Connie Talbot fing schon mit 2 Jahren zu singen an. Sie wurde in Großbritannien 2007 durch die Talentshow "Britain's Got Talent" bekannt, in der sie sich nur knapp dem Tenor Paul Potts geschlagen geben mußte. Trotzdem machte das kleine Stimmwunder seinen Weg und veröffentlichte bald darauf ihr erstes Album
Over the Rainbow, das innerhalb von drei Wochen vergoldet wurde und Connie damit ihren ersten Eintrag im Guiness Buch der Rekorde brachte. Seither scheint Connie nicht zu bremsen zu sein. Mit "Three Little Birds" verdrängte sie Coldplay von Platz 1 der amerikanischen Billboard Charts, in Korea hielt sie Mitte Dezember 2008 ihr ersten Bühnenkonzert.
Wie schon in "Over the Rainbow" hat Connie auch in ihrem zweiten Album alle Lieder selbst ausgesucht. Connies wunderschöne Stimme ist sehr berührend, so sehr, dass vielen Menschen immer wieder die Tränen kommen. Absolut erstaunlich sind ihr Stimmumfang und ihr Nuancenreichtum. Sie gibt jedem Lied einen vollkommen eigenen Charakter. Ihre Versionen von "Ave Maria" und "Do You Hear What I Hear" sind die absoluten Highlights der CD, die ein breites Spektrum verschiedener Stile, vom im Bigband Stil arrangierten "Merry Christmas Everybody", über das sehr einfach vorgetragene "Silent Night" bis hin zum Soul-Stück "Do You Hear What I Hear" enthält. Beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit und Authenzität Connie all diesen Stücken einen eigenen Charakter gibt.
Wer "Over the Rainbow" bereits kennt, wird feststellen, dass ihre Stimme reicher und voller geworden ist. Die Bigband ist in einigen Stücken meiner Meinung nach ein wenig zu laut, so dass Connies nuancenreicher Vortrag zu wenig zur Geltung kommt. Das trübt den sehr guten Gesamteindruck des Albums jedoch nicht.
Für die Weihnachtszeit, aber auch danach, sehr hörenswert!