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Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo [VHS]


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Produktinformation

  • Darsteller: Natja Brunckhorst, Thomas Haustein, Jens Kuphal, Reiner Wölk, Jan Georg Effeler
  • Regisseur(e): Uli Edel
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Spieldauer: 135 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (181 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RO46
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.447 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vom Hasch kam sie zum Heroin. Die Sucht zwang sie auf den Strich zu gehen. Sie erlebte den Himmel und sie erlebte die Hölle. Christiane F.. Mit 14 Jahren hatte sie schon alles durchgemacht, was in der Szene los war.
Mit 15 Jahren war sie am Ende. Rauschgift, die Droge, die vermeintlich "Freiheit" verschafft, bietet letztendlich doch nur Siechtum und Tod. Christiane F. schaffte den Ausstieg aus der Szene. Viele andere aber bleiben zurück und setzen sich eines Tages den letzten, den "goldenen Schuß". Sie sind noch Kinder und haben doch schon ihre ganze Zukunft verspielt.

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Einen Moment zu viel allein, eine Minute zu lange nicht dazu gehört, einen Abend zu viel die volle Aufmerksamkeit vermisst. Sucht ist ein Prozess, und weil sie das ist, beginnt sie sich früh und unbemerkt zu entwickeln bis eines Tages eine Kleinigkeit das Fass zum Überlaufen bringt. Es geschieht so verblüffend nebensächlich, es wirkt so unspektakulär, wie Christiane F. von einer schüchternen Dreizehnjährigen, die in einem Neubauviertel wohnt, zu einer Heroinabhängigen wird, die am Bahnhof Zoo auf dem Babystrich landet.

Gerade das ist Regisseur Uli Edel (Letzte Ausfahrt Brooklyn, 1988, Rasputin, 1996) gelungen: in den Feinheiten darzustellen, wie unsichtbar die Falle der Abhängigkeit lauert und wie gnadenlos sie bereits in dem Moment zuschnappt, wo der Betroffene beim ersten "nur einmal probieren" noch die Kontrolle zu haben glaubt. Er hat genau die Eckpfeiler heraus gearbeitet, die das Überlaufen verursachen: Umzug in eine große Stadt, Auszug der Schwester, eine mit ihrer Arbeit und ihrem Freund beschäftigte Mutter, keine richtigen Freunde und diese kleinen Augenblicke, in denen das Leben immer wieder abbiegt -- in die falsche Richtung. Der Film konzentriert sich auf den Weg in die Abhängigkeit. Pädagogische Reaktionen der Eltern fallen raus.

Natja Brunkhorst, die sich als Christiane F. im Handumdrehen vom hübschen Teenager in ein verlebtes Wrack verwandeln muss, erbringt schauspielerisch hervorragende Leistungen. Sie ist auch die Einzige der Darsteller, die später in weiteren Kinofilmen zu sehen ist (z.B. in der Milieustudie Tiger, Löwe. Panther oder in Hörigkeit des Herzens). Das Drehbuch zur Buchvorlage, für die Kai Hermann und Horst Rieck viele Tonbandaufnahmen mit der berühmtesten Fixerin Deutschlands auswerteten, schrieb Hermann Weigel (auch Drehbuchschreiber von Die unendliche Geschichte und Produzent von Ballermann 6). Star-Mitwirkender ist David Bowie, mit dem extra für den Film Konzertaufnahmen gemacht wurden.

Ein gelungener Streifen, der sagt, was er sagen soll, sagen will und sagen muss. --Daphne von Unruh

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Madden am 24. Juli 2006
Format: DVD
Christiane F. - Dies ist also die Verfilumg zum erschuetternden Buch aus den 70ern.

Nicht weniger erschuetternd ist auch der Film.

Hervorragend umgesetzt, nicht gerade mit einer immens hohen Spannungskurve, was aber auch nicht erforderlich ist, aber mit viel Gefuehl, trauriger, beaengstigender und gefaehrlich wirkender Atmosphaere und trotz ihres Alters erstaunlich guten Schauspielern.

Von denen ist natuerlich an erster Stelle Natja Brunckhorst (Christiane F. spielend) zu erwaehnen. Kaum zu glauben, dass ein so junges Maedchen so ueberzeugend ein Drogenabhaengige mit all ihren Problemen verkoerpern kann!

Man fuehlt richtig mit ihr und ist am Ende froh, dass man selbst nicht so ein Leben gefuehrt hat, vor allem, da diese Geschichte

eine wahre Begebenheit ist!

Deer ganze Film ist duester und trist gehalten, mit negativ auswirkender Filmmusik und vielen dunkelen Gestalten im Berlin der 70er und 80er Jahre.

Alles in allem eine Atmosphaere ohne Lichtblicke, von der man selber traurig und bedrueckt gestimmt wird.

Dazu traegt auch die nicht uebertriebene Gewalt, oft psychische aber auch aeusserst brutale (Sado-Masochistische Szenen, detailliert dargestelltes Injizieren von Heroin,...) Gewalt, bei.

Nich umsonst ist dieser Film in vielen Laendern restricted und ohne Jugendfreigabe!

Nachdem wir den Film in der Schule gesehen haben (10. Klasse), sind alle erstmal ein paar Minuten wie versteinert sitzengeblieben, weil dieser Film und die Geschichte einen wirklich mitgenommen hat!

Nichtsdestotrotz ein handwerklich sehr guter Film mit erstaunlich guten Akteuren und viel, viel Tragik und Gewalt!

