Ich benutze diese Nachbaupatronen im Canon MG5250 - und hatte ein paar Schwierigkeiten.
Zunächst einmal sind die Patronen verpackt, wie die original Canons auch. D.h. um die Patronen ist ein kleiner Plastikmantel und noch eine orangene "Nase", die man drehen und abmachen muss, damit der Tintenausfluss offen ist.
Es empfiehlt sich jedoch das Auspacken der Patronen vor dem Einsetzen unbedingt über einer tintensicheren Unterlage zu machen, denn es besteht AKUTE TROPFGEFAHR. Der Schwamm in der Patrone ist bis zum Rand voll, und wenn man die "Nase" abmacht, sollte man sie unbedingt noch min. 15 Sekunden auf dem Kopf stehen lassen, da sie sonst tropfen kann. Wenn man sie dann zum Einsetzen in den Drucker umdreht, sollte man außerdem zügig vorgehen.
Zudem ist beim Abmachen des Plastikmantels bei mir etwas schief gelaufen: die "Soll-Reiß-Stelle" hat nämlich versagt, wodurch tlw. das ganze Etikett mit abgegangen ist - oder auch gar nichts. Der zweite Fall, wenn nichts abgeht ist der schlimmere, da die Patronen "oben", über dem Schwamm ein kleines Luftloch haben, wodurch die Luft in die Patrone nachströmt, wenn die Tinte verbraucht wird, um den Druck auszugleichen. Dieses Loch muss UNBEDINGT freiliegen (zmd. die "Rille", die zur Belüftung dient)! Wenn die Soll-Reiß-Stelle versagt und das Etikett dran bleibt, dann kriegt die Patrone keine Luft und der Druckvorgang bricht nach einer längeren Pause ohne Meldung einfach ab. Das Etikett oben etwas einzureißen, damit die "Rille" freiliegt schafft Abhilfe.
Die Farbtreue kann ich nicht beurteilen, da ich keine Fotos drucke. Bei "normalen" Farbdokumenten habe ich jedoch keinen merkbaren Unterschied feststellen können.
Fazit: Gut und günstig - sie funktionieren (dank Chip auch die Füllstandsanzeige). Die Verarbeitung lässt Wünsche offen und ich hatte nach dem Einsetzen aller Patronen bunte Hände. :o)
Trotzdem macht der Preis diese kleinen Mängel wieder wett! Eine sehr gute Alternative zu den teuren Canon-Patronen!