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Produktinformation

  • Audio CD (26. Juni 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Col (Sony Music)
  • ASIN: B000UZ4CWW
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)
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Song Länge Preis
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Anhören  2. Catalyst (Explicit) 3:07EUR 0,99
Anhören  3. Skeleton Christ (Explicit) 4:22EUR 0,99
Anhören  4. Eyes Of The Insane 3:23EUR 0,99
Anhören  5. Jihad (Explicit) 3:30EUR 0,99
Anhören  6. Consfearacy (Explicit) 3:07EUR 0,99
Anhören  7. Catatonic 4:54EUR 0,99
Anhören  8. Black Serenade (Explicit) 3:17EUR 0,99
Anhören  9. Cult (Explicit) 4:39EUR 0,99
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genickbruch!!! 26. April 2007
Von Tim
Format:Audio CD
Der 6.6.2006 war ein symbolträchtiges Datum. Dem wird der Großteil der Leserschaft zustimmen, trotz der Diskussionen darüber, ob denn nun 666 oder 616 die wahre Number Of The Beast sei.

Viel wichtiger ist, dass Slayer mit ihrem zehnten Album, "Christ Illusion", an ihr stilprägendes Meisterwerk "Reign In Blood" (1986) anknüpfen und diverse schwache Veröffentlichungen vergessen machen können.Obwohl einige Songs von "Christ Illusion" schon zwei bis fünf Jahre alt sind ("Catalyst" war eigentlich für den Vorgänger gedacht), klingt die Band frischer denn je. Inhaltlich wie immer kein Blatt vor den Mund nehmend (in "Jihad" geht es natürlich um die Anschläge des 11. September 2001), liefern Slayer ein gutes Album ab, das sich auf die üblichen Trademarks stützt und deshalb die Erwartungen der Fans erfüllen sollte. Mit abwechslungsreichem Riffing, beeindruckender Härte und der gewohnt bösen Erscheinung ist es genau der richtige Appetitmacher für die bevorstehende Tour.

Und Wenn man die neue Slayer-CD in den Händen hält, beschleicht einen das Gefühl einer gewissen Vertrautheit. Dies ist das erste Album von Slayer in der Originalbesetzung seit "Seasons In The Abyss" - und genau das möchten Slayer mit ihrem Coverartwork gleich beim ersten Hinsehen auch vermitteln. Das typische, gezeichnete Artwork von "Christ Illusion", das aussieht, als wäre es den Zeichenkünsten eines Kindes zu verdanken, zieht einen Schlußstrich unter die etwas designteren Artworks der letzten Slayer-Alben. Viel Freunde werden sich Slayer damit wohl nicht machen - das wollen sie aber auch gar nicht.

Und Warum Tom Arayas Stimme erträglich ist, weiß wohl niemand so genau, und die etwas anspruchsvolleren Musikfreunde, die auch Slayer schätzen, rätseln seit über 20 Jahren daran herum, wieso man trotz dieser unerträglich schlechten, atonalen und antimelodiösen Stimme immer wieder zu Slayer-CD's greift. Dieses Rätsel wird nicht lösbar sein, auch "Christ Illusion" gibt keine Antwort. Nur gut, daß klar ist, warum Dave Lombardo immer noch der beste Metaldrummer ist, und warum Kerry King eine Gitarre bedienen kann. Damit sind dreiviertel des Rätsels von Slayer gelöst!Schnelligkeit und Härte sind, wie versprochen, die richtigen Schlagworte für die neue Scheibe der Thrash Metallaner. Aber Was soll ich groß erzählen über die beinharten Riffs des Duos King/Hanneman oder über die kompromisslose Schnelligkeit, mit denen Slayer ans Werk gehen? Wer kennt nicht die typischen Gitarrensoli Hannemans oder die schonungslose Drumarbeit Lombardo´s?Müßig zu erwähnen, dass Slayer ihre technische Versiertheit auf den Punkt bringen - ohne, dass die Songs an spielerischen Raffinessen überladen wirken.Erwähnenswert ist jedoch, dass zwischen druckwellenartiger Härte und schonungsloser Schnelligkeit auch "langsamere",(also langsame Tracks für die Band an sich,denn ein langsames Lied von Slayer hätt´ich gerne mal gehört) Tracks den Weg auf die Platte fanden. Nummern wie "Black Serenade" oder "Eyes Of The Insane" hauen ordentlich rein und setzen sich im Gehörgang fest. Für die Produktion des neuen Albums war Josh Abraham zuständig, unter Begleitung von Rick Rubin. Und Weil aller guten Dinge drei sind, setzte man neben Lombardo und Rubin auch mit Larry Carroll auf alte Bekannte. Dieser gestaltete auch schon die Cover von "Reign In Blood", "South Of Heaven" und "Seasons In The Abyss". Heute ist er für das visuelle Blutbad auf "Christ Illusion" verantwortlich,(das hinter dem hier sichtbaren Cover ist,dies ist nur ein Bild was darüber gemacht ist,kann man aber nach Kauf der CD abnehmen und sich dann angucken),das in Kalifornien schon für Proteste aus konservativen Kreisen sorgte. Das Motiv selbst bezieht sich auf eine Textzeile in "Cult" ("Jesus is a bloodbath.").Womit wir bei den Lyrics ankommen, die wie gewohnt die Themen Krieg, Hass und Religion abdecken - mit aktuellem Bezug. "Religion is Hate, Religion is