Auch wenn das Buch mehr Details enthaelt - bei einer Laufzeit von 135 Min kann man micht von zu knapp erzaehlter Story sprechen!
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99 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von charly am 17. Dezember 2006
Format: DVD
Als Stammgast der Diskothek SOUND von 1975 bis 1981 kann ich den Film nur vollinhaltlich bestätigen. Ein Detail an das ich mich gut erinnere, im Film aber nicht so gut rauskommt: die über dem Griff abgesägten WC-Türen. Das war am Anfang gewöhnungsbedürftig, insgesamt aber eine wichtige, für Einige eine lebensrettende Maßnahme. Drücker konnten dadurch rechtzeitig rausgeholt werden (siehe Film, ca. 0:11.00). Treffend dargestellt ist auch die Änderung im sprachlichen Bereich "Szene-Sprache", so wie das im "normalen" Leben auch ist (bei Computer-/Technik-/Auto-/Freaks, ...).
An Christiane Vera F. kann ich mich noch erinnern, im SOUND habe ich sie einige Male gesehen. Beim Abholen eines Bahnexpress Pakets am Bahnhof Zoo war ich sehr überrascht bekannte Gesichter aus Sound zu sehen. Vorher dachte ich die reden nur davon (vom auf den Strich gehen) um Eindruck zu schinden und ihre persönliche Entwicklung in Richtung Erwachsen-werden zu dokumentieren.
Hilfe für Süchtige gab es damals (außer im Krankenhaus, Bonhoeffer-Klinik) durch Entzugshilfevereine wie Narkanon (ein Ableger von Scientology Church, dort war Christiane, kommt im Buch vor aber nicht im Film) und Synanon. Synanon gibt es - nach massiven finanziellen Turbulenzen - noch immer. Die Erfolgschancen waren damals bei Synanon recht gut, ich würde auch heute noch Freunde oder nahe Angehörige Synanon anvertrauen. Ganz einfach deshalb, weil sie Freunden von mir geholfen/ihnen das Leben gerettet haben.
Mein Lieblingskapitel im Film ist "voll drauf", im Bahnhof Zoo relativ zügig gedreht mit Laienschauspielern und daher sehr authentisch.
Würde ich Leuten von damals begegnen, wie würde ich sie behandeln?
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ferkelbertchen am 22. Oktober 2007
Format: DVD
...und teilweise schon widerlich entwürdigend...aber das ist wahrscheinlich genau das, was Drogenjunkies selbst aus sich machen...Der Anfang vom Film hat mich wenig begeistert, ich habe Zusammenhänge nicht richtig verstanden...z.B., wie ist sie zu den Drogentypen überhaupt gekommen? Und wo war eigentlich ihre Mutter? Vor allem zweifelte ich an der 16er Freigabe und dachte mir: naja, damals vielleicht, aber heutzutage gibt es schlimmeres, was ab 12 Jahren freigegeben ist?! Jedenfalls hat der Film nach einem guten Drittel dann doch eine Drehung gemacht und kippte teilweise wirklich ins Extreme ab. So sieht man Junkies, die sich Spritzen in den Hals verpassen, blutiges Besteck in der Toilette spülen, zusammen entziehen und sich da gegenseitig auf Deutsch vollkotzen usw....und das alles passiert einer 13jährigen und das sieht alles wirklich echt aus!!! Natürlich kennt man diese Situationen aus diversen Dokumentationen und ab einem gewissen Punkt hatte ich wirklich das Gefühl, ich gucke eine Doku grade... für die Zeit, aus der der Film stammt hätte ich das nicht erwartet!!! Fazit ist, ich habe mir nun das Buch gekauft, um, wie ich gelesen habe, einige Logiklöcher des Films noch zu klären, trotzdem bekommt er von mir 4 Sterne und den Hinweis, ihn doch vielleicht früher freizugeben und an Schulen standardmässig zu zeigen!!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Volker Hartung HALL OF FAME REZENSENT am 26. November 2000
Format: DVD
Ein deutscher Klassiker, der das Wiedersehen lohnt. Drei Bemerkungen dazu:
1. Den Tatsachenbericht der Christiane F. zu verfilmen, war sicherlich ein Wagnis. Jegliche Auseinandersetzung mit dem Thema, die es nicht reißerisch ausnutzt, muß man einfach loben. 2. Entstanden ist eine fesselnde, deprimierende Schilderung des Milieus mit beeindruckenden Darstellern und gut gewählter musikalischer Untermalung von David Bowie. Um seine Zielgruppe zu erreichen, mußte der Film unterhalten, und das ist glücklicherweise auch gelungen. 3. Filmerisch gesehen gibt es etliches auszusetzen. Neben brillanten Szenen gibt es auch einige plakative Dialoge; nicht immer findet Edel eine Bildersprache, die sich vom Niveau eines Fernsehspiels löst. So sehr ich übrigens die Leistung der damals tatsächlich erst 14jährigen Natja Brunckhorst bewundere, halte ich es doch für bedenklich, ein so junges Mädchen den Strapazen einer solchen Rolle auszusetzen. Auf diesen Grad von Authentizität hätte man zu Gunsten einer älteren Schauspielerin verzichten sollen.
Zur DVD: Das Bild ist in Ordnung, wenn auch vom Kinoformat fast auf 4:3 aufgebläht. Der Dolby-Digital-5.1-"Remix" ist allerdings ein Witz. Ehrlicher wäre eine gute Stereomischung gewesen. Als Extras gibt es ein paar Texttafeln.
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