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Chinese Democracy
 
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Produktinformation

  • Audio CD (22. November 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Geffen (Universal)
  • ASIN: B001JEO9XU
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (340 Kundenrezensionen)
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Anhören14. Prostitute 6:15EUR 0,97


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

15 Jahre musste die Welt auf Chinese Democracy warten. Kann das am häufigsten vertagte Album der Rock-Geschichte den hohen Erwartungen der Fans gerecht werden? Sicher ist auf jeden Fall: Die Scheibe dürfte kontrovers diskutiert werden.

Bevor man sich die CD anhört, sollte man sich von zwei Vorstellungen lösen: dass Axl Rose und sein bunt zusammengewürfelter Haufen stilistisch an die Frühwerke Appetite For Destruction und Use Your Illusion I & II anknüpfen und dass ein Album automatisch dadurch besser wird, dass man eine halbe Ewigkeit an ihm herumbastelt. Die Guns N´ Roses des Jahres 2008 haben sich fast komplett vom erdigen, angerauten Hardrock gelöst, für den einst vor allem die längst gefeuerten oder gegangenen Slash, Izzy Stradlin und Duff McKagan standen. Chinese Democracy ist der Versuch, Axls nach wie vor exzellenten Gesang ("Street Of Dreams"!) mit modernem Bombast-Rock, epischem Pop, Funk, Disco und Electronica zu einem gänzlich neuen Sound zu verbinden. Das gelingt auch streckenweise durchaus, das Album ist voller origineller Produktions-Details und innovativer Gitarrensoli, doch mit den Jahren hat Axl offensichtlich den Blick für das Wesentliche verloren: Melodien und Riffs, die ins Ohr gehen und dort auch bleiben. Bis auf den Titeltrack und das progressive "Madagascar" enthält die Scheibe ausschließlich reichlich unterkühlte Songs, mit denen viele alte Guns-N´-Roses-Fans ihre Schwierigkeiten haben dürften. Liebhaber gitarrenlastiger Avantgarde-Pop-Soundlandschaften werden sich für das Album vielleicht begeistern können, Rock-Freunde sollten die Scheibe aber auf jeden Fall gründlich auf Herz und Nieren testen, bevor sie sie kaufen. - Michael Rensen



motor.de

Es ist vollbracht, der größte musikindustrielle Running Gag der letzten anderthalb Dekaden hat sich mit einer Dose Dr. Pepper selbst pulverisiert - "Chinese Democracy" ist erschienen.

Allein das macht dieses Album schon zu etwas Besonderem. Doch wie steht es musikalisch um die erste Veröffentlichung originären Eigenmaterials unter diesem Namen siebzehn Jahre nach der "Use Your Illusion"-Saga und mit nur einem übrig gebliebenem Originalmitglied, W. Axl Rose? Nun, genau hier muss die Erwartungshaltung anknüpfen. Denn Rose perfektioniert mit "Chinese Democracy" konsequent seinen manischen Zwang zur Pathos-Perfektion, ergötzt sich im Epischen und nicht am Breiten und folgt - auch textlich - rein seinem scheinbar immer noch gebrochenem Herzen. Der Verlust von Duff McKagan, Slash - und immer noch schmerzhaft- Izzy Stradlin, erklärt jedenfalls den Verlust der personifizierten Punk- respektive Blues-Stones-Fraktion, der zu "Illusion"-Zeiten noch charakteristisch evident war, und schafft Raum für Roses alleinige Vision. So liegt es auf der Hand, dass das Gros der 14 Songs von "Chinese Democracy" im balladesken Midtempo-Bereich angesiedelt ist und wie die logische Weiterführung von Song-Monstern wie "Estranged", "November Rain" oder "Breakdown" klingt - im modernisierten Gewand versteht sich. Zwar entsprechen Drum-Loops, Samples und andere elektronische Spielereien zwar eher dem Sound-Zeitgeist kurz vor der Jahrtausendwende, doch wen kümmert es bei einer Produktionszeit und einem Budget im zweistelligen Bereich? Axl bestimmt nicht.

