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Chocolat
 
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Chocolat

Juliette Binoche , Johnny Depp , Lasse Hallström    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (115 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bei Filmen wie Chocolat ist man immer gut beraten, seine intellektuellen Kapazitäten zu entspannen und einfach die reichlich dargebotenen Sinnesfreuden zu absorbieren. Sei es das überwältigende Lächeln der Chocolaterie-Besitzerin Juliette Binoche, wenn sie einen neuen Kunden begrüßt; oder eine berauschende Tasse würziger, heißer Schokolade; oder die betörende Gitarre des irischen Zigeuners, der von Johnny Depp (Don Juan De Marco) gespielt wird.

Robert Nelson Jacobs hat Joanne Harris populären Roman für sein Drehbuch adaptiert, das von Lasse Hallström (Gottes Werk und Teufels Beitrag) liebevoll in Szene gesetzt wurde. Der Film behandelt vertrautes Terrain und bedient sich hinlänglich bekannter Metaphern, die selbst für ein Kind leicht zu verstehen sind, so dass es kaum überraschte, dass einige Kritiker ihn mit mordlustiger Inbrunst verrissen haben. Aber deren Einwände gingen am Kern der Sache vorbei. Vertrautheit und einfache Metaphern können sehr schön sein, wenn sie in einem Märchen präsentiert werden, dass so einladend warmherzig ist, wie dieses.

Vom Schicksal geführt, lässt sich Vianne (Binoche) mit ihrer Tochter Anouk (Victoire Thivisol) im Winter 1959 in einem ruhigen französischen Dorf nieder. Ihre neu eröffnete Chocolaterie wird schnell zur Attraktion, aber auch zur Quelle der Angst, denn Viannes außergewöhnliche Fähigkeiten, die Leidenschaften der Bewohner neu zu entfachen, drohen die repressiven dörflichen Traditionen zu unterwandern. Der frömmlerische Bürgermeister betrachtet Vianne daher als den Feind. Der Krieg, den er gegen sie führt, erreicht seinen Höhepunkt mit der Ankunft der "Flussratten", wie er die Zigeuner nennt, die von Roux (Depp) angeführt werden. Roux und Vianne fühlen sich direkt zueinander hingezogen.

Eingeflochten in die Geschichte sind ausgezeichnete Nebenhandlungen, in denen es um eine misshandelte Ehefrau (Lena Olin, Die neun Pforten), eine ältere Dorbewohnerin (Judi Dench, Shakespeare In Love) und deren entfremdete Tochter geht. Mögen auch Teile des Films etwas bedauerlich sein (ohne Molinas exzellente Performance, wäre der Bürgermeister zweifellos zur Karikatur verkommen), sind dessen Feinheiten oftmals herausragend. Chocolat erinnert den Zuschauer an die einfachen Freuden des Lebens und lädt ihn ein, diese zu genießen. --Jeff Shannon

Video Jakob Kurzinhalt

In einem verschlafenen Städtchen in Frankreich im Jahr 1959. Der ewig gleiche Alltag wird nur durch den unerwarteten Einzug der geheimnisvoll schönen, jungen Vianne und ihrer Tochter in die Stadt unterbrochen. Vianne eröffnet eine Chocolaterie - und das auch noch mitten in der Fastenzeit. Ein wahrlich sinnliches Vergnügen beginnt: Trotz anfänglicher Skepsis können sich die Dorfbewohner der verführerischen Wirkung der süßen Köstlichkeiten nicht entziehen. Diese Wirkung reizt vor allem den selbsternannten Sittenwächter der Stadt, Bürgermeister Comte de Reynaud, der seinen Einfluss durch Vianne geschwächt sieht. Er beginnt, gegen sie zu intrigieren. Doch am Ende zählt nur eins: Die pure Lust am Leben!

Movieman.de

Lasse Hallströms Film verkauft dem Zuschauer in sehr stimmiger Optik die lyrische Geschichte um eine Chocolaterie-Betreiberin, die durch ihre sinnesfrohe Lebenshaltung selbsternannte Moralwächter auf den Plan ruft. Zuweilen ist der Film etwas zu süßlich, was man ihm bei seinem Titel aber kaum vorwerfen mag und driftet nur in seinen sanft tragischen Momenten ins Zartbittere. Ein glückliches Ensemble-Zusammenspiel und und eine detailversessene Regie ergeben außergewöhnliches und gefühlsbetontes Kino, das glaubwürdig bleibt.

Moviemans Kommentar zur DVD: In großzügiger Ausstattung und mit besten technischen Werte glänzt diese EuroVideo-Disc. Lasse Hallströms Film verkauft dem Zuschauer in sehr stimmiger Optik die lyrische Geschichte um eine Chocolaterie-Betreiberin, die durch ihre sinnesfrohe Lebenshaltung selbsternannte Moralwächter auf den Plan ruft. Zuweilen ist der Film etwas zu süßlich, was man ihm bei seinem Titel aber kaum vorwerfen mag und driftet nur in seinen sanft tragischen Momenten ins Zartbittere. Ein glückliches Ensemble-Zusammenspiel und und eine detailversessene Regie ergeben außergewöhnliches und gefühlsbetontes Kino, das glaubwürdig bleibt.

