Gebraucht kaufen
EUR 1,50
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von reBuy reCommerce GmbH
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Als Christ in der politischen Entscheidung. Broschiert – 1985

3 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Broschiert
"Bitte wiederholen"
EUR 1,50
7 gebraucht ab EUR 1,50 1 Sammlerstück ab EUR 19,00

Hinweise und Aktionen

  • Große Hörbuch-Sommeraktion: Entdecken Sie unsere bunte Auswahl an reduzierten Hörbüchern für den Sommer. Hier klicken.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Guetersloher Verlagshaus, (1985)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579039660
  • ISBN-13: 978-3579039664
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.147.064 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Helmut Schmidt hat mehr als eine Karriere gemacht. 1918 in Hamburg geboren, geriet der Wehrmachtsoffizier während des Zweiten Weltkriegs in britische Kriegsgefangenschaft und trat nach seiner Rückkehr nach Deutschland der SPD bei. Bald danach war er bei der Behörde für Wirtschaft und Verkehr tätig und von 1961 bis 1965 Innensenator von Hamburg. Nach mehreren Ministerposten im Bundeskabinett und dem Rücktritt Willy Brandts wurde er 1974 Bundeskanzler. Nach zwei gewonnenen Wahlen wurde Schmidt 1982 durch ein konstruktives Misstrauensvotum gestürzt. Es folgte seine Herausgeberschaft des Wochenmagazins "Die Zeit" und seine herausragende nationale und internationale Position als kettenrauchender Elder Statesman mit großem wirtschaftspolitischem Sachverstand.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Alle 3 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. September 2003
Format: Broschiert
Schon das Vorwort des ehemaligen Militärbischofs D. Hermann Kunst vermag die Person Helmut Schmidt treffend zu erschließen. Er stellt Schmidt in die Reihe der Kanzler, deren Verhältnis zur Kirche nicht nur konventioneller Natur gewesen ist. Kirchenleitende Personen auch in unseren Tagen können nicht an dem vorübergehen, was Helmut Schmidt von seiner evangelischen Kirche erwartet. Als Synodaler seiner hamburgischen Kirche weiß Helmut Schmidt sehr wohl, was der unverfügbare Grund der Kirche ist und zu bleiben hat.
In einem Kapitel wird auch auf das Verhältnis der SPD zu den Kirchen eingegangen. Sein Appell an die Theologen, den schlichten Glauben nicht zu zerreden, sollten sich diese zu Herzen nehmen. Schmidt fordert mehr Raum für Lebensfragen in Predigt und Seelsorge als ureigenste Aufgabe der Kirche und wendet sich gegen eine Theologie der Revolution.
Das Buch des "unverwechselbaren Protestanten" (Hermann Kunst) ist auch heute noch zu empfehlen und weist Wege auch im neuen Jahrtausend. Der damalige Bundeskanzler hat somit auf sehr subtile Weise zu einer geistigen Orientierung unseres Volkes beigetragen. Das kann ihm auch im Nachhinein nicht mehr abgesprochen werden. Er sah sich den katholischen Schwestern und Brüdern nicht weniger verpflichtet, als den Gliedern seiner eigenen Konfession. Das bezeugen seine vielfältigen Kontakte, die er stets zu pflegen verstanden hat.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Günther TOP 100 REZENSENT am 21. Dezember 2011
Format: Broschiert
Helmut Schmidt ist ganz sicher kein Theologe und so maßte er sich selbstverständlich auch nie an, theologische Grundsatzreden zu halten oder gar den Kirchen Handlungsempfehlungen zu unterbreiten. Er ist lediglich ein evangelisch getaufter Christ, dem Wesen nach eher ein Agnostiker, aber dadurch nicht weniger ein Mann, dem die enorme Bedeutung der Kirchen, zur Schaffung oder Bewahrung ethischer, sittlicher Werte in der Gesellschaft, stets klar vor Augen war. Nun ergaben sich, während er hohe politische Ämter bekleidete, mehrfach Möglichkeiten und Notwendigkeiten, wo er sich öffentlich zum Verhältnis zwischen Kirche und Staat, zu ihrer jeweiligen Verantwortung und vielmehr auch zu Bereichen die beide jeweils zu meiden haben, äußern konnte und wollte.

Insgesamt 16 Reden, Ansprachen, Aufsätze und Interviews zum Themenkomplex "Kirche und Staat" sind in diesem Buch versammelt, in dessen Kern Helmut Schmidt immer wieder durch ausführliche Argumentationen und Begründungen herausarbeitet, dass ein Staat ohne die ethisch-sittlichen Grundwerte nicht existieren kann, dass er sie seiner Gesellschaft aber auch nicht aufzwingen kann, wenn er ein demokratischer Rechtsstaat sein und bleiben will, dass er nur den sicheren Raum zur Entfaltung der religiösen Werthaltungen und transzendenten Sichtweisen und Auffassungen seiner Bürger schaffen kann, und dass die Kirchen es sind die diesen Raum füllen (oder eben nicht) und sie vom Staate erwarten können, dass er sich aus Interpretationen und Lebens- und Glaubensanschauungsfragen heraushält.

Besonders hervorzuheben ist diesbezüglich die am 23.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Format: Broschiert
Man kann es sich nur schwer vorstellen, dass die Frage nach dem christlichen Grundverständnis an politische Verantwortungsträger gegenwärtig herangetragen wird. Was heute Seltenheitswert hat, ist in den siebziger und achtziger Jahren eine immer wieder gestellte Frage gewesen. Schon an der Frage, wie sich der Christ in der Politik versteht, haben sich die Profile der verschiedenen politischen Denktraditionen deutlich herausgestellt. Das Buch „Als Christ in der politischen Verantwortung“ ist aus seiner Zeit heraus zu verstehen. Während vor dreißig, vierzig Jahren nach der eigenen Verortung im Religiösen gefragt wurde, so wird heute nach der Rolle der Religion als solcher in der Gesellschaft gefragt.

Umso spannender sind die Überlegungen des früheren Bundeskanzlers und Sozialdemokraten Helmut Schmidt. Den „Staat und Gesellschaft aus christlicher Sicht“ spricht Schmidt an. Seine „Erwartungen an die Kirche“ formuliert der evangelische Christ Helmut Schmidt. „Christen und die SPD“ steht über dem Aufsatz, der das nicht immer leichte Verhältnis dieser gesellschaftlichen Gruppen beschreibt. „Die Kirchen in der sozialen Demokratie“ sind aber auch sein Thema.

Jedem seiner Texte merkt man an, dass Helmut Schmidt aus dem Protestantismus kommt. Dies deutet auch Bischof Hermann Kunst an, der das Vorwort zu dem Buch „Als Christ in der politischen Verantwortung“ geschrieben hat. Kunst bringt einen weiteren entscheidenden Aspekt zur Sprache. Das Buch erinnere daran, „daß Geschichte sich nicht nur in sichtbarer Gestalt vollzieht. Geschichte ist immer auch ein innerer Vorgang.“ (10)

Es wird einem während der Lektüre bewusst, dass gesellschaftliches Handeln immer auch mit Selbstvergewisserung verbunden sein muss.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Ähnliche Artikel finden