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Choral des Todes: Thriller Taschenbuch – 22. Juli 2011


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2011 (22. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404160398
  • ISBN-13: 978-3404160396
  • Originaltitel: Miserere
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 3,7 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 207.614 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, arbeitet als freier Journalist für "Paris-Match", "Gala", "Sunday Times", "Observer", "El Pais", "Spiegel" und "Stern". Seine abenteuerlichen Reportagen führten Grange zu den Eskimos, den Pygmäen, den Tuareg und in die Mongolei.

Produktbeschreibungen

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In einer armenischen Kirche in Paris geschieht ein grausamer Mord. Das Gemeindemitglied Lionel Kasdan, pensionierte Kommissar armenischer Herkunft, ist zufällig vor Ort und als erster am Tatort. Er beschließt, in dem Fall auf eigene Faust zu ermitteln. Der Tote, ein Organist und Knabenchorleiter, war Chilene und damals vor dem Pinochet-Regime nach Frankreich geflohen. Handelt es sich um einen Mord mit politischem Hintergrund? Oder ist der am Tatort gefundene Schuhabdruck Größe 36 der Schlüssel zur Aufklärung des Falls? Während seiner Ermittlungen muss Kasdan feststellen, dass noch ein weiterer Polizist nach dem Mörder sucht: Der junge Cédric Volokine arbeitet eigentlich im Jugendschutzdezernat, ist aber wegen seiner Heroinsucht vom Dienst beurlaubt und momentan in einer Entzugsklinik. Auch er ermittelt inoffiziell. Als weitere Morde geschehen, beginnen die beiden Polizisten zusammenzuarbeiten, denn so unterschiedlich sie auch sind, in ihrer Ermittlungsarbeit ergänzen sie sich vortrefflich. Langsam kommen sie einem grauenhaften Geheimnis auf die Spur...

Das ungewöhnliche Ermittlerduo Kasdan/Volokine trägt maßgeblich zum großen Reiz des Romans bei. Die beiden Polizisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sind eigenwillige Charaktere, die detailliert und vielschichtig gezeichnet werden. Beide sind innerlich zerrissen und kämpfen gegen die Schatten ihrer Vergangenheit an. Von der ersten Seite an gelingt es Jean-Christophe Grangé, eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre zu erzeugen, die den Leser in ihren Bann zieht und einen unglaublichen Sog entwickelt. Der Plot ist äußerst spannend, teilweise brutal und nichts für schwache Nerven. Wieder einmal führt der virtuose Erzähler Grangé seinen Lesern die Abgründe menschlichen Handelns sehr drastisch vor Augen und sorgt für Gänsehaut pur.

Zu Recht wird der Franzose Grangé als König des französischen Thrillers bezeichnet, dessen Romane (Der Flug der Störche, Die purpurnen Flüsse, Der steinerne Kreis oder Das Imperium der Wölfe) eine große Fangemeinde erobert haben. Mit Choral des Todes beweist er abermals, dass er zu den ganz Großen der internationalen Thriller-Szene gehört. -- Alexandra Plath

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

In einer Kirche in Paris geschieht ein grauenhafter Mord. Lionel Kasdan, Polizist im Ruhestand, ist zufällig in der Kirche und hört noch den Schrei, kommt jedoch um Sekunden zu spät. Der Mann auf der Empore liegt bereits tot am Boden. Der Nachhall des Todesschreis und der Anblick des Opfers lassen Kasdan nicht los, und er beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln. Der alte Polizist stößt auf eine Mauer des Schweigens. Als weitere Morde geschehen, kommt er nach und nach einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur: Unschuldig wirkende Kinder sind der Schlüssel zu diesem Fall, und sie sind keinesfalls Engel, sondern die Ausgeburt des Bösen. Als Lionel sie befragt, verstummen die Kinder. Er weiß, dass er ihr Geheimnis entschlüsseln muss, will er weitere Morde verhindern - auch wenn sein eigenes Leben dabei in Gefahr gerät ... Jean-Christophe Grangé führt seine Leser auf unvergleichliche Weise in die Abgründe der menschlichen Seele - in eine Welt, in der Grausamkeit und dunkle Gesetze herrschen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von so_82 am 29. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
"Choreal des Todes" heißt das neueste Werk des französchichen Thrillerautors Jean-Christophe Grangé. In Paris wird in einer armenischen Gemeinde ein Organist ermordet. Lionel Kasdan, ein Polizist im ruhestand mit armenischen Wurzeln, ist der Erste, der den Tatort untersucht. Seine Ermittlungen führen ihn zu geheimnissen rund um einige Knabenchöre, düsteren Kapiteln der französischen Militär- und Kolonialgeschichte und dem Polizisten Volokine, der ebenso wie Kasdan seine eigenen Dämonen und Geheimnisse hat. Als es weitere Tode gibt heftet sich das ungleiche Ermittlerpaar an die Fersen des Täters...

