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Chinese Democracy (Ltd.Collectors Box)

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Chinese Democracy (Ltd.Collectors Box) + The Spaghetti Incident + Use Your Illusion II
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Produktinformation

  • Audio CD (12. Dezember 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Geffen (Universal Music)
  • ASIN: B001L4MHBE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (369 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 294.957 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Chinese Democracy
2. Shackler's Revenge
3. Better
4. Street Of Dreams
5. If The World
6. There Was A Time
7. Catcher In The Rye
8. Scraped
9. Riad N' The Bedouins
10. Sorry
11. I.R.S.
12. Madagascar
13. This I Love
14. Prostitute
15. GN'R Bandana
16. GN'R Belt Buckle
17. GN'R Key Ring
18. GN'R Patch
19. GN'R T-shirt

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das lange Warten ist endlich vorbei: Chinese Democracy kommt! Ohne Zweifel eines der wichtigsten Alben der Rockgeschichte, handelt es sich bei der kommenden LP um die ersten neuen Aufnahmen von Guns N’ Roses seit der gleichzeitigen Veröffentlichung von Use Your Illusion I und Use Your Illusion II – und die liegt schon 17 Jahre zurück!

Bereits Mitte der Achtziger erstürmten Guns N’ Roses die Musikwelt und schrieben im Handumdrehen Rockgeschichte. Jetzt ist die Band bereit, ein weiteres Kapitel in Angriff zu nehmen...

Inhalt der Ltd.Collectors Box:

  • CD
  • Exklusives Shirt
  • Schlüsselanhänger
  • Gürtelschnalle
  • Bandana
  • Alles in einer schicken Box (ca. 30 X 30 X 5 cm)


www.rollingstone.com
Kommen wir gleich zur Sache: Die erste LP-Veröffentlichung mit neuem Material von Guns N’ Roses seit der ersten Bush-Administration ist ein brillantes, draufgängerisches, konfuses und kompromissloses Hardrock-Album. Man könnte also sagen, die Platte klingt ziemlich genau wie diejenigen Guns N’ Roses, die man von früher kennt. Gelegentlich klingt es wie die Combo, die im Jahr 1987 „Appetite For Destruction“ mit geballten Fäusten zu einem Klassiker machte; größtenteils erinnern die neuen Songs jedoch an die beiden „Use Your Illusion“-Alben, die 1991 erschienen, wobei dieser Sound nunmehr auf eine einzige, explosive Platte komprimiert ist: superharte Gitarren, orchestrale Einlagen, elektronische HipHop-Elemente, Metal-Chöre und Axl Roses unverwechselbare Stimme, die nach wie vor verdammt lebhaft klingt.

Selbst wenn Rose irgendwann darüber ins Zweifeln geraten sein sollte, wie viel Zeit (13 Jahre), Geld (14 Studios werden im Booklet aufgeführt) und Personal ihn „Chinese Democracy“ gekostet hat – schließlich ist außer ihm kein Gründungsmitglied mehr dabei –, ist davon in diesen 14 Songs nichts zu hören. „Ich wette, du denkst, dass ich das alles für meine Gesundheit tue“, singt er – frei übersetzt – über den flächendeckenden Gitarrenbomben von „I.R.S.“, übrigens eine von vielen textlichen Anspielungen, mit denen er zeigt, dass er sehr genau weiß, wie viele Menschen momentan über ihn denken: dass sein Leben in den letzten 15 Jahren aus den Gleisen geraten ist und er, inzwischen 46 Jahre alt, allenfalls ein Schattendasein am Rande des Abgrunds geführt hat. Wenn er dann aber die optimistische Zeile „All things are possible/I am unstoppable“ zurückschnauzt (in dem Hammersong „Scraped“), ist das keinesfalls blinde Selbstüberschätzung, sondern einfach nur ein gutes altes „Fuck You“, wie man es von Rock’n’roll-Musikern kennt und erwartet – schließlich sind er und seine Band durch diese Haltung überhaupt erst berühmt geworden.

