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Choral des Todes
 
 

Choral des Todes (Gebundene Ausgabe)

von Jean-Christophe Grangé (Autor), Thorsten Schmidt (Übersetzer)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 571 Seiten
  • Verlag: Ehrenwirth; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3431037933
  • ISBN-13: 978-3431037937
  • Originaltitel: Miserere
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 70.414 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In einer armenischen Kirche in Paris geschieht ein grausamer Mord. Das Gemeindemitglied Lionel Kasdan, pensionierte Kommissar armenischer Herkunft, ist zufällig vor Ort und als erster am Tatort. Er beschließt, in dem Fall auf eigene Faust zu ermitteln. Der Tote, ein Organist und Knabenchorleiter, war Chilene und damals vor dem Pinochet-Regime nach Frankreich geflohen. Handelt es sich um einen Mord mit politischem Hintergrund? Oder ist der am Tatort gefundene Schuhabdruck Größe 36 der Schlüssel zur Aufklärung des Falls? Während seiner Ermittlungen muss Kasdan feststellen, dass noch ein weiterer Polizist nach dem Mörder sucht: Der junge Cédric Volokine arbeitet eigentlich im Jugendschutzdezernat, ist aber wegen seiner Heroinsucht vom Dienst beurlaubt und momentan in einer Entzugsklinik. Auch er ermittelt inoffiziell. Als weitere Morde geschehen, beginnen die beiden Polizisten zusammenzuarbeiten, denn so unterschiedlich sie auch sind, in ihrer Ermittlungsarbeit ergänzen sie sich vortrefflich. Langsam kommen sie einem grauenhaften Geheimnis auf die Spur...

Das ungewöhnliche Ermittlerduo Kasdan/Volokine trägt maßgeblich zum großen Reiz des Romans bei. Die beiden Polizisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sind eigenwillige Charaktere, die detailliert und vielschichtig gezeichnet werden. Beide sind innerlich zerrissen und kämpfen gegen die Schatten ihrer Vergangenheit an. Von der ersten Seite an gelingt es Jean-Christophe Grangé, eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre zu erzeugen, die den Leser in ihren Bann zieht und einen unglaublichen Sog entwickelt. Der Plot ist äußerst spannend, teilweise brutal und nichts für schwache Nerven. Wieder einmal führt der virtuose Erzähler Grangé seinen Lesern die Abgründe menschlichen Handelns sehr drastisch vor Augen und sorgt für Gänsehaut pur.

Zu Recht wird der Franzose Grangé als König des französischen Thrillers bezeichnet, dessen Romane (Der Flug der Störche, Die purpurnen Flüsse, Der steinerne Kreis oder Das Imperium der Wölfe) eine große Fangemeinde erobert haben. Mit Choral des Todes beweist er abermals, dass er zu den ganz Großen der internationalen Thriller-Szene gehört. -- Alexandra Plath

Kurzbeschreibung

In einer Kirche in Paris geschieht ein grauenhafter Mord. Lionel Kasdan, Polizist im Ruhestand, ist zufällig in der Kirche und hört noch den Schrei, kommt jedoch um Sekunden zu spät. Der Mann auf der Empore liegt bereits tot am Boden. Der Nachhall des Todesschreis und der Anblick des Opfers lassen Kasdan nicht los, und er beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln.
Der alte Polizist stößt auf eine Mauer des Schweigens. Als weitere Morde geschehen, kommt er nach und nach einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur: Unschuldig wirkende Kinder sind der Schlüssel zu diesem Fall, und sie sind keinesfalls Engel, sondern die Ausgeburt des Bösen. Als Lionel sie befragt, verstummen die Kinder. Er weiß, dass er ihr Geheimnis entschlüsseln muss, will er weitere Morde verhindern - auch wenn sein eigenes Leben dabei in Gefahr gerät...
Jean-Christophe Grangé führt seine Leser auf unvergleichliche Weise in die Abgründe der menschlichen Seele - in eine Welt, in der Grausamkeit und dunkle Gesetze herrschen.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Grangé gewohnt gut..., 29. Oktober 2009
"Choreal des Todes" heißt das neueste Werk des französchichen Thrillerautors Jean-Christophe Grangé. In Paris wird in einer armenischen Gemeinde ein Organist ermordet. Lionel Kasdan, ein Polizist im ruhestand mit armenischen Wurzeln, ist der Erste, der den Tatort untersucht. Seine Ermittlungen führen ihn zu geheimnissen rund um einige Knabenchöre, düsteren Kapiteln der französischen Militär- und Kolonialgeschichte und dem Polizisten Volokine, der ebenso wie Kasdan seine eigenen Dämonen und Geheimnisse hat. Als es weitere Tode gibt heftet sich das ungleiche Ermittlerpaar an die Fersen des Täters...

Der neue Thriller von Grangé ist gewohnt gut und besitzt viele der Stärken, die den Franzosen mit Hits wie Die purpurnen Flüsse oder zuletzt Das Herz der Hölle auch hierzulande bekannt gemacht haben. Leider auch wieder die (wenigen) Schwächen.

Wie in vielen seiner Bücher beschreibt Grangé auch hier wieder zwei Ermittler mit ausgeprägten, interessanten Perönlichkeiten und detailiertem Hintergrund. Dem Leser werden auch im letzten Drittel des Buches noch Neuigkeiten über die beiden Hauptpersonen offenbart.
Das ist fördert den Lesespaß genauso, wie die typische Verknüpfung der Handlung mit Ereignissen aus der Vergangenheit und fremden Ländern. War in "Herz der Hölle" noch Ruanda das Land im Fokus, so stehen nun Geschehnisse in Chile und Kamerun im Mittelpunkt.
Auch der Schreibstil trägt viel zu Lesevergnügen bei. In mehr oder minder langen Kapiteln treibt der Autor die Geschichte voran. Trotz des vielschichtigen Inhalts, der komplexen Recherche, der beiden Polizisten und den detailierten Beschreibungen gelingt es ihm den Spannungsbogen auf den gut 600 Seiten fast durchgehend hoch zu halten.

Das Problem bei Grangé, und dies nicht nur bei "Choreal des Todes", bleibt ein altes. Die Auflösung der einzelnen Handlungstränge, so wie das Finale könnten auf viele Leser überladen und konstruiert wirken. Einfach zu viele Zufälle wären in der Realität nötig. Manchmal scheint es als wäre Grangé hier Opfer seiner eigenen Kreativität. Dennoch, wer sich darauf einlassen kann oder dem Autor eben seine künstlerische Freiheiten zugesteht findet in "Choreal des Todes" einen unterhaltsamen Thriller, der 4 Sterne durchaus verdient hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Spannend - aber stilistisch grenzwertig!, 4. Januar 2010
Wie in seinen vorangegangenen Büchern erweist sich Grangé auch in seinem aktuellen Werk wieder einmal als Großmeister des modernen Horrorthrillers. Die Spannung ist gewohnt atemberaubend und das, was viele als zu konstruiert bemängeln, ist m.E. eine Stärke der Bücher Grangés. Natürlich sind die Fälle mit großer Phantasie erdacht, aber denbbar sind sie allemal, und das ist ja gerade das gruselige!
Was mir bei "Choral des Todes" allerdings arg aufstößt, sind nicht zu verbergende schriftstellerische Mängel. Da ist zum einen die völlig überzogene Darstellung und Ausarbeitung der Hauptpersonen. Völlig überzeichnet, immer wieder erfährt man neue, für die Handlung irrelevante Details aus deren Vorleben. Das nervt auf Dauer, vor allem ist es absolut überflüssig, da die Handlung in sich bereits ausreichend interessant ist!
Zum anderen erspart sich Grangé des öfteren nähere Personenbeschreibungen, indem er ziemlich simple Vergleiche heranzieht. Anstatt die äußere Erscheinung einer Figur mit eigenen Worten zu beschreiben, schreibt er schlicht sie "habe Ähnlichkeit mit Charles Aznavour". Eine Halle wiederum wird nicht näher beschrieben, Grangé schreibt stattdessen, sie erinnere den Helden an einen James-Bond-Film. Solche Beschreibungen, wenn man sie überhaupt so nennen will, sind meines Erachtens ein schriftstellerisches Armutszeugnis.
Daher vergebe ich nur 3 Sterne für dieses Buch, freue mich aber natürlich auf das nächste Buch, in der Hoffnung, daß der Autor an die Qualität seiner früheren Werke anschließt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Abgründiger Thriller, 12. Januar 2010
Nach "Der Flug der Störche", "Die purpurnen Flüsse", "Das schwarze Blut" und "Das Herz der Hölle" war "Choral des Todes" mein fünfter Thriller von dem Autor. Von den aufgezählten Büchern hat mich das neue Werk von Grange am wenigsten mitgerissen. Trotzdem liegt es noch weit über dem Durchschnitt des Genres.

Ein aus Chile stammender Chorleiter wurde in einer Kirche ermordet. Beide Trommelfelle wurde durchstochen, seltsamerweise können keine Spuren der Tatwaffe nachgewiesen werden. Kasdan, ein pessimistischer Kriminalbeamter im Ruhestand, und Volokine, ein junger, drogensüchtiger Beamter des Jugendschutzdezernats, nehmen gemeinsam die Ermittlungen auf. Die beiden hartgesottenen Männer bewegen sich ständig am Abgrund ihrer eigenen Psyche und werden von Alpträumen, Entzugserscheinungen und Dämonen heimgesucht. Natürlich ist ihre düstere, charakterliche Disposition gleichzeitig ihre große Stärke, denn nur so können sie den ganzen Wahnsinn ergründen. Die Ansatzpunkte sind vielfältig: Pädophilie, Folter zur Zeit der Militärdiktatur in Chile und Menschenversuche in Nazi-KZs. Alles hängt auf mysteriöse Weise mit engelhaften Chorknabenstimmen zusammen. Wer ist Opfer und wer ist Täter? Inwieweit sind die Ermittler persönlich betroffen?

Großartig gelungen sind Grange wiederum seine Protagonisten, die in keiner Weise normal sind und über erstaunliche Fähigkeiten verfügen. Seine Sprache ist sehr vielschichtig: hart, poetisch und überraschend. Sein Einfallsreichtum beschwört die dunkle Seite von Paris herauf. Die Handlung ist spannend aufgebaut und übt den gewohnten Sog aus, aber hier liegt auch das eigentliche Problem. Am Ende fügt er die einzelnen Stränge zu schnell zusammen, so dass der Showdown konstruiert wirkt. Einige Cliffhanger werden nur zur Effekthascherei benutzt und später sogar von den Protagonisten selbst relativiert. Was mir ein wenig gefehlt hat, war der exotische Schauplatz seiner anderen Thriller (Ausnahme "Die purpurnen Flüsse"), der die morbide Atmosphäre noch sehr stimmungsvoll untermalt hat.

Fazit: Trotz einiger nicht so schwerwiegender Schwächen kann ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Der Fan wird auf die bewährten Zutaten des Grange-Kosmos treffen und kann sich auf einen Höllentrip gefasst machen.
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3.0 von 5 Sternen Keines seiner Meisterwerke, aber ganz gut!
Ich bin ein großer Fan von J.C. Grangé. Meine Lieblingsbücher sind "Die purpurnen Flüsse" und "Das Herz der Hölle". Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von palfine veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Knapp daneben
Grange ist immer noch mein Favorit, für intelligente, hochspannende und hervorragend geschriebene Thriller. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Duncan Idaho veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen John Sinclaire Niveau ist noch gut gemeint
Was für ein Schwachsinn. Hier kommt so gar keine Spannung auf. Vielmehr fragt man sich, aus welcher Mottenkiste der Schreiberling seine Einfälle rausgeholt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von harry-angel veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen man hätte besser diesen Roman ausselektiert
Ich war maßlos enttäuscht von diesem Grangé, der so ganz von den anderen Romanen abweicht. Sein Versuch "echte" Geschichte" (Vernichtung der Juden, Menschen als Versuchskaninchen,... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Spengler Astrid veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Spannend, faszinierend und kurzweilig
Es ist eben ein Grangé! Besonders fasziniert mich, dass man zu keinem Zeitpunkt weiß, wohin die Reise geht. Wieder ein pensionierter Kommissar! Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Vergessen Sie "Das Symbol" dieser Roman ist bei weitem besser!
Ich hab beide Bücher kurz hintereinander gelesen. Zuerst Dan Brown Symbol danach
Grangé s "Choral des Todes". Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von J. Langenfeld veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen choral des todes
Ich liebe alle Bücher von Grangé und habe auch alle gelesen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie er recherchiert-egal zu welchem Thema. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Heidi Behl veröffentlicht

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