Der neue Thriller von Grangé ist gewohnt gut und besitzt viele der Stärken, die den Franzosen mit Hits wie Die purpurnen Flüsse oder zuletzt Das Herz der Hölle auch hierzulande bekannt gemacht haben. Leider auch wieder die (wenigen) Schwächen.

Wie in vielen seiner Bücher beschreibt Grangé auch hier wieder zwei Ermittler mit ausgeprägten, interessanten Perönlichkeiten und detailiertem Hintergrund. Dem Leser werden auch im letzten Drittel des Buches noch Neuigkeiten über die beiden Hauptpersonen offenbart.
Das ist fördert den Lesespaß genauso, wie die typische Verknüpfung der Handlung mit Ereignissen aus der Vergangenheit und fremden Ländern. War in "Herz der Hölle" noch Ruanda das Land im Fokus, so stehen nun Geschehnisse in Chile und Kamerun im Mittelpunkt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nina2401 TOP 500 REZENSENT am 13. Oktober 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Mein erster Grangé und schon nach ein paar Seiten wusste ich, es war ein Fehler ... nicht schon früher ein Buch von Grangé gelesen zu haben. Er wird als König des französischen Thrillers gepriesen ... völlig zu Recht. Ich war total beeindruckt von seiner Schreibweise, kurze, prägnante Sätze, die unter die Haut gehen. Und schon nach sehr kurzer Zeit hat mich das Buch in seinen Bann gezogen.

Ein Mord in einer armenischen Kirche, Kasdan, ein pensionierter Ermittler armenischer Abstammung wird um Hilfe gebeten. Kurze Zeit später bekommt er ungewollt Verstärkung von Volkine, nicht im Ruhestand, aber auch a. D. um seine Drogensucht in den Griff zu bekommen. Grangé hat hier 2 sehr starke Charaktere in den Mittelpunkt gestellt, die nicht auf den ersten Blick gefallen. Aber je mehr die beiden sich annähern umso vertrauter und sympathischer werden sie mir auch. Sie decken Unglaubliches auf und auch über die Beiden wird Unglaubliches aufgedeckt ... immer mal wieder erfahre ich Details aus der Vergangenheit von Kasdan und Volkine. Ich habe selten so eine "dicht gewobene" Story gelesen, ich bin förmlich versunken in das Buch und dann wieder musste ich zwischendurch aufhören mit lesen um zu verschnaufen, um das Gelesene sacken zu lassen. Was ist Fiktion, was ist Wahrheit. Dieses Buch liest man nicht einfach so nebenbei, mich hat es die ganze Zeit beschäftigt und auch nach dem Ende kann ich die Geschehnisse nicht aus meinem Kopf verbannen. Dieses Buch hat mich tief beeindruckt, sehr aufgewühlt, es war teilweise unerträglich spannend, manchmal abstoßend und ich musste immer weiter lesen. Selbst Tage nachdem ich es beendet habe, geht es mir nicht aus dem Kopf und genau so sollte ein gutes Buch sein. Dieses werde ich so schnell nicht vergessen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stevo am 21. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin schon seit Jahren ein großer Freund der Romane von Jean-Cristophe Grangé. CHORAL DES TODES fügt sich nahtlos in die Reihe der großartigen Romane des Königs des französischen Thrillers ein. Zwar fesselte der Roman mich nicht so sehr wie zuletzt DAS HERZ DER HÖLLE, dennoch bewegt sich Grangés aktueller Roman auf einem Niveau - sowohl sprachlich als auch im Hinblick auf die Spannung - mit den Klassikern DER FLUG DER STÖRCHE oder DIE PURPURNEN FLÜSSE.
Wieder nimmt Grangé den Leser mit auf eine Reise in die Abgründe der menschlichen Seele und seine Reiseführer sind in diesem Fall ein pensionierter Kommissar armenischer Herkunft und ein junger russischstämmiger Polizist, der aufgrund seines Drogenkonsums eigentlich beurlaubt ist. Dieses seltsame Duo, das zudem keinen offiziellen Auftrag hat, ermittelt auf eigene Faust und aus persönlichen Motiven in einer seltsamen Mordserie. Sind die Ritualmörder tatsächlich Kinder? Alle Hinweise deuten darauf hin. Andere Indizien führen die Ermittler auf die Spuren Pinochets und des Nationalsozialismus - ein politischer Hintergrund? Eine Rolle scheint zumindest die Chormusik zu spielen. Zugegebenermaßen eine seltsame Gemengelage, doch die Fäden werden gekonnt zusammengeführt.
Dabei gelingt es Grangé den Leser, wie in eigentlich all seinen Romanen, zu packen und in seinen Sog zu ziehen. Besonders interessant sind dabei wieder einmal seine Ermittler, die mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen haben.
Mein Fazit: Volle 5 Sterne für diesen hochspannenden und interessanten Thriller!
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