Mit zuweilen fünf unterschiedlichen Gitarristen (Buckethead, Robin Finck, Ron "Bumblefoot" Thal, Richard Fortus, Paul Tobias), zwei bis drei Keyboards (Dizzy Reed, Chris Pitman, partiell Axl Rose) , zwei Schlagzeugern (Bryan Mantia, Frank Ferrer) und einem konstanten Bass von Ex-Replacements Mann Tommy Stinson, ist dieses Album natürlich überbordend überfrachtet, eine unendliche Pro Tools-Orgie und noch mehr die komplette Anti-These zum animalischen "Appetite For Destruction". Aber es ist einfach auch verdammt einzigartig und gut. Keine andere Scheibe, welche während des langwierigen Entstehungsprozesses das Licht der Welt erblickt hat, versprüht die Grandezza des entrückten wie gleichsam Überlebens-großen Gestus eines aussterbenden Geschlechts: des großen Rockstars. Ja, Axl Rose ist einer der letzten dieser Gattung und seine markante Stimme sowie seine Songs, mögen sie sich partiell auch konventionellen Kehrvers-Schemata oder anderen herkömmlichen Hit-Konventionen konsequent entziehen, sind Ausdruck einer individuellen Charakterlichkeit, die im gesichtslosen Gros der Charts-bevölkernden "Künstler" vergebens gefunden werden kann, vorausgesetzt man sucht überhaupt noch danach.

Mag der Opener und Titeltrack "Chinese Democracy" auch mehr die Funktion eines Intros als eines klassischen Songs erfüllen, ist "Shackler's Revenge" schon eher ein moderner Rose-Rocker. Aber es sind sinfonische Meta-Meisterwerke wie das hypnotische "Better", die Elton John Piano-Bombast-Verbeugung "Street of Dreams", das traumatische "There Was A Time", das Pink Floyd'sche "Sorry" oder Tracks wie "I.R.S"' und "Madagascar", die trotz ihrer vordergründigen Skizzenhaftigkeit malerisch zwischen magischen Momenten und Megalomanie mäandern, die jegliche Wartezeit rechtfertigen. Dazu das - vergleichsweise - leichtfüßige und Beatleske "Catcher In The Rye", das Blaxploitation-Soul-Soundtrack-R'n'B-Experiment "If The World" und der verschrobene Wüstenrocker "Riad N' Bedouins" und es stellt sich zunehmend Zufriedenheit ein.Wenn gen Ende Axl zum bewegend Bombastlosen Balladenstück "This I Love" beherzt selber in die Tasten greift und mit "Prostitute" das ganze Gefühlskino-Repertoire rückblickend noch ein Mal Revue passieren lässt, weiß man, warum man sein halbes Leben auf diese Scheibe gewartet hat. Dass dieses Werk dementsprechend einen gleichsam längeren Aufmerksamkeitszeitraum bis zur völligen Erschließung einfordert und nicht in nur ein paar Durchläufen völlig delektiert werden kann, liegt auf der Hand. Fürwahr Monster-Album, auch wenn es vielleicht - erwartungsgemäß - niemals die Monumentalität seines eigenen Mythos erreichen kann. Und trotzdem glücklicherweise viel mehr als all das, was man sich jemals von dieser phänomenalen Phantom-Platte erträumt hat.

Frank Thießies

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75 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Warten hat sich gelohnt, 13. April 2009
Von Dirk Radloff "heartscore" (Bad Homburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ueber die lange Entstehungsgeschichte dieses Albums wurde hier schon viel geschrieben, daher beschraenke ich mich auf die Musik. Zu diesem Album stellen sich erstmal drei Fragen:
Koennen Guns'n Roses den Abgang von Slash verkraften? Fuer mich waren Guns'n Roses immer Axl und Slash, die fuer die originellen Elemente im Gesamtsound sorgten. Slash legte mit seinem bodenstaendigen und emotionalen Spiel das Hardrockfundament und Axl erzeugte mit seiner spezifischen Rauheit in den Hoehen einen hohen Wiedererkennungswert. Auch das kompositorische Zusammenspiel der beiden Diven zwischen orchestralem Bombast und Rock'n Roll gab den Gunnern hervorragendes Songmaterial, so wie auch das Gespann Mercury/May immer gut funktioniert hat.
Nun hat Axl den Verlust durch das Anheuern diverser Gitarrengoetter kompensiert. Wir hoeren Bumblefoot und Buckethead, exotisch klingende Namen, die nur Gitarristen wie mir bekannt sein duerften. Sie spielen moderner, technischer und beamen den Sound der Guns'n Roses in das Jahr 2008, sodass mindestens ich Slash in keiner Sekunde vermisse. Dabei ist das Gitarrenspiel zu gleichen Teilen innovativ (z.T. fragt man sich, wie manche Klaenge innerhalb der sehr guten Soli entstanden sind), anspruchsvoll und songdienlich. Die Gitarrenarbeit traegt also einen wesentlichen Teil zum erfolgreichen Ergebnis bei.
Die zweite Frage lautet: Hat die lange Produktionszeit dem Album geschadet?
Die Rockmusik lebt bis zu einem gewissen Masse auch von einer aggressiven Direktheit, die manchmal durch zu viel Studio-Spielereien verloren geht (Die Crux vieler Def Leppard-CDs?). Chinese democrasy klingt nie ueberproduziert und klingt nie nach siebzehn Jahren Arbeit. Chinese democracy klingt durchdacht. Die Songstrukturen sind wesentlich komplexer als auf "Use your illusion" und das Komplexe verhindert einen leichten Zugang zur Musik. Diese Musik erfordert mehr als ein Hoeren. Die Produktion ist moderner und benutzt z.B. Loops, das passt aber auch zu den kompexen Songs und integriert sich in den Gesamtklang.
Die dritte Frage ist: Kann Axl Rose noch singen?
Normalerweise wird der Rocksaenger im Alter schlechter, d.h. er verliert die hohen Register wie z.B. Robert Plant, der sich mittlerweile in ruhigen tiefen Regionen durch das Land singt. Bei Axl Rose muss ich dagegen sogar Fortschritte im Tonumfang feststellen. Natuerlich weiss ich nicht, wieviel davon im Studio kuenstlich erzeugt wurde, aber es klingt alles echt und damit gebe ich die Note eins fuer eine unglaubliche und fast ausserirdisch wirkende Gesangsleistung. Abgesehen von kristallklar herausgeschriehenen Hoehen zeigt Mr.Rose eine enorme Vielfalt an Klaengen und Stimmungen.
Zusammengefasst findet der Hoerer hier alles,was ich von sehr guter Rockmusik erwarte: Gute Musiker, gute Songs, guter Sound und ein bisschen nicht radiotaugliche Progressivitaet, die die Platte vom vierten aufs fuenfte Treppchen schiebt
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82 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Axl allein zu Hause ? NEIN, endlich im Studio, 29. März 2009
Von Laoban888 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
und das Ergebnis ist exorbitant, oder einfacher ausgedrückt: super geil !
Lange herrschte die Meinung, daß man eher die Kontinente driften als das neue Album von Axl in den CD - Läden sehen könnte: falsch, schon nach 17 Jahren Entstehungszeit ist die Muräne "Chinese Democracy" angekommen, und wie ! Trotzdem wurde und wird natürlich viel rumgekrittelt, alles Unsinn. Jede unbekannte Band, die diese CD auf den Markt gebracht hätte, wäre überschwänglich abgefeiert worden, warum dann nicht auch Axl ? Die Gitarristen heißen jetzt nicht mehr Izzy und Slash sondern Buckethead (wie abgedreht muß dieser Freak eigentlich sein, daß er immer mit einem Eimer auf dem Kopf und Gesichtsmaske rumläuft ?) und Bumblefoot, aber Gitarre spielen können sie auch. Und Axl ? Singt, kreischt und röhrt wie eh und jeh, hat alle Songs mitgeschrieben und performed diese in seiner unnachahmlichen Art. Mit dem Titelsong als Opener und "Shacklers Revenge" gleich danach kommt das Album nicht so richtig in Schwung, es scheint, als würde erst ein bißchen Anlauf genommen, um dann mit "Better" hammerhart loslegen zu können. Bei "Street Of Dreams" ist die Band dann schon beim ersten Höhepunkt angekommen, der dann noch durch "There Was A Time", "Catcher In The Rye" (im Text ohne Salingers Holden Caulfield, einem Idol der Teenager Rebellion und Aufsässigkeit), die beiden Balladen ? "Sorry" und "This I Love" und "I.R.S. fast getoppt wird. Axl ist älter geworden, aber nicht alt. Er hat noch einmal nachdrücklich bewiesen (obwohl da eigentlich nichts mehr zu beweisen war), was er drauf hat - gönnen wir ihm den Erfolg und geniessen die Songs, möglichst ohne "wenn und aber".
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69 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen *** NICHTS FÜR SUCHTGEFÄHRDETE ***, 8. April 2009
Von F. Weber - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nachdem ich mir dieses Album zu Gemüte geführt habe stelle ich folgendes fest, je öfter ich diese CD höre desto so besser wird sie.

(Ich muss gestehen dass ich Guns`n Roses nie besonderlich gerne gehört habe.)

Doch jetzt:

... dieses Album ist absolut spitze, es ist progressiv, melodisch, treibend, kraftvoll und aussagestark. Es hat Elemente die man aus dem Progressivrock- und Metall, aus der Neoklassik aber auch aus anderen (schon erwähnten) Bereichen kennt.
Axl Rose hat seine Hausaufgaben sehr gut gemacht, er setzt seine Stimme perfekt ein und hat mit seinen neuen Bandmitgliedern (Danke!) ein Hammer Album eingespielt.

RESPEKT !!!

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2.0 von 5 Sternen Das Warten hat sich nicht gelohnt!
Das lange Warten auf "Chinese Democracy" hat sich nach meiner Meinung nicht gelohnt. Das Album mag sauber eingespielt sein, es waren, vor allem an den Gitarren, erstklassige... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Chris veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen unterirdisch !
Was soll ich dazu sagen als Fan der Gunners Anfang der 90er.
Dieses Werk hier von Axl ist Elektro-Rock in seiner schlechtesten Form ohne Rhytmus. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Kradler veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Tolles Album mit kleineren Schwächen
Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von Guns'n'Roses, habe allerdings bis vor Kurzem vom Kauf des aktuellen Albums abgesehen. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von M. Schneider veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Starkes Comeback
Aufgrund der schlechten Kritiken, die dieses Album im Vorfeld bekommen
hat, wollte ich es mir gar nicht erst zulegen. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Tunnelblick veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Einfach nur Klasse dieses Album!
Das Album ist einfach nur Klasse!!!
Man muß nicht immer so viel unützes - meiner Meinung nach - Zeug reden(Slash,lange Entstehungsgeschichte,Vergleiche mit alten Alben... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Silko veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen schade...
grundsätzlich: ich mag g*n*r...sehr gerne sogar. umso enttäuschter bin ich von dieser cd. ok, hurra, endlich isses da, axl kann immer noch singen und niemand hat erwartet dass die... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Martin Wagenleithner veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: Ich liebe Guns n'Roses - zumindest die alten Gunners. Appetite for Destruction, Use your Illusions I und II haben auf ewig einen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von N. Koch veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Super Album......ABER......
Ich denke neun Monate nach der veröffentlichung von Chinese Democracy brauche ich nicht mehr erwähnen das das Album nicht das Album des Jarhunderts ist aber es wirklich sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Weber Christian veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Weder Fleisch noch Fisch
Das Album ist o.k, leider nicht mehr, es läßt sich gut "durchhören". Aus den Titeln sticht keiner hervor, den man sich immer wieder anhören will. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hollywood veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Could have been better!
I was looking forward to this as I have been a long time Gins N' Roses Fan. While it is an OK album I feel it lacks the raw power of their earlier albums.
Vor 5 Monaten von D. Preston veröffentlicht

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