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Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm. Roman.
 
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Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm. Roman. (Broschiert)

von Janosch (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: N.-A. (März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257212879
  • ISBN-13: 978-3257212877
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 393.623 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das blitzt und sitzt, und man findet einfach keine Seite, die sich nicht zitieren und mit wildem Humor genießen ließe." (Stuttgarter Zeitung)
"In dieser derben Zelebration oberschlesischen Überlebenskampfes kriegen sie alle ihr Fett ab. Und man versteht: Ohne diesen Hintergrund wären Janoschs Kinderbücher nicht möglich." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Hinreißend erzählt." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)


Kurzbeschreibung

Alles ist Mist. Aber dann möchte man sich manchmal auf die Erde setzen und sich vor Freude ins Hemd weinen. In derber und blitzender Sprache beschreibt Janosch Leben und Leute in einem Nest an der polnischen Grenze in den dreißiger Jahren. Schweineschlachten und Zigeunerisches, Himmel und Hölle und Erde.
"Das blitzt und sitzt, und man findet einfach keine Seite, die sich nicht zitieren und mit wildem Humor genießen ließe." (Stuttgarter Zeitung)
"In dieser derben Zelebration oberschlesischen Überlebenskampfes kriegen sie alle ihr Fett ab. Und man versteht: Ohne diesen Hintergrund wären Janoschs Kinderbücher nicht möglich." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Hinreißend erzählt." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)Janosch,geboren 1931 in Zaborze, Polen, ist Maler und lebt auf den Kanarischen Inseln. Er schrieb und malte seit 1960 etwa einhundert Kinderbücher und einige Romane. Janosch erhielt viele Preise und Auszeichnungen, wie den Kulturförderungspreis für Literatur, München, den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Prix Jeunesse,den Prix Danube und den Silbernen Pinsel, Holland.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach meisterhaft ..., 4. Februar 2002
Der Autor beschreibt in diesem Buch auf geniale Weise das einfache Leben in einer Bergarbeitersiedlung. Er erzählt von saufenden Vätern, prügelnden Müttern, und über den Wunsch der Leute, mehr zu besitzen als die Nachbarn oder zumindestens den Eindruck von Besitz zu erwecken. Dabei spielt die Kirche und der Glaube der Menschen eine nicht unwesentliche Rolle, man nimmt viele Schicksalsschläge als gottgewollt hin und versucht gar nicht erst, sich dagegen aufzulehnen. Die Personen im Buch sprechen die Sprache des Volkes, sehr authentisch und einprägsam.
Die raue Welt, die Janosch beschreibt, ist keine in der man selbst leben möchte. Alles in allem ein sehr beeindruckendes Werk, das einem sicher in (beklemmender) Erinnerung bleibt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Leben als solches..., 13. Oktober 2005
...und wie man darüber plaudern kann; denn nichts anderes ist Janoschs Buch: Eine witzige, hintergründige, manchmal beklemmende und sehr realistische Plauderei. Lapidare, oft vom hundertsten ins tausendste gehende Schilderungen eines ostdeutschen Alltags der dreißiger / vierziger Jahre: Ein augenzwinkerndes, verschmitztes und wehmütiges Buch über das Leben und die Schwächen der Menschen an der polnischen Grenze. Wer Janosch bisher "nur" als Kinderbuchautor kennt, sollte sich dieses Buch gönnen und an der fein gesetzten Sprache erfreuen. Und gesund ist euch das auch!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lachen oder Weinen?, 7. September 2005
Ja, das Lachen blieb mir oft genug im Hals stecken.
So viel Dummheit und tumbe Frömmigkeit, wie Janosch in diesem Buch präsentiert, ist manchmal schwer aushaltbar. Und ich hoffe, dass die Menschen, die Vorbild für dieses Buch waren, in Wirklichkeit über mehr Menschlichkeit verfügten. Als z.B. Frau Schwientek, für die nur wichtig ist, was nach außen sichtbar ist. Oder Choloneks Mutter, die dem Kind "eine Erziehung geben" möchte, wobei Züchtigungen natürlich nicht fehlen dürfen.
Selten gibt es ein Buch, das mich mit solcher Macht emotional packt und immer wieder wütend macht - weil es mich immer wieder erinnert an real lebende Personen in ihrer Engstirnigkeit und Intoleranz (nur dass diese nicht ganz so drastisch sind wie im Buch).
Zwischendurch auch immer rührend schöne Momente.
Aber es überwiegt doch die Dummheit und Menschenverachtung.
Nichtsdestotrotz ein expressiv geschriebenes, lesenswertes Buch!
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