Der Rezensent ist kein besonders frommer Mensch und er hat mit traditionellen Weihnachtsfeiern wenig am Hut. Trotzdem meint er, dass dieser Scheibe von vielen Kritikern Unrecht getan wird. Wenn der Hörer die Songs von Rudolph dem Renntier und dem guten alten Santa Claus mit dem angemessenen Humor nimmt, entdeckt er ein richtig ruppiges Rock'n'Roll und Bluesrock-Album, bei dem er den Spaß, den die Musiker beim Spielen hatten, sehr schön heraushören kann. "Santa Claus Wants Some Lovin'" sei hier als Anspieltip herausgepickt. "Mama's Song" können wir immer noch auflegen, wenn wir Mama mal eine Freude machen wollen. Auf diese Greensleeves-Version hätte man verzichten können. Billy Powell war zwar der coolste Rockpianist aller Zeiten, aber aus diesem Werk hat er leider nichts Neues herausgeholt. Nur "Hallelujah, It's Christmas" von 38 Special ist so überzuckert, dass der Rezensent es nicht hören kann, ohne Bauchschmerzen zu bekommen. Das ist ganz bestimmt kein großes Lynyrd Skynyrd Album, aber es ist gar nicht so schlimm.