Kurzbeschreibung
Mit dem vorliegenden Band setzt Wolfgang Speyer seine Studien zum Verhältnis von Antike und Christentum fort. Er untersucht die beiden geistigen Bewegungen des Altertums, die für die Neuzeit und Gegenwart von entscheidender Bedeutung sind: die griechische und hellenistisch-römische Kultur einerseits und das Christentum andererseits. In der Einleitung arbeitet er das genuin Christliche und seine Verwurzelung im Alten Testament heraus. Des weiteren untersucht er die unterschiedliche Vorstellung des Gottes- und des Menschenbildes bei Heiden und Christen. Neben dem rein Geschichtlichen, das die philologisch-kritische Methode erschließt, soll bei den religiösen Vorstellungen auch das Überzeitlich-Symbolische zur Sprache kommen. Insgesamt versucht Wolfgang Speyer zentrale geistige Voraussetzungen des europäischen Weltbildes offenzulegen, die der Erhellung des Selbstverständnisses und der Selbstkritik dienen können.