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Choral des Todes: Thriller
 
 

Choral des Todes: Thriller [Kindle Edition]

Jean-Christophe Grangé
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

In einer armenischen Kirche in Paris geschieht ein grausamer Mord. Das Gemeindemitglied Lionel Kasdan, pensionierte Kommissar armenischer Herkunft, ist zufällig vor Ort und als erster am Tatort. Er beschließt, in dem Fall auf eigene Faust zu ermitteln. Der Tote, ein Organist und Knabenchorleiter, war Chilene und damals vor dem Pinochet-Regime nach Frankreich geflohen. Handelt es sich um einen Mord mit politischem Hintergrund? Oder ist der am Tatort gefundene Schuhabdruck Größe 36 der Schlüssel zur Aufklärung des Falls? Während seiner Ermittlungen muss Kasdan feststellen, dass noch ein weiterer Polizist nach dem Mörder sucht: Der junge Cédric Volokine arbeitet eigentlich im Jugendschutzdezernat, ist aber wegen seiner Heroinsucht vom Dienst beurlaubt und momentan in einer Entzugsklinik. Auch er ermittelt inoffiziell. Als weitere Morde geschehen, beginnen die beiden Polizisten zusammenzuarbeiten, denn so unterschiedlich sie auch sind, in ihrer Ermittlungsarbeit ergänzen sie sich vortrefflich. Langsam kommen sie einem grauenhaften Geheimnis auf die Spur...

Das ungewöhnliche Ermittlerduo Kasdan/Volokine trägt maßgeblich zum großen Reiz des Romans bei. Die beiden Polizisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sind eigenwillige Charaktere, die detailliert und vielschichtig gezeichnet werden. Beide sind innerlich zerrissen und kämpfen gegen die Schatten ihrer Vergangenheit an. Von der ersten Seite an gelingt es Jean-Christophe Grangé, eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre zu erzeugen, die den Leser in ihren Bann zieht und einen unglaublichen Sog entwickelt. Der Plot ist äußerst spannend, teilweise brutal und nichts für schwache Nerven. Wieder einmal führt der virtuose Erzähler Grangé seinen Lesern die Abgründe menschlichen Handelns sehr drastisch vor Augen und sorgt für Gänsehaut pur.

Zu Recht wird der Franzose Grangé als König des französischen Thrillers bezeichnet, dessen Romane (Der Flug der Störche, Die purpurnen Flüsse, Der steinerne Kreis oder Das Imperium der Wölfe) eine große Fangemeinde erobert haben. Mit Choral des Todes beweist er abermals, dass er zu den ganz Großen der internationalen Thriller-Szene gehört. -- Alexandra Plath

Kurzbeschreibung

Ein markerschütternder Schrei hallt durch die Kirche Saint-Jean-Baptiste. Lionel Kasdan eilt über die steinere Rundtreppe hinauf zur Empore. Er ist Sekunden zu spät. Der Mann an der Orgel ist tot. Der Fall lässt den ehemaligen Polizistennicht mehr los. Die Einzigen, die offenbar wissen, was geschehen ist, sind die Chorjungen. Doch sie schweigen beharrlich. Als weitere Morde geschehen, ahnt Lionel, dass die engelsgleichen Sängerknaben der Schlüssel zu dem Fall sind. Siescheinen die Unschuld selbst zu sein, doch ihre Herzen sind finsterer als die Hölle ¦

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grangé gewohnt gut... 29. Oktober 2009
Von so_82
Format:Gebundene Ausgabe
"Choreal des Todes" heißt das neueste Werk des französchichen Thrillerautors Jean-Christophe Grangé. In Paris wird in einer armenischen Gemeinde ein Organist ermordet. Lionel Kasdan, ein Polizist im ruhestand mit armenischen Wurzeln, ist der Erste, der den Tatort untersucht. Seine Ermittlungen führen ihn zu geheimnissen rund um einige Knabenchöre, düsteren Kapiteln der französischen Militär- und Kolonialgeschichte und dem Polizisten Volokine, der ebenso wie Kasdan seine eigenen Dämonen und Geheimnisse hat. Als es weitere Tode gibt heftet sich das ungleiche Ermittlerpaar an die Fersen des Täters...

Der neue Thriller von Grangé ist gewohnt gut und besitzt viele der Stärken, die den Franzosen mit Hits wie Die purpurnen Flüsse oder zuletzt Das Herz der Hölle auch hierzulande bekannt gemacht haben. Leider auch wieder die (wenigen) Schwächen.

Wie in vielen seiner Bücher beschreibt Grangé auch hier wieder zwei Ermittler mit ausgeprägten, interessanten Perönlichkeiten und detailiertem Hintergrund. Dem Leser werden auch im letzten Drittel des Buches noch Neuigkeiten über die beiden Hauptpersonen offenbart.
Das ist fördert den Lesespaß genauso, wie die typische Verknüpfung der Handlung mit Ereignissen aus der Vergangenheit und fremden Ländern. War in "Herz der Hölle" noch Ruanda das Land im Fokus, so stehen nun Geschehnisse in Chile und Kamerun im Mittelpunkt.
Auch der Schreibstil trägt viel zu Lesevergnügen bei. In mehr oder minder langen Kapiteln treibt der Autor die Geschichte voran. Trotz des vielschichtigen Inhalts, der komplexen Recherche, der beiden Polizisten und den detailierten Beschreibungen gelingt es ihm den Spannungsbogen auf den gut 600 Seiten fast durchgehend hoch zu halten.

Das Problem bei Grangé, und dies nicht nur bei "Choreal des Todes", bleibt ein altes. Die Auflösung der einzelnen Handlungstränge, so wie das Finale könnten auf viele Leser überladen und konstruiert wirken. Einfach zu viele Zufälle wären in der Realität nötig. Manchmal scheint es als wäre Grangé hier Opfer seiner eigenen Kreativität. Dennoch, wer sich darauf einlassen kann oder dem Autor eben seine künstlerische Freiheiten zugesteht findet in "Choreal des Todes" einen unterhaltsamen Thriller, der 4 Sterne durchaus verdient hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Knapp daneben 4. März 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Grange ist immer noch mein Favorit, für intelligente, hochspannende und hervorragend geschriebene Thriller. Durch "Herz der Hölle" hatte er sich die Messlatte aber selber sehr hoch gelegt, und damit meine Erwartungen an den neuen Roman ebenfalls deutlich über das gehoben, was einem durchschnittlichem Thriller entsprechen würde.
Leider kann Grange mit "Choral des Todes" diesen Erwartungen nicht gerecht werden. Der Reihe nach: Grange versteht sein Handwerk! Das Buch ist spannend und wie gewohnt lebt es von einer detailreichen, geschickten Sprache (und der sehr guten Übersetzung!).
Grange schafft es wieder einen Spannungsbogen aufzubauen, der den Leser dazu bringt, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Durch unerwartet Wendungen und immer neue Informationen bleibt die Geschichte durchweg interessant und nur bedingt vorhersagbar. Die Hauptcharaktere sind ausgeprägt beschrieben, und durch den Wechsel der Erzählperspektiven bekommt man detaillierte Einblicke in die Geheimnisse beider Kommissare.
Und gerade hier liegen für mich die Schwachpunkte. Zwei Ermittler, beide sind auf die eine oder andere Weise heruntergekommen oder zwielichtig, jedenfalls alles andere als gewöhnlich; beide sind irgendwie (ich will nichts verraten) Teil des Problems. Diese Vorgaben und eine insgesamt konstruiert wirkende Geschichte führen dazu, dass mich Choral des Todes nicht wirklich überzeugen konnte.
Bleibt allerdings zu sagen: Es ist "Jammern auf hohem Niveau". "Choral des Todes" ist absolut lesenswert und wirklich spannend, "Herz der Hölle" und andere Vorgänger sind aber besser. Deswegen "nur" 4 Sterne.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stevo
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin schon seit Jahren ein großer Freund der Romane von Jean-Cristophe Grangé. CHORAL DES TODES fügt sich nahtlos in die Reihe der großartigen Romane des Königs des französischen Thrillers ein. Zwar fesselte der Roman mich nicht so sehr wie zuletzt DAS HERZ DER HÖLLE, dennoch bewegt sich Grangés aktueller Roman auf einem Niveau - sowohl sprachlich als auch im Hinblick auf die Spannung - mit den Klassikern DER FLUG DER STÖRCHE oder DIE PURPURNEN FLÜSSE.
Wieder nimmt Grangé den Leser mit auf eine Reise in die Abgründe der menschlichen Seele und seine Reiseführer sind in diesem Fall ein pensionierter Kommissar armenischer Herkunft und ein junger russischstämmiger Polizist, der aufgrund seines Drogenkonsums eigentlich beurlaubt ist. Dieses seltsame Duo, das zudem keinen offiziellen Auftrag hat, ermittelt auf eigene Faust und aus persönlichen Motiven in einer seltsamen Mordserie. Sind die Ritualmörder tatsächlich Kinder? Alle Hinweise deuten darauf hin. Andere Indizien führen die Ermittler auf die Spuren Pinochets und des Nationalsozialismus - ein politischer Hintergrund? Eine Rolle scheint zumindest die Chormusik zu spielen. Zugegebenermaßen eine seltsame Gemengelage, doch die Fäden werden gekonnt zusammengeführt.
Dabei gelingt es Grangé den Leser, wie in eigentlich all seinen Romanen, zu packen und in seinen Sog zu ziehen. Besonders interessant sind dabei wieder einmal seine Ermittler, die mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen haben.
Mein Fazit: Volle 5 Sterne für diesen hochspannenden und interessanten Thriller!
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Die neuesten Kundenrezensionen
spannend und hart geschrieben...
Die negativen Kritiken kann ich absolut nicht nachvollziehen, habe den Choral gerade ausgelesen und musste mich sehr zurückhalten nicht direkt danach "Im Wald der stummen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Eric Wald veröffentlicht
Ein typischer Grangé
Ein Ex-Polizist und ein drogensüchtiger Ermittler stellen sich als ungleiches Duo einer brutalen Mordserie in Frankreich. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Albert Knorr veröffentlicht
Kann Grange besser
Choral des Todes hat mich leider nicht vollends überzeugen können. Herr Grange versteht sein Handwerk durchaus, hat er ja schon mehrfach bewiesen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Eric Foreman veröffentlicht
schwieriges Ermittlerduo und konstruiertes Ende
"Choral des Todes" ist der erste Thriller aus der Feder von Jean-Christophe Grangé, der es in meine Hände geschafft hat. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Sarah O. veröffentlicht
Jean-Christophe Grangé - Choral des Todes - Thriller
Eins stand für Lionel Kasdan, Ermittler der Mordkommission im Ruhestand, immer fest: Er würde nie so ein ermittelnder Pensionär werden, wie viele seiner Kollegen... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Catherine Oertel veröffentlicht
Aller Anfang ist schwer
"Der König des französischen Thrillers", so wurde Jean-Christophe Grangé auf dem Einband seines Buches "Choral des
Todes" genannt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von K. Liebental veröffentlicht
Ich bin begeistert!
Mein erster Grangé und schon nach ein paar Seiten wusste ich, es war ein Fehler ... nicht schon früher ein Buch von Grangé gelesen zu haben. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Nina2401 veröffentlicht
Schund
Dass in einem Krimi (meistens) mehr oder weniger viel Blut fließt, ist OK. Aber mir soll Lesen Spaß machen, und wenn hier genussvoll ausgebreitet wird, welch... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von q-tourer veröffentlicht
mehr als ein Thriller
Das Buch ist so komplex, dass es schwierig ist, eine kurze Inhaltsangabe zu verfassen ohne zuviel zu verraten. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von blaustrom45 veröffentlicht
Choral des Todes
Der Chorleiter einer armenischen Gemeinde, Wilhelm Götz, wird ermordet. Der pensionierte Kommissar Lionel Kasdan ' Mitglied dieser Gemeinde und zum Tatzeitpunkt gerade in der... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Lanara veröffentlicht
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