Bild: Die numerischen Werte sprechen ja für sich. Das Bild bietet beste Realfilm-Qualität. Die Schärfe ist brillant und verliert selbst in Totalen einzelne Laubblätter nicht aus dem Fokus (01.31.48). Artefakte sind so gut wie gar nicht auszumachen und so werden alle groß- und kleinflächigen Bildveränderungen in Kinoqualität, also ruckel- und schärfeverlustfrei gemeistert (00.04.15, Flug um Kirchturm). Der Kontrast ist über jeden Zweifel erhaben und liefert im Zusammenspiel mit der Rauscharmut ein plastisches Bildvergnügen.

Ton: Leider liegt nur die deutsche Fassung in 5.1-Ton vor, so daß man in der englischen 2.0-DS-Version mit Einschnitten in den Bereich der räumlichen Tiefe zu rechnen hat. Die deutsche Tonspur zeigt weiträumige Ambienzarbeit (00.27.58, Kneipe) und leistet auch im Rahmen der feinsinnigen Hintergrunddetails Bestes. So ist etwa bei 00.30.40 ein sehr stimmungsvolles und unaufdringliches Taubengurren eingemischt. Die Musik von Rachel Portman wird transparent und in lebensechter Dynamik in den Klangraum gestellt und läßt alle orchestratorischen Feinheiten erkennen. Nur die Sprache steht gegenüber der Kulisse etwas zu sehr im Vordergrund. --movieman.de

VideoMarkt

Ende der 50er Jahre weht der Nordwind die zauberhafte Vianne und deren kleine Tochter Anouk in das französische Dörfchen Lansquenet-sous-Tannes, das seit dem Mittelalter allen Modernisierungsbestrebungen erfolgreich widersteht. Dort wünscht man sich nichts sehnlicher als seine Ruhe. Doch genau die bekommt man mit der resoluten Frau gerade nicht, die mitten in der Fastenzeit in Kirchennähe eine Chocolaterie eröffnet. Die bigotte Dorfgemeinde geht auf die Barrikaden - aber Vianne versteht sich mit geradezu magischem Geschick zu wehren...

Video.de

Nicht zuletzt durch seine John-Irving-Verfilmung "Gottes Werk und Teufels Beitrag" bestens als Poet des Alltäglichen bekannt, adaptierte der schwedische Regisseur Lasse Hallström Joanne Harris' Roman-Vorlage "Schokolade - Eine himmlische Versuchung" als Märchen. So zauberte er etwa mit Juliette Binoche und Johnny Depp ein romantisches Traumpaar auf die Leinwand, dessen Zusammenspiel dem viermal Golden-Globe-nominierten Werk eine besonders sinnliche Note verleiht. Für Frauen sicherlich eine unwiderstehliche Versuchung.

Blickpunkt: Film

Vianne eröffnet in einem kleinen, altmodischen Dörfchen eine Chocolaterie, um die Menschen mit ihren Schokoladenspezialitäten von Verbitterung und moralischer Rigidität zu befreien.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Sympathische Fabel über die magische, moralisch-religiöse Fesseln lösende Kraft von Schokolade.

Kurzbeschreibung

In einem verschlafenen Städtchen in Frankreich im Jahr 1959. Der ewig gleiche Alltag wird nur durch den unerwarteten Einzug der geheimnisvoll schönen, jungen Vianne und ihrer Tochter in die Stadt unterbrochen. Vianne eröffnet eine Chocolaterie - und das auch noch mitten in der Fastenzeit. Ein wahrlich sinnliches Vergnügen beginnt: Trotz anfänglicher Skepsis können sich die Dorfbewohner der verführerischen Wirkung der süßen Köstlichkeiten nicht entziehen. Diese Wirkung reizt vor allem den selbsternannten Sittenwächter der Stadt, Bürgermeister Comte de Reynaud, der seinen Einfluss durch Vianne geschwächt sieht. Er beginnt, gegen sie zu intrigieren. Doch am Ende zählt nur eins: Die pure Lust am Leben!

Produktbeschreibungen

Ein verschlafenes Städtchen in Frankreich im Jahr 1959. Der ewig gleiche Alltag wird nur durch den unerwarteten Einzug der geheimnisvoll schönen, jungen Vianne und ihrer Tochter in die Stadt unterbrochen. Vianne eröffnet eine Chocolaterie - und das auch noch mitten in der Fastenzeit. Ein wahrlich sinnliches Vergnügen beginnt: Trotz anfänglicher Skepsis können sich die Dorfbewohner der verführerischen Wirkung der süßen Köstlichkeiten nicht entziehen. Diese Wirkung reizt vor allem den selbsternannten Sittenwächter der Stadt, Bürgermeister Comte de Reynaud, der seinen Einfluss durch Vianne geschwächt sieht. Er beginnt, gegen sie zu intrigieren. Doch am Ende zählt nur eins: Die pure Lust
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