Es gibt noch eine Sache, die Rose im Verlauf von „Chinese Democracy“ immer wieder zum Besten gibt: Nur Verlierer üben sich in Zurückhaltung. Passend dazu explodieren die Gitarren auf dem Album in alle Richtungen – zum Beispiel wären da das messerscharfe Lick, mit dem „Chinese Democracy“, der erste Track, eröffnet wird, der sandige Sound von „Riad N’ The Bedouins“ und die kreischenden Gitarren-Schleifen, die sich über dem düsteren Fundament von „Street Of Dreams“ ausbreiten. Was Slash und Izzy Stradlin früher zu zweit erledigt haben, bedarf nun einer ganzen Wand aus Gitarren: Bei manchen Stücken arbeitet Rose mit bis zu fünf Gitarristen – Robin Finck, Buckethead, Paul Tobias, Ron „Bumblefoot“ Thal und Richard Fortus –, die allesamt ihre Riffs und Soli zu einem breit angelegten Soundteppich beisteuern. Langeweile klingt anders. Ich persönlich bin nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass das wilde und überladene „Oh My God“ – der erste „Chinese Democracy“-Track, der schon 1999 für den Filmsoundtrack von „End of Days/Nacht ohne Morgen“ verschwendet wurde – besser ist, als sämtliche Stücke auf „The Spaghetti Incident?“, dem Cover-Album, das Guns N’ Roses 1993 veröffentlichten.

Die meisten der neuen Stücke zeichnen sich durch eine extreme Fülle und Vielfalt aus, als ob Rose immer neue Refrains oder Übergänge ausprobiert hätte, um dann zu folgender Einsicht zu gelangen: „Scheiß drauf, die sind alle cool.“ „Better“ beginnt wie ein HipHop-Mailbox-Spruch – minimale Gitarren, Drumcomputer und Rose mit Falsett-Gesang („No one ever told me when/I was alone/They just thought I’d know better“) –, bis das Ganze zu einer klassischen und knallharten Sunset- Strip-Nummer ausartet. Im Fall von „If The World“ zerpflückt Buckethead seine spanische Akustikgitarre über einem Groove, der an Blaxploitation-Filme erinnert, während Rose eindrucksvoll beweist, dass er seine Vokale immer noch länger halten kann – er klingt einerseits wie ein Folteropfer, andererseits wie ein Flugzeug im Landeanflug – als jeder andere Rocksänger.

Auf „There Was A Time“ passieren so viele Dinge gleichzeitig – Streicher und Mellotron, ein gewaltiger Chor und Roses sauer knurrender Gesang, eine Wah-Wah-Gitarre und ein Ende, das keins ist (weil noch mehr Chorgesang folgt) –, dass man ohne weiteres glauben könnte, Rose habe allein an diesem Arrangement ein ganzes Jahrzehnt gearbeitet. Trotzdem artet der Song nie ein Chaos aus; er klingt eher wie die angestaute Summe schlechter Erinnerungen und Lektionen, die der Sänger auf die harte Tour lernen musste. Schon mit den ersten Zeilen begibt er sich zu den Anfangstagen seiner Karriere zurück – „Broken glass and cigarettes/Writin’ on the wall/It was a bargain for the summer/An’ I thought I had it all“ –, um den Trümmerhaufen mit der Unterstützung von einem Orchester und den obligatorischen Gitarren im Verlauf des Stücks immer größer werden zu lassen. Am Ende verschmelzen Unmut über verpasste Chancen und ein vertonter Stinkefinger zu einer Einheit: „If I could go back in time... but I don’t want to know it now.“ Wenn das diejenigen Guns N’ Roses sind, die sich Rose all die Jahre vorgestellt hat, ist auch klar, dass zwei Gitarren, ein Bass und ein Schlagzeug für die Umsetzung niemals ausgereicht hätten.  

Offensichtlich ist auch, dass er diese neuen Guns N’ Roses trotz des ewigen Hin und Her als Band betrachtet, genau wie diejenige Gruppe, die „Welcome To The Jungle“, „Sweet Child O’ Mine“, „Used To Love Her“ und „Civil War“ aufgenommen hat. Die umfangreichen Credits im Booklet von „Chinese Democracy“ lassen keine Fragen offen: Sämtliche Mitstreiter werden erwähnt. Meine Lieblingsformulierung: „Initial arrangement suggestions: Youth on `Madagascar´“ – zu Deutsch etwa: „Erste Vorschläge für die Umsetzung des Songs...“ Rose selbst übernimmt die Hauptrolle – „Lyrics N’ Melodies by Axl Rose“ steht im Booklet –, doch hat er, mit Ausnahme eines Stücks, sämtliche Songs zusammen mit anderen Musikern geschrieben. Der Bassist Tommy Stinson hat bei fast allen Stücken seine Finger im Spiel, und der Keyboarder Dizzy Reed, der einzige Verbleibende von den „Use Your Illusion“-Alben, steuert für „Street Of Dreams“ sogar ein paar an Elton John erinnernde Melodien bei.

Trotzdem singt Rose kontinuierlich von der Kraft des eigenen Willens und von der Arbeit als Einzelgänger, auch wenn er sich in einen größeren Kampf begibt – wie im Fall von „Chinese Democracy“. Auf „Madagascar“, das Rose schon seit Jahren bei Konzerten spielt, integriert er sogar Samples von Dr. Martin Luther Kings „I Have A Dream“-Rede und Dialogpassagen aus dem Film „Der Unbeugsame“. Und auf dem Song „Prostitute“, dem letzten Stück der LP, macht er schließlich nach einer fast schon klassischen Tenoreinlage einen gewaltigen Satz in ein Meer aus fünf Gitarren, über dem ein orchestrales Gewitter tobt, während er losheult: „Ask yourself/Why I would choose/To prostitute myself/To live with fortune and shame.“ Prostitution und Ausverkauf kommen also nicht in Frage. Während der langen Irrfahrt, die zu „Chinese Democracy“ geführt hat, ging es ihm keinesfalls um Paranoia oder Fragen der Kontrolle über das Projekt. Stattdessen wollte er einfach nur „Ich werde da nicht mitspielen“ sagen, obwohl ihn alle immer wieder bedrängt und gesagt haben: „Du musst.“ Sicherlich kann man darüber streiten, ob ein Rockalbum derart maßlos und ausschweifend sein sollte. Doch gerade weil Axl Rose die Antwort auf diese Frage scheißegal ist, ist „Chinese Democracy“ schon jetzt ein Meilenstein der Rockmusik.

motor.de

Es ist vollbracht, der größte musikindustrielle Running Gag der letzten anderthalb Dekaden hat sich mit einer Dose Dr. Pepper selbst pulverisiert - "Chinese Democracy" ist erschienen.

Allein das macht dieses Album schon zu etwas Besonderem. Doch wie steht es musikalisch um die erste Veröffentlichung originären Eigenmaterials unter diesem Namen siebzehn Jahre nach der "Use Your Illusion"-Saga und mit nur einem übrig gebliebenem Originalmitglied, W. Axl Rose? Nun, genau hier muss die Erwartungshaltung anknüpfen. Denn Rose perfektioniert mit "Chinese Democracy" konsequent seinen manischen Zwang zur Pathos-Perfektion, ergötzt sich im Epischen und nicht am Breiten und folgt - auch textlich - rein seinem scheinbar immer noch gebrochenem Herzen. Der Verlust von Duff McKagan, Slash - und immer noch schmerzhaft- Izzy Stradlin, erklärt jedenfalls den Verlust der personifizierten Punk- respektive Blues-Stones-Fraktion, der zu "Illusion"-Zeiten noch charakteristisch evident war, und schafft Raum für Roses alleinige Vision. So liegt es auf der Hand, dass das Gros der 14 Songs von "Chinese Democracy" im balladesken Midtempo-Bereich angesiedelt ist und wie die logische Weiterführung von Song-Monstern wie "Estranged", "November Rain" oder "Breakdown" klingt - im modernisierten Gewand versteht sich. Zwar entsprechen Drum-Loops, Samples und andere elektronische Spielereien zwar eher dem Sound-Zeitgeist kurz vor der Jahrtausendwende, doch wen kümmert es bei einer Produktionszeit und einem Budget im zweistelligen Bereich? Axl bestimmt nicht.

Mit zuweilen fünf unterschiedlichen Gitarristen (Buckethead, Robin Finck, Ron "Bumblefoot" Thal, Richard Fortus, Paul Tobias), zwei bis drei Keyboards (Dizzy Reed, Chris Pitman, partiell Axl Rose) , zwei Schlagzeugern (Bryan Mantia, Frank Ferrer) und einem konstanten Bass von Ex-Replacements Mann Tommy Stinson, ist dieses Album natürlich überbordend überfrachtet, eine unendliche Pro Tools-Orgie und noch mehr die komplette Anti-These zum animalischen "Appetite For Destruction". Aber es ist einfach auch verdammt einzigartig und gut. Keine andere Scheibe, welche während des langwierigen Entstehungsprozesses das Licht der Welt erblickt hat, versprüht die Grandezza des entrückten wie gleichsam Überlebens-großen Gestus eines aussterbenden Geschlechts: des großen Rockstars. Ja, Axl Rose ist einer der letzten dieser Gattung und seine markante Stimme sowie seine Songs, mögen sie sich partiell auch konventionellen Kehrvers-Schemata oder anderen herkömmlichen Hit-Konventionen konsequent entziehen, sind Ausdruck einer individuellen Charakterlichkeit, die im gesichtslosen Gros der Charts-bevölkernden "Künstler" vergebens gefunden werden kann, vorausgesetzt man sucht überhaupt noch danach.

Mag der Opener und Titeltrack "Chinese Democracy" auch mehr die Funktion eines Intros als eines klassischen Songs erfüllen, ist "Shackler's Revenge" schon eher ein moderner Rose-Rocker. Aber es sind sinfonische Meta-Meisterwerke wie das hypnotische "Better", die Elton John Piano-Bombast-Verbeugung "Street of Dreams", das traumatische "There Was A Time", das Pink Floyd'sche "Sorry" oder Tracks wie "I.R.S"' und "Madagascar", die trotz ihrer vordergründigen Skizzenhaftigkeit malerisch zwischen magischen Momenten und Megalomanie mäandern, die jegliche Wartezeit rechtfertigen. Dazu das - vergleichsweise - leichtfüßige und Beatleske "Catcher In The Rye", das Blaxploitation-Soul-Soundtrack-R'n'B-Experiment "If The World" und der verschrobene Wüstenrocker "Riad N' Bedouins" und es stellt sich zunehmend Zufriedenheit ein.Wenn gen Ende Axl zum bewegend Bombastlosen Balladenstück "This I Love" beherzt selber in die Tasten greift und mit "Prostitute" das ganze Gefühlskino-Repertoire rückblickend noch ein Mal Revue passieren lässt, weiß man, warum man sein halbes Leben auf diese Scheibe gewartet hat. Dass dieses Werk dementsprechend einen gleichsam längeren Aufmerksamkeitszeitraum bis zur völligen Erschließung einfordert und nicht in nur ein paar Durchläufen völlig delektiert werden kann, liegt auf der Hand. Fürwahr Monster-Album, auch wenn es vielleicht - erwartungsgemäß - niemals die Monumentalität seines eigenen Mythos erreichen kann. Und trotzdem glücklicherweise viel mehr als all das, was man sich jemals von dieser phänomenalen Phantom-Platte erträumt hat.

Frank Thießies

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

77 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von thestraightedge am 27. November 2008
Format: Audio CD
Die Erwartungshaltung einer Platte, die einen der größten Namen im Rock n`' Roll, die mit 15 Jahren wahrscheinlich längste Produktionszeit und mit geschätzten 13 Millionen Dollar auch die höchsten Produktionskosten aller Zeiten als Superlative-Trio vereint, kann kaum erfüllt werden. Keine Platte benötigt wirklich 15 Jahre, keine Produktion derart viel Geld, und keine 14 Songs gefühlte 150 Musiker. Am besten ist es, die Zahlen 13, 14 und 15 zu vergessen und unbefangen an die Platte heranzugehen.

Ist man jedoch in der Lage, das ganze Brimborium um die Platte, um Axl als einen der letzten verbliebenen, vermeintlich echten und sicher verschrobenen Rockstars zumindest teilweise zu vergessen, also ein bisschen weniger Boulevard und mehr Musik zu sehen, bleibt eine Platte über, die mehr Substanz und Qualität aufweist, als die meisten erwartet haben ' und auch mehr, als viele andere nun offenbar bereit sind, zuzugeben.

'Chinese Democracy' ist komplex und vielschichtig und teilweise beinahe überladen, und bedarf daher sicher mehr als einen Durchgang um zu verstehen und zu mögen. Dieser Effekt stellt sich dann jedoch recht schnell ein, und plötzlich erscheint das, was erst ungewöhnlich klingt, und gar nicht wie "welcome to the jungle, Baby", als vertraut und als logische Weiterentwicklung, wenn man sich den Weg von den fast punkigen Anfängen über den aggressive-rotzigen "Appetite for Destruction" bis hin zu den schon oft komplexen, getragenen Arrangements auf "Use your Illusion" I+II anschaut. Danach konnte und durfte es kein "Back to the roots" geben, weil die Band mit diesem Sound nie wieder so gut geschweige denn authentisch geworden wäre, wie sie in den 80ern war.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Scholl am 13. Dezember 2008
Format: Audio CD
...aber nicht langweilig. Na, klar das neue Album hat nicht viel mit "Appetite for" zu tun.
Aber, dass macht auch gar nichts. Es ist kreativ und äußerst spannend.
Sicherlich kein Fast Food für die Radio Junkies. Wer sich jedoch Zeit nimmt, wird eine echte Musik Perle entdecken. Es ist ein Gesamtkunstwerk mit allem, was gute Rockmusik ausmacht. Tolle Melodien, gute Gitarrensoli, solide Produktion, ein abwechslungsreicher Gesang und vor allen Dingen jede Menge Musik, die Gefühle und Stimmungen erzeugt, nämlich Sehnsucht, Melancholie,Wehmut,Energie. Und genau das fehlt oft den heutigen Alben, die einen sprichwörtlich "kalt lassen". Der hier öfters genannte Vergleich Queen bzw. Queensryche ist nicht ganz von der Hand zu weisen, denn es handelt sich bei "Chinese Democracy" um eine bombastische Rockpoper. Auch der Vergleich mit allen anderen Projekten, die Slash und Co. bisher vorgelegt haben, fällt bei aller Bewunderung für den Gitarrengott, klar zu Gunsten von "Chinese Democracy" aus. Insgesamt eine satte 5 Punkte Wertung von einem GnR Fan der ersten Stunde. Kaufempfehlung gerade für die besinnliche Herbstzeit.
P.S. Noch eine Anmerkung zur schreibenden Zunft. Diese macht es sich für meine Begriffe etwas zu einfach. Auf einen fahrenden Zug mit dem Namen "Haut den Axel" aufzuspringen ist doch wirklich zu billig.
Man hat den Eindruck, dass die negativen Kritiken schon seit Jahren in der Schublade lauerten und nur daruf gewartet wurde, diese bei Veröffentlichung endlich loszuschmettern. Eine wirkliche objektive Auseinandersetzung mit dem Album findet bisher seitens der Presse nicht statt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ingmar am 21. November 2011
Format: Audio CD
Mir hat auch dieses ALbum der Gunners supergut gefallen! Die teilweise schlechten Krititken verstehe ich überhaupt nicht!

Schade, dass die Fans auf dieses Album so lange warten mussten! Immerhin kann auch die neue Generation von Teenagern durch die lange Wartezeit die Band so für sich entdecken.

Aber für mich schließen die Gunners mit diesem Album wieder da an, wo sie bei ihrem letzten Album vor ca. 15 Jahren aufgehört hatten, ohne den Vorgängeralben zu ähnlich zu wirken; die Musik passt sich ein wenig neueren Sounds an, ohne sich zu sehr anzubiedern.
Der Wiedererkennungswert ist groß, und Axl's Stimme hat über die Jahre überhaupt nicht gelitten!

Kein Song gefällt mir hier schlecht. Und alle haben den typischen Gunners- Sound, der qualitativ auch ohne das Mitwirken der alten Gunners- Mitstreiter kaum Einbußen hat. IN dieser Hinsicht auch meine Hochachtung vor der neuen Band von Axl Rose!

Für mich hatte sich das Warten auf jeden Fall gelohnt; denn bei mir hat die Platte genau meinen Geschmack getroffen; ich habe den Kauf bisher keine Minute bereut!

In den letzten Jahren hat sich ja leider gute Rockmusik etwas rar gemacht. Daher für mich eine DER besten Scheiben der Jahre 2008/ 2009,! (vllt. sogar DIE Beste?).

Wer meint, die neuen Gunners- Scheiben müssten sich möglichst identisch mit den alten anhören, der soll sich halt das Geld für diesen Kauf sparen, und seine alten Gunners- Scheiben bis zum Verrecken weiterhören!
Alle Anderen werden viel Spaß auch mit dieser CD haben!

Seltsam ist nur, dass ich beim Hören dieser Scheibe immer das Gefühl habe, mit einem Piratenschiff auf der Karibik unterwegs zu sein ...
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