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Chronik der Nähe: Roman [Gebundene Ausgabe]

Annette Pehnt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. März 2012
Annette Pehnts hell leuchtender neuer Roman ist die schonungslose, einfühlsame Geschichte von Großmutter, Mutter und Tochter. Immer und immer wieder versuchensie, einander nahezukommen. »Chronik der Nähe« ist ein facettenreicher Roman von Liebe und Distanz. Annette Pehnt erzählt die Geschichte einer Familie. Und es ist eine Familie von Frauen. Wortgewaltige Lästermäuler, nicht auf den Mund gefallen, Plaudertaschen. Großmutter, Mutter, Tochter. Schwierig wird es nur, wenn das Schweigen ausbricht. Das war so zwischen der Großmutter und der Mutter. Und auch bei Mutter und Tochter ist es so. Sie schweigen, bis eine kleinbeigibt, bis eine die Stärkere ist und ihren Willen bekommt. Aber wie wollen sie so eine Antwort auf die Frage finden: Liebst du mich auch? Auf einer Reise lässt sich das vielleicht besser herausfinden. Bevor die Mutter stirbt. Aber ob der Ausflug nach Rügen hält, was sich die Tochter von ihm verspricht?»Chronik der Nähe« ist der Roman dreier Generationen von Frauen und eine kurze Geschichte Deutschlands zugleich.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 4 (12. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492055060
  • ISBN-13: 978-3492055062
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 225.155 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie als Dozentin und freie Autorin mit ihrem Mann und drei Kindern in Freiburg. 2001 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »Ich muß los«, für den sie unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt sie in Klagenfurt den Preis der Jury für einen Auszug aus dem Roman »Insel 34«, 2008 den Thaddäus-Troll-Preis sowie die Poetikdozentur der Fachhochschule Wiesbaden und 2009 den Italo Svevo-Preis. 2011 erschien ihr Roman "Chronik der Nähe", im selben Jahr erhielt sie den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. Zuletzt erschien von ihr im Oktober 2013 der Erzählungsband «Lexikon der Angst«.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das Schreiben versagt sich mir. Daher Plan der selbstbiographischen Untersuchungen. Nicht Biographie, sondern Untersuchung und Auffindung möglichst kleiner Bestandteile. Daraus will ich mich dann aufbauen, so wie einer, dessen Haus unsicher ist, daneben ein sicheres aufbauen, womöglich aus dem Material des alten. Schlimm ist es allerdings, wenn mitten im Bau seine Kraft aufhört und er jetzt statt eines zwar unsichern aber doch vollständigen Hauses, ein halbzerstörtes und ein halbfertiges hat, also nichts.
Franz Kafka
My maxim would be for God s sake write about what you don t know! For how else will you bring your imagination into play? How else will you discover or explore anything?
Graham Swift
Dienstag
Ein Tag ohne Sprechen gilt nicht. Heute Morgen warst du wie zugenäht, nichts gesagt, aber auch gar nichts, so etwas von nichts. Ich wollte deine Lippen auseinanderzerren und die Augenlider hochstemmen, einfach nichts zu sagen, das geht in unserer Familie nicht, vieles geht, aber nicht sprechen: nicht. Großmutter Mutter Kind: wortgewaltig, Lästermäuler, nicht auf den Mund gefallen, Quasselstrippen, Plaudertaschen, Zwitschermaschinen, redselig. Plötzlich schweigen gilt nicht. Wenn du nichts sagst, mache ich es für dich.
Mutter bedroht Annie mit dem Tod, das kann sie gut.
Ich sterbe, sagt sie zunächst leise, aber es genügt, um den Herzschlag des Kindes zu beschleunigen, um Annie an Mutters Seite zu holen, sie nimmt Mutters Hand und presst sich an ihre Schulter.
"Ich sterbe, das fühle ich, diesmal sicherlich, es ist so weit." Annie wird totenblass und hängt an Mutters Lippen. Mutter sieht rosig aus, aber ihre Lippen sind trocken, weil sie stoßweise ein- und ausatmet, sie atmet so rasch, dass sie irgendwann keine Luft mehr bekommt und anfängt zu zittern. Da weiß Annie, dass Mutter diesmal wirklich recht hat, jemand, der stöhnt beim Einatmen und stöhnt beim Ausatmen, der macht es nicht mehr lange, Mutter macht es nicht mehr lange.
"Mutter", sagt Annie angstvoll. Mutter sinkt in einen Sessel und packt Annie am Arm, sie hält sie sehr fest, damit sie sich nicht aus dem Staub macht, aber das würde sie nie tun, sie wird die sterbende Mutter nicht allein lassen, sie wird alles für Mutter tun und sie vielleicht retten, wenn sie es erlaubt.
"Ganz allein bin ich", stöhnt Mutter, und nun weiß Annie endlich wieder, was sie zu tun hat. Sie hatte es nur vergessen, das letzte Mal ist eine Weile her, damals hat es geholfen, und es wird wieder helfen, und schon ist Annie nicht mehr so angst und bange, denn sie wird sich anstrengen und wird Mutter wieder retten, wie beim letzten Mal. Auf einmal spürt sie eine Freude, dass sie so viel tun kann für ihre sterbende Mutter.
"Mutter", ruft sie und drängt sich an die Mutter, die sie gleich noch fester umfasst, als wollte der Tod sie von ihrem Kind wegreißen, "ich habe dich doch so lieb, du darfst nicht sterben."
"Nein", murmelt die Mutter, "das glaube ich nicht, keiner ist für mich da, am Ende ist man allein."
"Doch", ruft Annie triumphierend, sie erinnert sich nun sehr gut an die Worte, die sie zu sprechen hat und immer wieder sprechen wird, "doch, ich bin bei dir, Mutter, ich liebe dich." Mutter macht abwehrende Bewegungen mit der Hand und dreht kraftlos den Kopf zur Seite, vom Kind weg. Annie tänzelt auf die andere Seite, hinüber in Mutters Blick, und fasst die abwehrende Hand, hält sie fest und fängt an, Mutter zu streicheln. Mutter atmet laut und schnell, ihre trockenen Lippen stehen halb offen, sie gurgelt aus der Kehle, das gehört alles dazu, wie konnte Annie es vergessen. Sie lässt schnell die Hand los, rennt in die Küche, befeuchtet ein Geschirrhandtuch mit Wasser und ist schon wieder an Mutters Seite, tupft ihre Lippen ab mit dem feuchten Tuch, fasst die Hand, die nun endlich zugreift und das Kind festhält. Mutters Stöhnen wird leiser, sie öffnet die Augen und schaut Annie an, die dem Blick nicht ausweicht.
"Du bist meine Tochter", mu -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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5.0 von 5 Sternen Von Müttern und Töchtern 12. April 2012
Von Susanne Preusker VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Eines komplizierten und hochemotionalen Themas hat sich die Autorin hier angenommen, indem sie das Beziehungs- und Bindungsgeflecht zwischen drei Frauen, unterschiedlich und einander doch so frappierend ähnlich, zu durchdringen versucht. Drei Frauen, drei Generationen, drei Lebenshintergründe und immer stellen sich die gleichen Fragen: Wieviel Nähe und Distanz brauchen Mütter und Töchter? Wieviel Nähe und Distanz braucht die Liebe zwischen ihnen? Und die vielleicht wichtigste Frage: Wieviel Konkurrenz, Mißgunst, Erpressung und Neid verträgt sie, diese Mutter-Tochter-Beziehung? Frau Pehnt hat den Versuch, sich diesen Fragen anzunähern, behutsam, psychologisch präzise und mit beeindruckender sprachlicher Klarheit bewältigt, sie fokussiert sich auf das Thema, da bleibt kein Platz für Nebensächlichkeiten oder sonstigen Schnickschnack. Dass sich das Ganze teilweise bleischwer liest und anfühlt, ließ sich wohl kaum vermeiden. Und ich frage mich abschließend: Woher kennt Frau Pehnt mich, meine Mutter, meine Großmutter? Ähneln sich die Geschichten von Müttern und Töchtern in all ihrer Unterschiedlichkeit wirklich so sehr? "Chronik der Nähe" - das ist wahrlich keine leichte Lektüre, aber ein kluges und wichtiges Buch, ein Frauen-Buch im allerbesten Sinne dieses überstrapazierten Ausdrucks.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In ihrem neuen Buch beschäftigt sich die 1967 geborene Schriftstellerin Annette Pehnt mit dem Verhältnis zwischen drei Frauen aus drei Generationen. Mit eindrücklicher Sprache und dichten, schonungslosen Beschreibungen versucht sie, das problematische Verhältnis zwischen Müttern und ihren Töchtern literarisch zu erfassen. Die Großmutter, die Mutter und die Tochter – jede empfindet aus ihrer Sicht die jeweils andere als fordernde und sich permanent in ihre eigenen Belange einmischende Person. Alle changieren in ihren Gefühlen zueinander zwischen Liebe und Hass, Nähe und Distanz.

Die ich - erzählende Enkelin (sie bleibt ebenso wie die Großmutter namenlos) sitzt an sieben Tagen hintereinander am Bett ihrer kranken Mutter Annie. Immer wieder erinnert sie sich an ihre eigene Kindheit; die Gefühle, die damit verbunden sind, kommen wieder. Aber auch die Geschichten aus der Kindheit ihrer Mutter und deren schwieriges Verhältnis zu der Großmutter kommen - lange vergessen - am Bett der kranken Mutter wieder hoch und wollen zu ihrem Recht kommen.

Annette Pehnt spielt virtuos mit den verschiedenen Zeitebenen, die sich in diesem Roman immer wieder miteinander abwechseln. Es geht um schwierige Mutterbeziehungen, wie es sie wohl in dieser Form nur zwischen Töchtern und Müttern gibt. Die Beziehung von Vätern zu Söhnen bzw. von Müttern zu Söhnen ist jeweils wieder etwas ganz anderes. Es sind Beziehungen, die den Leser ob ihrer sprachlosen Kälte betroffen machen. Dabei sehnen sich alle nach Nähe und sind gleichzeitig voller Trauer über die Unmöglichkeit dieser liebenden Nähe:
„Umarmen: nicht so leicht. Einer von uns sträubt sich kaum merklich.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut erhalten 12. Dezember 2013
Format:Taschenbuch
Das Buch war sehr gut erhalten, da es gebraucht ist etwartet man ja das es so aussieht aber das Buch wirklich wie neu... DANKE
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