierten Ausdrucks.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In ihrem neuen Buch beschäftigt sich die 1967 geborene Schriftstellerin Annette Pehnt mit dem Verhältnis zwischen drei Frauen aus drei Generationen. Mit eindrücklicher Sprache und dichten, schonungslosen Beschreibungen versucht sie, das problematische Verhältnis zwischen Müttern und ihren Töchtern literarisch zu erfassen. Die Großmutter, die Mutter und die Tochter – jede empfindet aus ihrer Sicht die jeweils andere als fordernde und sich permanent in ihre eigenen Belange einmischende Person. Alle changieren in ihren Gefühlen zueinander zwischen Liebe und Hass, Nähe und Distanz.

Die ich - erzählende Enkelin (sie bleibt ebenso wie die Großmutter namenlos) sitzt an sieben Tagen hintereinander am Bett ihrer kranken Mutter Annie. Immer wieder erinnert sie sich an ihre eigene Kindheit; die Gefühle, die damit verbunden sind, kommen wieder. Aber auch die Geschichten aus der Kindheit ihrer Mutter und deren schwieriges Verhältnis zu der Großmutter kommen - lange vergessen - am Bett der kranken Mutter wieder hoch und wollen zu ihrem Recht kommen.

Annette Pehnt spielt virtuos mit den verschiedenen Zeitebenen, die sich in diesem Roman immer wieder miteinander abwechseln. Es geht um schwierige Mutterbeziehungen, wie es sie wohl in dieser Form nur zwischen Töchtern und Müttern gibt. Die Beziehung von Vätern zu Söhnen bzw. von Müttern zu Söhnen ist jeweils wieder etwas ganz anderes. Es sind Beziehungen, die den Leser ob ihrer sprachlosen Kälte betroffen machen. Dabei sehnen sich alle nach Nähe und sind gleichzeitig voller Trauer über die Unmöglichkeit dieser liebenden Nähe:
„Umarmen: nicht so leicht. Einer von uns sträubt sich kaum merklich. Am besten geht es, wenn wir uns nicht anschauen.“

Annette Pehnt ist ein eindrückliches Stück Beziehungsliteratur gelungen, in dem sie wohl auch etliches verarbeitet, was sie selbst erlebt hat. Anders ist die spürbare Authentizität für mich nicht zu erklären. Auch wenn man diese Geschichte sicher nicht verallgemeinern kann, als männlicher Leser habe ich in diesem Buch viel verstanden von der Dynamik von Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern.
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