newseasonhw2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden lagercrantz Cloud Drive Photos Professionelle Fotografie2 Learn More praktisch w6 Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket Autorip SummerSale
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 15 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Christiane und Goethe ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Rheinberg-Books
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gebraucht - Gut
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Christiane und Goethe Taschenbuch – 19. März 2001

35 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 12,00
EUR 12,00 EUR 0,46
Hörkassette
"Bitte wiederholen"
66 neu ab EUR 12,00 78 gebraucht ab EUR 0,46 3 Sammlerstück ab EUR 3,50
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Wird oft zusammen gekauft

  • Christiane und Goethe
  • +
  • Cornelia Goethe (insel taschenbuch)
  • +
  • Goethes letzte Reise (insel taschenbuch)
Gesamtpreis: EUR 32,00
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Suhrkamp
Suhrkamp-Insel-Shop
Entdecken Sie die Neuheiten des Verlags, aktuelle Bestseller und weitere spannende Titel im Suhrkamp-Insel-Shop.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 531 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag (19. März 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458345000
  • ISBN-13: 978-3458345008
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,1 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.815 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Es ist für den ehrwürdigen Dichterfürsten aus Weimar wenig schmeichelhaft, was die Autorin Sigrid Damm bei ihren Recherchen über seine Ehe mit Christiane Vulpius zu Tage gefördert hat. In der Literatur wurde Christiane häufig als seine Mätresse oder ein schönes Stück Fleisch beschrieben. "Gründlich ungebildet", sagte Thomas Mann über sie, für Schiller, der sie zeitlebens ignorierte, war sie "ein rundes Nichts".

Wer war diese Frau, die, bevor sie Goethe im Juli 1788 erstmals traf, mit ihrer Tätigkeit in einer Blumenwerkstatt ihre Familie versorgte, da der Vater arbeitslos war, die Stiefmutter sterbenskrank im Bett lag und der Bruder das Gymnasium besuchte? Ganz sicher kein weltfremdes Dummchen, denn sie hat entgegen dem Hofklatsch in Weimar das Wagnis auf sich genommen, ihre große Liebe zu leben, Goethes Sohn August zunächst ohne die Sicherheit einer standesgemäßen Ehe zur Welt zu bringen und großzuziehen.

Christiane führte an der Seite Goethes kein intellektuelles, durchgeistigtes Leben (es ist fraglich, ob sie je eine Zeile seiner Werke gelesen hat), denn sie hatte die Haushalte in Jena und Weimar zu versorgen, seine zahlreichen Gäste zu bewirten und ihm den Rücken für sein Schaffen freizuhalten.

Sehr schäbig wird Goethes Verhalten, als sie 1815 erkrankt. Für ihn ist jede Krankheit eine Arbeitsstörung, die sein ästhetisches Empfinden verletzt. Als sie stirbt, lässt er sie mit furchtbaren Krämpfen und Schmerzen allein. Eine wenig bekannte Seite des Verfassers der schönen Gedichtzeile: "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut".

Die Hörbuchversion wird gelesen von Eva Mattes, renommierte Film- und Theaterschauspielerin; Regie führte Petra Meyenburg. Eva Mattes gibt mit ihrer einfühlsamen Lesung, die von Musik untermalt wird, dieser lange missverstandenen Frau die Stimme zurück.

Lesung mit Musik in zwei Teilen. Insgesamt vier Kassetten, Spieldauer: ca. 360 Minuten. --Manuela Haselberger und Alexandra Plath -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Die Qualität des Buches liegt gleichwohl in der der Zurückhaltung der Autorin, die lieber Originalquellen sprechen lässt, als sich selber mit überzogenen Thesen zu profilieren.«
Helmut Mauró, Süddeutsche Zeitung 10.06.2015

Alle Produktbeschreibungen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
5 Sterne
32
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Alle 35 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tanja Küsters am 7. August 2007
Format: Taschenbuch
Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gegeben. Beim Lesen jeder Zeile spürt man das Herzblut dahinter, ihr Interesse und die Fähigkeit Fakten offenzulegen und doch dem Leser die Möglichkeit zu geben, es anders zu interpretieren, anderer Meinung zu sein. Der Titel könnte vermuten lassen, dass hier Goethes Bild durch und durch schlecht gemacht wird und endlich aufgeräumt wird mit dem Bild des Heimches, als welches Christiane hinlänglich bei der Leserschaft bekannt ist. Nein, die Autorin deckt auf und rückt gerade, gibt dem Leser Wissen mit auf dem Weg, welches zwar ein klares Bild Goethes und Christianes widerspiegelt und doch viel Raum für eigene Mutmaßungen und Gedanken lässt.

Historisch sehr informativ und ausführlich. Biografisch sehr wertvoll. Inhaltlich kompakt und ausführlich. Zu keiner Zeit langatmig oder ausschweifend. Die Recherche ist zielstrebig geschrieben. Was die Autorin nicht wusste, hat sie recherchiert. Wenn es sein musste auch mehrmals. Und wenn sie sich unsicher war, hat sie es gesagt. Kein falsches Zeugnis.

