Ihre Werke sind niemals dick oder gar unüberschaubare Wälzer. Régine Pernoud schreibt sehr detailliert, verliert sich aber nie in Langweiligkeiten. Sie denkt mit Christine mit, und so ergibt sich für den Leser die einmalige Gelegenheit, mit ihr zu leben, zu schreiben, zu leiden und sich durch das hochinteressante Leben dieser tollen, mittelalterlichen Frau zu fühlen. Geschichte wird erlebbar und greifbar, denn R. Pernod spannt die einzelnen Bögen und "Handlungsstränge" der geschichtlichen Abläufe in verständliche, prägnante Satzgefüge, ohne die wichtigsten Dinge aus den Augen zu verlieren.