Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo 1981

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Die 13-jährige Christiane F. lebt in Berlin und erlebt die soziale Misere der Familie, aus der sie wenigstens zeitweilig mit Tabletten entkommen will. Sie wird süchtig. In der Schule wird sie durch ihre Clique im Konsum bestärkt. Bald steigt sie auf harte Drogen um und nimmt Heroin. Obwohl sie ihren Freund Detlef liebt, mit ihm ein Konzert von David Bowie besucht, wird sie zur Prostituierten und steht vor dem endgültigen Abstieg. Sie versucht, von der Droge loszukommen, was ihr nach etlichen vergeblichen Anläufen gelingt.

Darsteller:
Jens Kuphal, Natja Brunckhorst
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 2 Stunden 6 Minuten
Darsteller Jens Kuphal, Natja Brunckhorst, Reiner Wölk, Christiane Reichelt, Jan Georg Effeler, Thomas Haustein
Regisseur Uli Edel
Genres Drama
Studio STUDIOCANAL Home Entertainment
Veröffentlichungsdatum 26. Oktober 2000
Sprache Deutsch
Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 2 Stunden 6 Minuten
Darsteller Jens Kuphal, Natja Brunckhorst, Reiner Wölk, Christiane Reichelt, Jan Georg Effeler, Thomas Haustein
Regisseur Uli Edel
Genres Drama
Studio EuroVideo Bildprogramm
Veröffentlichungsdatum 10. Mai 2012
Sprache Deutsch

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Madden am 24. Juli 2006
Format: DVD
Christiane F. - Dies ist also die Verfilumg zum erschuetternden Buch aus den 70ern.

Nicht weniger erschuetternd ist auch der Film.

Hervorragend umgesetzt, nicht gerade mit einer immens hohen Spannungskurve, was aber auch nicht erforderlich ist, aber mit viel Gefuehl, trauriger, beaengstigender und gefaehrlich wirkender Atmosphaere und trotz ihres Alters erstaunlich guten Schauspielern.

Von denen ist natuerlich an erster Stelle Natja Brunckhorst (Christiane F. spielend) zu erwaehnen. Kaum zu glauben, dass ein so junges Maedchen so ueberzeugend ein Drogenabhaengige mit all ihren Problemen verkoerpern kann!

Man fuehlt richtig mit ihr und ist am Ende froh, dass man selbst nicht so ein Leben gefuehrt hat, vor allem, da diese Geschichte

eine wahre Begebenheit ist!

Deer ganze Film ist duester und trist gehalten, mit negativ auswirkender Filmmusik und vielen dunkelen Gestalten im Berlin der 70er und 80er Jahre.

Alles in allem eine Atmosphaere ohne Lichtblicke, von der man selber traurig und bedrueckt gestimmt wird.

Dazu traegt auch die nicht uebertriebene Gewalt, oft psychische aber auch aeusserst brutale (Sado-Masochistische Szenen, detailliert dargestelltes Injizieren von Heroin,...) Gewalt, bei.

Nich umsonst ist dieser Film in vielen Laendern restricted und ohne Jugendfreigabe!

Nachdem wir den Film in der Schule gesehen haben (10. Klasse), sind alle erstmal ein paar Minuten wie versteinert sitzengeblieben, weil dieser Film und die Geschichte einen wirklich mitgenommen hat!

Nichtsdestotrotz ein handwerklich sehr guter Film mit erstaunlich guten Akteuren und viel, viel Tragik und Gewalt!

Auch wenn das Buch mehr Details enthaelt - bei einer Laufzeit von 135 Min kann man micht von zu knapp erzaehlter Story sprechen!
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110 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von charly am 17. Dezember 2006
Format: DVD
Als Stammgast der Diskothek SOUND von 1975 bis 1981 kann ich den Film nur vollinhaltlich bestätigen. Ein Detail an das ich mich gut erinnere, im Film aber nicht so gut rauskommt: die über dem Griff abgesägten WC-Türen. Das war am Anfang gewöhnungsbedürftig, insgesamt aber eine wichtige, für Einige eine lebensrettende Maßnahme. Drücker konnten dadurch rechtzeitig rausgeholt werden (siehe Film, ca. 0:11.00). Treffend dargestellt ist auch die Änderung im sprachlichen Bereich "Szene-Sprache", so wie das im "normalen" Leben auch ist (bei Computer-/Technik-/Auto-/Freaks, ...).
An Christiane Vera F. kann ich mich noch erinnern, im SOUND habe ich sie einige Male gesehen. Beim Abholen eines Bahnexpress Pakets am Bahnhof Zoo war ich sehr überrascht bekannte Gesichter aus Sound zu sehen. Vorher dachte ich die reden nur davon (vom auf den Strich gehen) um Eindruck zu schinden und ihre persönliche Entwicklung in Richtung Erwachsen-werden zu dokumentieren.
Hilfe für Süchtige gab es damals (außer im Krankenhaus, Bonhoeffer-Klinik) durch Entzugshilfevereine wie Narkanon (ein Ableger von Scientology Church, dort war Christiane, kommt im Buch vor aber nicht im Film) und Synanon. Synanon gibt es - nach massiven finanziellen Turbulenzen - noch immer. Die Erfolgschancen waren damals bei Synanon recht gut, ich würde auch heute noch Freunde oder nahe Angehörige Synanon anvertrauen. Ganz einfach deshalb, weil sie Freunden von mir geholfen/ihnen das Leben gerettet haben.
Mein Lieblingskapitel im Film ist "voll drauf", im Bahnhof Zoo relativ zügig gedreht mit Laienschauspielern und daher sehr authentisch.
Würde ich Leuten von damals begegnen, wie würde ich sie behandeln?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von DVD-Rezensionen HALL OF FAME REZENSENTTOP 10 REZENSENT am 21. Juni 2012
Format: Blu-ray
Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Wie oft ich das nach den Tonbandaufzeichnungen von Kai Hermann und Horst Rieck geschriebene Buch, dass als Vorlage für diesen Film diente, mittlerweile gelesen habe, weiß ich inzwischen schon selbst nicht mehr.
Ein jedes Mal hat es mich erneut berührt, wütend und traurig gemacht und noch lange Zeit im Nachhinein beschäftigt. Vor einigen Jahren dann sah ich den unter der Regie von Uli Edel im Jahr 1981 entstandenen Spielfilm, der sich nah an der Geschichte der real existierenden Christiane Felscherinow und deren mit zwölf Jahren beginnenden Weg hin zur Drogenabhängigen beschäftigt, zum ersten Mal.

Dreißig Jahre nach seiner Premiere bringt das Label "Eurovideo" mit "Christiane F.- Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" einen der ohne Zweifel wohl authentischsten und einem zugleich unheimlich nah gehenden Film über die vernichtende und alles zerstörende Macht der Drogen, erstmals auf Blu ray zur Veröffentlichung. Für die vorliegende Blu ray - Veröffentlichung wurde der in einer Bernd Eichinger Produktion entstandene und an Originalschauplätzen mit zum Teil aus der Szene stammenden Laiendarstellern gedrehte Film, laut Cover, komplett neu abgetastet und restauriert.

Den Film nur als packendes Drogendrama zu bezeichnen würde ihm nicht gerecht werden. Er bietet und ist viel mehr. In der in ihm ohne Schnörkel und ungemein geradlinig und geradezu erschreckend ehrlich erzählten Geschichte über Drogensucht und Prostitution und dem Versuch diesem Teufelskreis zu entfliehen, gräbt er sich dauerhaft im Gedächtnis ein.
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