Auch das geht: man scheucht drei Knaben aus zwei englischen Chören zusammen und erschafft eine "Boygroup" der anderen Art. Im Gegensatz zur Boygroup-Produktion im Popbereich zählen hier aber glockenhelle Stimmen statt Tanzvermögen oder geleckten Gesichtern. Lateinkenntnisse waren Voraussetzung für das kirchlich-traditionell gehaltene Liedmaterial.
Licht aus, Vorhang zu, Kerze an - und abtauchen in einem Meer aus sanften Klängen und himmlischen Gesängen, tröstend im Falle der Traurigkeit und beruhigend im Zustand der Aufgewühltheit. Es ist eine Tatsache, die sich nicht leugnen lässt, dass die hier enthaltene Version von "Tears in heaven" ihren Sopran-Pfeil direkt ins Herz des Hörers abschießt.
Tipp für die, die hieran Gefallen fanden: Joseph McManners, "In dreams" dazukaufen!