Fear, Religion is a war..." brüllsingt Tom Araya in dem Song "Cult" .Der Vorgänger "God Hates Us All" erschien ironischerweise am 11. September 2001, mit "Jihad" beschreiben Slayer wiederum dieses Ereignis aus Sicht eines Selbstmordattentäters. Dass sie sich damit auf dünnes Eis begeben, wissen sie laut eigener Aussage!!!Allzu viel Kritik dürfte Slayer in musikalischer Hinsicht erspart bleiben,auch wenn dieses Album für Leute ab 30 wohl überhaupt nichts mehr ist,ich selber war auch sehr überrascht,über diese brutale Härte,die trotzdem noch eine Melodie besitzt,und mir gefällt´s einfach.Und nachdem mir MetallicA dann doch nach einiger Zeit ein bischen "zu langsam" geworden waren,war dies genau das richtige,um mal wieder richtig zu bangen!!!Und Durch das Ineinandergreifen der von Härte und Schnelligkeit strotzenden Nummern und mit einigen langsameren Stücken schaffen sie ein intensives Album, das einfach nicht langweilig wird. Wer sich also wieder mal genüsslich die Hirnwindungen weich klopfen lassen möchte, um danach ahnungslos, aber glücklich, aus der Wäsche zu schauen, ist hier absolut richtig.

Anspieltipps:

1.Flesh Storm

2.Cult

3.Catalyst
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das ist Slayer ! 5. August 2006
Von mrkfk
Format:Audio CD
Heute in der Früh ist das Album eingetrudelt und ich habe es bis quasi den ganzen Tag durchgehört.

Und ich muss sagen , ich wurde nicht enttäuscht. Es vereint die grundlegenden Elemente von God Hates Us All und Seasons in the Abyss. Und endlich mal wieder ein ALbum mit dem kompromisslosen Speed wie man es gewohnt ist , wenn auch nicht auf allen 10 Songs dieserCD. Und eines darf natürlich nicht fehlen , richtig die Soli. Man merkt an der Stimme dass Herr Araya in die Jahre gekommen , was jedoch auch schon angekündigt wurde ("wütendender Schreigesang"), aber Mr Kerry fu*king King lässt seine Klasse wieder einmal aufblitzen (Hannemann hierbei nicht zu vergessen ). Das Drummer Viech Urgestein Lombrado zeigt in den ein oder andere Tracks was er noch so kann. Erst Sahne. Wem die Grundgedanken von God Hates Us All gefallen haben , es aber ein wenig zu New-Metal angehaucht war is hier sehr gut bedient. Ich finde das Album ein Spitze und werde die nächsten Tage und evtl. sogar Wochen nichts anderes in meinen Player lassen.

Abgehandelt werden in erster Linie Religion , Politik , Leid & Schmerz ( auch in Form von Krieg)- allein das Cover hätte einen Preis verdient.

In diesem Sinne legt euch diese Album zu , geht auf das nächstgelegene Slayer Konzert und ergötzt euch am wohl letzen Album der Metal Götter.

Mfg "Selbsernannter Slayerexperte"
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
The boys are fuckin' back! 3. Dezember 2006
Format:Audio CD
Zugegeben, die Erwartungen waren nach den eher bescheidenen Vorgängern eher gering, aber wie es halt so ist, wenn man Fan einer Band ist, legt man sich den neuesten Output doch irgendwie zu. Ich habe bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung zugeschlagen und kann nur sagen, das Slayer damit DAS Album des Jahres eingeprügelt haben.

Schon im Vorraus wurde das Album als eine Mischung als Seasons in the abyss und God hates us all beschrieben, was im Groben auch gut hinkommt: Tom brüllt immernoch, jedoch diesmal mehr in Tonlagen, die wohlig an vergangene Großtaten erinnern und die Gitarren sind immernoch tief gestimmt, jedoch nicht mehr so im Keller wie beim 2001er Release. Der größte Vorteil dieses Albums gegenüber dem Vorgänger ist meiner Meinung nach, das es diesmal nicht mehr nur noch zu 100% voll auf die 13 geht, sondern wesentlich mehr Melodie im Spiel ist, was dem Album deutlich mehr Abwechslung verpasst. Womit wir auch schon bei den Songs angekommen wären:

- Flesh Storm: Nach einem Kurzem Intro legt der Song in bester "War Ensemble"-Manier los. Ein schneller Thrash-Song, der geschickt alte und neue Elemente verbindet und dabei noch recht eingängig bleibt.

- Cataclyst: Hier wird die Geschwindigkeit nochmal gesteigert und Tom brüllt sich wahrlich die Seele aus dem Leib (und probiert nebenbei aus, wie of man das berühme F-Wort in einem Song unterbringen kann). Wenn nach diesem Song die Wohnzimmereinrichtung noch steht, haben Sie wohl was falsch gemacht.

- Skeleton Christ: Jetzt folgt schon die erste Verschnaufpause. Der Song ist eher im Midtempo-Bereich angesiedelt und baut eine ziemlich fiese Atmosphäre auf. Dies ist neben dem Hochgeschwindigkeits-Geballer der zweite Typ von Songs, den man auf der Christ Illusion findet. Textlich geht es um christlichen Fanatismus, der gerade in den USA immer absurdere Ausmaße zu erreichen scheint.

- Eyes of the insane: Schlägt in die Selbe Kerbe wie Skeleton Christ. Ein langsamer Song, der sich steigert und in bester "south of heaven"-manier langsam an Atmosphäre aufbaut.

- Jihad: Der für jede Ami-Band obligatorische Song über die Terroranschläge vom 11. September 2001, politisch korrekt, wie Slayer nun mal eben sind, geht es hier jedoch um die Perspektive der Terroristen. Der Song beginnt mit sehr fremdartig wirkenden Riffs, was zumindest sehr an die allgemeine, verstörende Atmosphäre erinnert, die damals überall präsent schien und entwickelt sich dann sehr schnell zu einem Nackenbrecher erster Kajüte. Vielleicht muss man ihn ein paarmal hören, aber sobald er einmal gezündet hat, ist der der bis jetzt beste song der CD.

- Consfeary: Weiter gehts im Uptempo. Weil ich mich nicht wiederholen und den Leser nicht langweilen will, fasse ich mich kurz: Reign in Blood³

- Catatonic: Wieder einer der Songs, die sehr viel wert auf eine fiese Atmopsphäre legen. Jedoch gehört dieser Song zu den Schwächeren den Albums

- Black Serenade: Im Prinzip dasselbe wie bei Catatonic, nur knallt der song ein bisschen mehr.

- Cult: Der mit Abstand beste Song des Albums und das genialste, was Slayer seit der "Seasons..." je veröffentlicht haben. Die (mehr oder weniger intelligente) Meinung des Sterns zu diesem Song kann man ja schon hier lesen und genau so schauts auch aus. Nach einen kurzem Intro mit stampfenden Riffs bricht eine musikalische Dampfwalze los, die alles platt macht, was nicht sofort anfängt zu bangen. Textlich zeigen Slayer hier der Kirche den ausgestrecken Mittelfinger. Darüber kann man denken wie man will (gerade wenn man weiß, das Tom Araya bekenneder Christ ist), ich persönlich finde den Text geil und angesichts der aktuellen weltlage auch gar nicht mal so daneben.

- Supremist: Zum Abschluss leben Slayer noch mal mit stampfenden Ryhtmen ihre misanthrophische Ader aus und verabschieden sich danach mit sanft ausklingenden Gitarrenheulen (wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann, denke bitte an das ende von "for whom the bell tolls")

Fazit: Dieses Album ist einfach nur noch geil: Slayer kombinieren ihre Trademarks mit neuen Einflüssen ohne jedoch wieder zu stark in Metalcore/Nu Metal-Abgründe abzudriften. Die Gitarrensoli entbehren nach wie vor jeglicher Melodie, Dave Lombardo beweist eindrucksvoll, das er nach wie vor einer der besten (Metal)Drummer der Welt ist, Kerry King und Jaf Hanneman zeigen, das sie doch noch geile Riffs schreiben können und Tom Araya stellt unter Beweis, das seine Stimme zumindest im Studio noch eiwandfrei funktioniert.

Alle Slayer-Fans, die dieses Album noch nicht besitzen, stellen sich jetzt erst mal für 666 Stunden in die Ecke und alle Anderen, die mit Harter Musik auch nur ein bisschen was anfangen können, greifen zu!
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