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Der "Sabre Dance" besticht durch typische "techno-acustic-fusion" Elemente, wie sie auch bei "Devil`s Trill" oder "Storm" zu erkennen waren.
Die E-Geige zeigt sich in diesem Stück als meisterhaftes Instrument mit bisher unbekannten Klangeigenschaften.Verzerrungen es Tones, wie auch orientalische Popakzente zeichnen dieses Stück aus.
"Roxane`s Veil" ist ein ruhiges Stück, dass die Zartheit der Geige in voller Pracht entfalten lässt.Anspruchsvoll ist dabei weder die Melodie, noch die Spielkunst.
"Bolero" ist dank dem Hintergrundorchester zu einem Meisterwerk geraten.Wenn gleich es nur eine Cover-Version ist,zieht es den Hörer dennoch in seinen Bann.
"Tango..." ist anfangs etwas schleppend geraten, überzeugt ab dem zweiten Drittel jedoch durch hohe spielerische Herausvorderung und eingängige Melodie.
"The Havana Slide" ist mit Abstand das "neueste Werk" von Vanessa.Tolle Rhythmen,nette, fast schon fröhlich wirkende Melodie, die dem Zuhörer Lust auf einen eisgekühlten Rum machen kann...
"Emerald Tiger" zeigt die afrikanische Seite des Album.Mit ansteigender Spannung fidelt sich Vanessa dem Höhepunkt entgegen um dann mit einem river-dance-ähnlichen Schluss nochmals einen oben drauf zu legen.
"Tribal Gathering" könnte einem James-Bond oder Lara-Croft Film entsprungen sein.Wie auch beim "Sabre Dance" zeigt sich wieder die technische Perfektion aus Spielkunst,klassischem Orchester und teschnischer Veränderung des Streichklanges.Aggressiv wirkende Tonläufe gehen hier mit perfekter Harmonielehre einher.
"Raga`s Dance" scheint wieder dem Orient entsprungen zu sein.Orientalische Melodien,Spannung und Ruhe gehen eine besondere Symbiose mit dem Tonverlauf der Geige ein.Interessant bei diesem Stück sind die kurzen aber besonderen Sprachakzente.
"Moroccan Roll" zeigt wieder perfekte Fingerfertigkeit.Besonders interessant dabei ist die kurze aber beonders Impulsive 4-Seiten Spielerei gegen Ende des Stückes.
"Händel`s Minuet" bildet dann auch schon den Abschluss des neuen Albums.Dieses Stück zeigt Vanessa-Mae wieder am Anfang ihrer Karriere, als sie mit Klassik noch ihre Brötchen verdiente.
Insgesammt lässt sich sagen, dass das neue Album gut geworden ist,einen jedoch nicht unbedingt auf anhieb vom Hocker reißt.
Stillistisch geht Vanessa-Mae mit dem neuen Album einen weiteren Schritt in ihrer Kunst zu Komponieren und zu Performen.
Wer jedoch noch kein Vanessa-Mae Album hat, sollte zuerst auf Alben wie "Storm","Subject to change" oder "The Violin Player" zurückgreifen.Diese sind zwar weniger experimentierfreudig, jedoch mindestens genauso gut anzuhören und ermöglichen einen gelasseneren Start in die Welt der "techno-acustic-fusion"-Welt von Vanessa-Mae.
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