Im Ansatz versucht der Film, sich mit dem von Demütigungen und Rassismus durchzogenen Kolonialismus auseinander zu setzen. Zwar wird das Alltagsleben einer weißen Familie während der Kolonialzeit in Kamerun ausführlich dargestellt, die Perspektive geht aber über diesen einseitigen Blickwinkel nicht hinaus. Das koloniale Regime wird nicht hinterfragt, Unrecht kaum aufgezeigt.
Es kann nicht genügen, die Sehnsüchte der gelangweilten Gattin eines Kolonialbeamten mitzuteilen. Was bleibt, ist eine gähnende Langeweile, aneinander gereihte Szenen, ein vielleicht können, aber nicht wollen.