Die 13-jährige Christiane F. lebt in Berlin und erlebt die soziale Misere der Familie, aus der sie wenigstens zeitweilig mit Tabletten entkommen will. Sie wird süchtig. In der Schule wird sie durch ihre Clique im Konsum bestärkt. Bald steigt sie auf harte Drogen um und nimmt Heroin. Obwohl sie ihren Freund Detlef liebt, mit ihm ein Konzert von David Bowie besucht, wird sie zur Prostituierten und steht vor dem endgültigen Abstieg. Sie versucht, von der Droge loszukommen, was ihr nach etlichen vergeblichen Anläufen gelingt.
Produktbeschreibungen
Vom Hasch kam sie zum Heroin. Die Sucht zwang sie auf den Strich zu gehen. Sie erlebte den Himmel und sie erlebte die Hölle: Christiane F. Mit vierzehn hatte sie schon alles durchgemacht, was in der Szene los war. Mit fünfzehn war sie am Ende. Rauschgift, die Droge die vermeintlich ′Freiheit′ verschafft, bietet letztendlich doch nur Siechtum und Tod. ′Christiane F.′ schaffte den Ausstieg aus der Szene. Viele andere aber bleiben zurück und setzen sich eines Tages den letzten, den ′goldenen Schuss′. Sie sind noch Kinder und haben doch schon ihre ganze
...ohne Zweifel handelt es sich um einen hervorragenden deutschen Film.
Die Umsetzung von der Buchvorlage ins Visuelle ist Uli Edel in allen Beziehungen gelungen und die ewig schlaue Kritikeraussage: -Das Buch ist besser!- möge bitte verstummen.
Der Film wird hier in seiner zweiten DVD Veröffentlichung im schön gestaltetem Booklet angeboten.
Wer in Anbetracht der DVD- Umsetzung jetzt auch eine digitale Meisterleistung erwartet- der wird ziemlich enttäuscht sein. Denn das Umgesetzte hebt sich in keiner Weise von der Erstauflage ab.
Die Farben sind in Anbetracht der Thematik blass und deshalb auch richtig gewählt.
Trotz der ganzen Anführungen möchte ich die Auflage von Arthaus empfehlen, da diese sich mit einem sehr gutem Coverdisign weit von der Erstauflage abhebt.
Ich weiß, dass der Titel meiner Rezension verwirrend sein mag, aber: Wir haben den Film mit unserer 14-jährigen Tochter geschaut und hatten hinterher viel Zeit zur Diskussion. Aus unserer Sicht war das genau der richtige Weg, um auf das Thema Drogen aufmerksam zu machen. Allein deshalb schon sehr empfehlenswert!
Es handelt sich bei diesem Film schlichtweg um einen Klassiker. Wer ihn nicht kennt, sollte ihn unbedingt sehen. Zum einen ist er fast schon ein Stück Allgemeinbildung, zum anderen stellt er sehr deutlich die Drogenproblematik dar und kann somit gut als Drogenaufklärungsfilm für Halbwüchsige in Schule und Elternhaus verwendet werden. Sicherlich ist er nicht mehr ganz zeitgemäß, die Abläufe und das Leben von Jugendlichen und ebenso die Drogen haben sich verändert, aber die Thematik an sich ist geblieben. Sehr wichtiger Film, mehr noch das Buch, welchem ich fünf Sterne geben würde. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo