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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Die Wahrheit sieht anders aus...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Chronik von Akakor. Erzählt von Tatunca Nara, dem Häuptling der Ugha Mongulala (Taschenbuch)
Interessant, das dieses Buch wiederaufgelegt wurde, es paßt wohl in den Zeitgeist, wie die anderen Autoren belegen, die von den Käufern ausgewählt wurden. Nur hat leider der Hamburger Autor Rüdiger Nehberg bereits vor 6 oder 7 Jahren nachgewiesen, daß Tatunca Nara ein in Wirklichkeit Deutscher aus Franken ist, der sich und seine Märchengeschichten im südamerikanischen Dschungel gut vermarktet und wahrscheinlich mehrere Personen (auch Karl Brugger) ermordet hat, die auf seine Stories hereingefallen sind. Dazu gab es auch einen Film im ZDF mit interessanten Fakten, Fotos und Polizeiakten. War also nix mit deutschen Soldaten im Urwald und ähnlichem Unsinn...
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1.0 von 5 Sternen
Nicht mal gut zu lesen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Chronik von Akakor. Erzählt von Tatunca Nara, dem Häuptling der Ugha Mongulala (Taschenbuch)
Dass es sich bei der in diesem Buch dargelegten Geschichte um reine Fiktion handelt, wurde bereits an anderer Stele und in anderen Rezensionen aufgezeigt, daher soll es hier nur um das Lesevergnügen an sich gehen. Schließlich kann man ja auch andere pseudohistorische Bücher zumindest als spannend empfinden.Aber auch aus diesem Betrachtungswinkel enttäuscht das Buch auf ganzer Linie. Ständige Wiederholungen sind dabei ein erster Nervfaktor. Pro Seite darf man im Schnitt über einmal die Bezeichnung "weiße Barbaren" für die Menschen außerhalb der "auserwählten Stämme" lesen. Auf der Rekordseite taucht er geschlagene fünf mal auf! Diese "weißen Barbaren" werden mit allen nur denklichen, negativen Adjektiven belegt, darunter unwissend, unehrlich, verräterisch, profitgierig. Ob der aus Deutschland stammende Pseudo-Häupling hier vielleicht autobiographische Züge hat einfließen lassen? Die "auserwählten Stämme" dagegen sind genau das Gegenteil. Dass sie aber "jeden aus dem Hinterhalt erschossen haben, der ihre Grenzen in Kriegszeiten übertreten hat" ist dagegen anscheinend normal. Auch rühmt sich Tatunca Nara damit, dass keiner der Weißen, die zufällig seine Hauptstadt fanden wieder lebend zurückkamen. Im Krieg gegen die Spanier schildert er gar eine Episode, dass sich die Feinde ergaben und um Gnade bettelten, aber dennoch von den Kriegern seines Stammes bis auf den letzten niedergemacht wurden. Ein weiterer störender Punkt, neben dieser ständigen Selbstbeweihräucherung, sind die Inkonsistenzen innerhalb der Geschichte. So existieren die "Chroniken von Akakor" zuerst auf Tierhäuten und papyrusähnlichen Materialien, um dann im letzten Kapitel plötzlich doch von den außerirdischen Vorvätern in "unbekanntes Gestein geschrieben zu sein". Zu Beginn heißt es, dass die Schriftenzeichen der Aliens den Menschen unbekannt waren und daher einfach nur kopiert wurden, damit sie nicht verloren gingen. Dann wird plötzlich irgendwann der Entschluss gefasst eine Übersetzung anzufertigen. Auch die Bevölkerungswachstumsraten sind unmöglich. Zum einen rühmt sich Tatunca Nara damit, dass sein Volk im Vergleich zu den weißen Barbaren so intelligent ist "Jeder Frau nach der Geburt des zweiten Kindes ein bitteres Getränk zu verabreichen, das sie unfruchtbar macht", um die Geburten so zu kontrollieren. Dennoch schaffen es die Ugha Mongulala innerhalb weniger Jahrhunderte wieder von einer auf 2 Mio dezimierten Bevölkerungsanzahl auf über 600 Mio anzuwachsen. Die Geschichte, dass man nachts in Lager der Weißen geschlichen sei, um ihre auf Pfählen gebauten Häuser samt Einwohner und Ausstattung im Fluss zu versenken ist ebenfalls gelinde gesagt unglaubwürdig. Ebenso die Schilderungen der unterirdischen Tunnelanlagen, welche man in drei Monaten nicht vollständig einmal diagonal durchschreiten konnte (von dem magischen Belüftungssystem, in das während einer Überschwemmung kein Wasser eintritt mal ganz abgesehen). Also kurzum: Selbst wenn man das Buch als Science-Fiction liest, macht es keinen Spaß. Da ist Tolkiens Mittelerde deutlich glaubwürdiger und konsistenter, als das Zerrbild der Wirklichkeit, dass der große Tatunca Nara hier schildert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Märchenbuch,
Rezension bezieht sich auf: Die Chronik von Akakor. Erzählt von Tatunca Nara, dem Häuptling der Ugha Mongulala (Taschenbuch)
Ein selbsternannter Häuptling Tatunca Nara alias Günther Hauck erzählt eine Märchengeschichte aus dem Urwald Brasiliens.Dieses Buch ist recht nett für Leute, die gerne träumen. Total unrealistisch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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