Autorenkommentar
Christian Rosenkreuz verkörpert einen Archetyp der abendländischen Mystik. Durch das Doppelsymbol von Kreuz und Rose hat sie ihren sichtbaren Ausdruck gefunden. Stationen des damit gekennzeichneten Innenwegs sind durch die drei rosenkreuzerischen Grundschriften "Fama Fraternitatis", "Confessio Fraternita-tis" und "Chymische Hochzeit Christiani Rosenkreuz" dokumentiert. Auf dieser Basis gestaltet Gerhard Wehr das Wesensbild des mit Rosen und mit dem Andreas-Kreuz signierten Christian Rosenkreuz, der im Begriffe ist, sich auf den Weg zur Heiligen Hochzeit zu machen, - einen Weg, der jedem und je-der offen steht.
Klappentext
Als Sinnbild abendländischer Mystik wird Christian Rosenkreuz dem Suchenden als Leitfigur durch die Hallen der Einweihung beigestellt. In den drei bekannten Schriften - Fama Fraternitatis, Confessio Fraternitatis, Chymische Hochzeit Christini Rosenkreuz - bildet sein Weg von der Suche nach dem Geheimnis (C.R.), hin zur Ordensgründung (R.C.) und Bewahrung der Lehre (Templum C.R.C.) ein Fundament der Geheimlehre im Sinne eines initiatischen Christentums. Den Höhepunkt des geistigen Weges des Christian Rosenkreuz kennzeichnet die siebeneckigen Grabkammer. Wer sich dazu berufen weiß, vermag diese Kammer zu öffnen und das universale Kompendium aller Weisheitslehren in Empfang nehmen. Wohl dem, der wie Christian Rosenkreuz auch heutzutage Zeit findet, verborgene Wege zu gehen, um das Ziel einer kosmischen Mitarbeit in Augenschein zu nehmen. Gegürtet mit einem roten Band und geschmückt mit Rosen darf man sich zu jeder Zeit auf die Erlösung in der Heiligen Hochzeit vorbereiten.