Auch wenn Goethe hier und da nicht "gut wegkam", so konnte ich mich sehr in ihn hineinversetzen. Ich mag ihn. Und Christiane kommt natürlich auch nicht zu kurz. Oft tut sie dem Leser leid, aber sie hat dieses Leben mit Goethe so gewählt und ihr eigenes Glück gefunden, bei dem heutzutage wohl viele Frauen ausgestiegen wären.

Sehr schön geschrieben und recherchiert!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Herbert W. Remsek am 12. August 2012
Format: Taschenbuch
Ich habe dieses Buch mittlerweile zweimal gelesen. Es ist sehr detailliert und dennoch sehr gut lesbar. Es ist gut recherchiert (nennt sich ja auch "Recherche") - es geht um Wahrheit, nicht um Verklärung. Der "Dichterfürst" kommt gar nicht so gut weg - aber auch er war ein Mensch mit Schwächen und Fehlern, und die Autorin versucht, in plausibler Weise so manche Eigenheiten und scheinbar seltsamen Handlungsweisen zu erklären. Es geht der Autorin nicht darum, Goethe und Christiane gegeneinander auszuspielen, sondern die Komplexität dieser Beziehung, die ja in den 28 (!) Jahren ihres Bestehens auch einigem Wandel unterworfen war, herauszufinden, soweit das mit den erhaltenen Quellen (die zwar erstaunlich umfangreich, aber dennoch auch lückenhaft sind) möglich ist.
Es gibt nur einen kleinen Kritikpunkt: das Bildmaterial ist sehr sparsam. Oft werden Porträts beschrieben, die im Buch nicht immer zu finden sind. Oft werden Häuser oder Landschaften beschrieben und man ist auf die eigene Vorstellung angewiesen...
Ansonsten: Die Beurteilung auf der Rückseite "Meisterhaft und erschütternd geschrieben" (M. Reich-Ranicki im ,Literarischen Quartett`) und "Spannend wie ein Roman und doch in allen Einzelheiten verbürgt" (A. Nentwich in der Neuen Zürcher Zeitung) absolut zutreffend.
Unbedingte und eindeutige Empfehlung.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maus am 30. November 2004
Format: Taschenbuch
Die Autorin räumt hier gründlich mit dem falschen Bild, was ich zumindest von dem Bett- und Küchenschatz Christiane bisher hatte, auf. Hier wird aus dem versteckten Blümchen eine sehr fleißige, kluge, mutige, beherzte und eigenständige Frau. Nebenher wird uns auch noch die ganze Weimarer Zeit nahegebracht. Diese Biographie ist so spannend und informativ geschrieben, daß ich das Buch in kürzester Zeit verschlungen habe. Mehr noch, auf Grund dieses Buches bin ich durch Weimar gelaufen und habe das Haus am Frauenplan, sowie das Gartenhaus besichtigt und das nicht zum ersten Mal; doch dieses Mal war alles ganz anders, denn Christiane ging mit mir.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. Juni 2001
Format: Taschenbuch
Es passiert nicht sehr oft, dass ein Buch mich so fesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen mag und fast traurig bin, dass ich es zuende gelesen habe. Das legt an mehreren Faktoren: Es gelngt Sigrid Damm, trotz der Fülle von Zitaten, oft in einer uns nicht mehr leicht zugänglichen Sprache, die Alltagswelt zur Zeit Goethes in Weimar lebendig werden zu lassen. Umgekehrt sind es sicher diese vielen Dokumente im O-Ton, die die Anschaulichkeit bewirken. Damm geht chronologisch vor, trägt zusammen, was über das Leben der Christiane Vulpius in Erfahrung zu bringen ist, bevor sie Goethe trifft, wie es ihr in den ersten Jahren mit Goethe ergeht. Sie führt vor, welche Dimensionen diese Beziehung ohne Trauschein - für uns fast Normalität - im absolutistischen Weimar hat und lässt den Leser erahnen, unter welchem gesllschaftlichen Druck vor allem Christiane gestanden haben muss. Damm sucht nach Erkärungen, warum Goethe nach 17 Jahren, 1806, seine Beziehung zu seinem "Haus- und Bettschatz" Christiane durch die Heirat legalisiert. Hier und in vielen anderen Fällen räumt sie mit alten Legenden auf,z.B. Goethe habe sie geheiratet, weil sie ihm das Leben gerettet habe. Überhaupt kommt Goethe ziemlich schlecht weg, wir würden ihn heute sicher als "Macho" bezeichnen. So empfiehlt er Christiane, wenn sie schon lesen wolle, dann am besten das Kochbuch. Auch seine Vaterrolle wird kritisch beleuchtet: Er läßt seinem Sohn August kaum Freiraum, da er selbst glühender Napoleonanhänger ist, muss August in Heidelberg den Code Civil Napoleons studieren, darf August nicht als Freiwilliger gegen Napoleon kämpfen.Lesen Sie weiter... ›
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen