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Produktinformation
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Das ungewöhnliche Ermittlerduo Kasdan/Volokine trägt maßgeblich zum großen Reiz des Romans bei. Die beiden Polizisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sind eigenwillige Charaktere, die detailliert und vielschichtig gezeichnet werden. Beide sind innerlich zerrissen und kämpfen gegen die Schatten ihrer Vergangenheit an. Von der ersten Seite an gelingt es Jean-Christophe Grangé, eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre zu erzeugen, die den Leser in ihren Bann zieht und einen unglaublichen Sog entwickelt. Der Plot ist äußerst spannend, teilweise brutal und nichts für schwache Nerven. Wieder einmal führt der virtuose Erzähler Grangé seinen Lesern die Abgründe menschlichen Handelns sehr drastisch vor Augen und sorgt für Gänsehaut pur.
Zu Recht wird der Franzose Grangé als König des französischen Thrillers bezeichnet, dessen Romane (Der Flug der Störche, Die purpurnen Flüsse, Der steinerne Kreis oder Das Imperium der Wölfe) eine große Fangemeinde erobert haben. Mit Choral des Todes beweist er abermals, dass er zu den ganz Großen der internationalen Thriller-Szene gehört. -- Alexandra Plath
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Grangé gewohnt gut...,
Rezension bezieht sich auf: Choral des Todes: Thriller (Gebundene Ausgabe)
"Choreal des Todes" heißt das neueste Werk des französchichen Thrillerautors Jean-Christophe Grangé. In Paris wird in einer armenischen Gemeinde ein Organist ermordet. Lionel Kasdan, ein Polizist im ruhestand mit armenischen Wurzeln, ist der Erste, der den Tatort untersucht. Seine Ermittlungen führen ihn zu geheimnissen rund um einige Knabenchöre, düsteren Kapiteln der französischen Militär- und Kolonialgeschichte und dem Polizisten Volokine, der ebenso wie Kasdan seine eigenen Dämonen und Geheimnisse hat. Als es weitere Tode gibt heftet sich das ungleiche Ermittlerpaar an die Fersen des Täters...Der neue Thriller von Grangé ist gewohnt gut und besitzt viele der Stärken, die den Franzosen mit Hits wie Die purpurnen Flüsse oder zuletzt Das Herz der Hölle auch hierzulande bekannt gemacht haben. Leider auch wieder die (wenigen) Schwächen. Wie in vielen seiner Bücher beschreibt Grangé auch hier wieder zwei Ermittler mit ausgeprägten, interessanten Perönlichkeiten und detailiertem Hintergrund. Dem Leser werden auch im letzten Drittel des Buches noch Neuigkeiten über die beiden Hauptpersonen offenbart. Das ist fördert den Lesespaß genauso, wie die typische Verknüpfung der Handlung mit Ereignissen aus der Vergangenheit und fremden Ländern. War in "Herz der Hölle" noch Ruanda das Land im Fokus, so stehen nun Geschehnisse in Chile und Kamerun im Mittelpunkt. Auch der Schreibstil trägt viel zu Lesevergnügen bei. In mehr oder minder langen Kapiteln treibt der Autor die Geschichte voran. Trotz des vielschichtigen Inhalts, der komplexen Recherche, der beiden Polizisten und den detailierten Beschreibungen gelingt es ihm den Spannungsbogen auf den gut 600 Seiten fast durchgehend hoch zu halten. Das Problem bei Grangé, und dies nicht nur bei "Choreal des Todes", bleibt ein altes. Die Auflösung der einzelnen Handlungstränge, so wie das Finale könnten auf viele Leser überladen und konstruiert wirken. Einfach zu viele Zufälle wären in der Realität nötig. Manchmal scheint es als wäre Grangé hier Opfer seiner eigenen Kreativität. Dennoch, wer sich darauf einlassen kann oder dem Autor eben seine künstlerische Freiheiten zugesteht findet in "Choreal des Todes" einen unterhaltsamen Thriller, der 4 Sterne durchaus verdient hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Knapp daneben,
Von Duncan Idaho (Mainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Choral des Todes: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Grange ist immer noch mein Favorit, für intelligente, hochspannende und hervorragend geschriebene Thriller. Durch "Herz der Hölle" hatte er sich die Messlatte aber selber sehr hoch gelegt, und damit meine Erwartungen an den neuen Roman ebenfalls deutlich über das gehoben, was einem durchschnittlichem Thriller entsprechen würde.Leider kann Grange mit "Choral des Todes" diesen Erwartungen nicht gerecht werden. Der Reihe nach: Grange versteht sein Handwerk! Das Buch ist spannend und wie gewohnt lebt es von einer detailreichen, geschickten Sprache (und der sehr guten Übersetzung!). Grange schafft es wieder einen Spannungsbogen aufzubauen, der den Leser dazu bringt, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Durch unerwartet Wendungen und immer neue Informationen bleibt die Geschichte durchweg interessant und nur bedingt vorhersagbar. Die Hauptcharaktere sind ausgeprägt beschrieben, und durch den Wechsel der Erzählperspektiven bekommt man detaillierte Einblicke in die Geheimnisse beider Kommissare. Und gerade hier liegen für mich die Schwachpunkte. Zwei Ermittler, beide sind auf die eine oder andere Weise heruntergekommen oder zwielichtig, jedenfalls alles andere als gewöhnlich; beide sind irgendwie (ich will nichts verraten) Teil des Problems. Diese Vorgaben und eine insgesamt konstruiert wirkende Geschichte führen dazu, dass mich Choral des Todes nicht wirklich überzeugen konnte. Bleibt allerdings zu sagen: Es ist "Jammern auf hohem Niveau". "Choral des Todes" ist absolut lesenswert und wirklich spannend, "Herz der Hölle" und andere Vorgänger sind aber besser. Deswegen "nur" 4 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Reise in die Abgründe der menschlichen Seele,
Von
Rezension bezieht sich auf: Choral des Todes: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich bin schon seit Jahren ein großer Freund der Romane von Jean-Cristophe Grangé. CHORAL DES TODES fügt sich nahtlos in die Reihe der großartigen Romane des Königs des französischen Thrillers ein. Zwar fesselte der Roman mich nicht so sehr wie zuletzt DAS HERZ DER HÖLLE, dennoch bewegt sich Grangés aktueller Roman auf einem Niveau - sowohl sprachlich als auch im Hinblick auf die Spannung - mit den Klassikern DER FLUG DER STÖRCHE oder DIE PURPURNEN FLÜSSE.Wieder nimmt Grangé den Leser mit auf eine Reise in die Abgründe der menschlichen Seele und seine Reiseführer sind in diesem Fall ein pensionierter Kommissar armenischer Herkunft und ein junger russischstämmiger Polizist, der aufgrund seines Drogenkonsums eigentlich beurlaubt ist. Dieses seltsame Duo, das zudem keinen offiziellen Auftrag hat, ermittelt auf eigene Faust und aus persönlichen Motiven in einer seltsamen Mordserie. Sind die Ritualmörder tatsächlich Kinder? Alle Hinweise deuten darauf hin. Andere Indizien führen die Ermittler auf die Spuren Pinochets und des Nationalsozialismus - ein politischer Hintergrund? Eine Rolle scheint zumindest die Chormusik zu spielen. Zugegebenermaßen eine seltsame Gemengelage, doch die Fäden werden gekonnt zusammengeführt. Dabei gelingt es Grangé den Leser, wie in eigentlich all seinen Romanen, zu packen und in seinen Sog zu ziehen. Besonders interessant sind dabei wieder einmal seine Ermittler, die mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen haben. Mein Fazit: Volle 5 Sterne für diesen hochspannenden und interessanten Thriller! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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