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TOP 500 REZENSENTam 14. Juni 2016
Was dieses Buch so interessant und spannend macht sind die vielen phantastischen Photos an und vor allem in die geheimnisvollen riesigen Höhlensystemen von Huangshan im Südosten von China. Man begleitet den Schweizer Journalisten Luc Bürgin und zwei seiner Freunde auf einer einwöchigen Reise im Spetember 2012 in dieses Gebiet, da er diese weithin unbekannten und ganz offensichtlich von Menschenhand aus dem Fels herausgehauenen Höhlen erforschen wollte. Selbst vielen Chinesen ist das mysteriöse Höhlensystem bis heute unbekannt.

Man verfolgt über 200 Seiten in der unnachahmlichen Luc Bürgin-Art den Beginn der Reise in Shanghai bis zur Abreise von Peking, wie es den drei Freunden dort erging, welche Schwierigkeiten sich vor Ort mit Menschen, Sprache und Essen auftaten und wurde mit vielen wunderschönen Photos belohnt, die einen das Staunen lehrten. Luc erzählt von der Geschichte des "Gelben Kaisers" und dem Rätsel, wie alt die Höhlen wohl sein könnten. Wer hat sie weshalb erbaut? Es gibt mehr Fragen als Antworten. Der Reisebericht ist zudem mit einer Prise Humor gewürzt, was das Lesen zwischendurch sehr erheitert.

Inzwischen hat Luc Bürgin diese Höhlen 2014 ein weiteres Mal besucht, diesmal mit einer Reisegruppe, und auch ich freue mich schon sehr auf die dritte Reise dorthin im September 2016 mit ihm, bei der ich dieses Mysterium selbst kennenlernen werde.

Ich werde das Buch mitnehmen, um nachvollziehen zu können, was sich einem darbietet.
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Seit einigen Jahren erfreuen sich "Fotobücher" bei engagierten Amateuren steigender Beliebtheit - aber auch im Bekanntenkreis kommt diese Präsentationsform gut an. Man kann das Tempo der Betrachtung selbst bestimmen, kann näheres nachlesen, wo Interesse besteht und bekommt besonders gelungene Fotos in großem Format geboten.

Etwas umfangreicher - über 200 Seiten - aber auch etwas kleinformatiger, in Look und Text aber sehr wohl an solche Amateur-Fotobücher erinnernd, dreht sich das 2013 erschienene Buch von Luc Bürgin um eine Chinareise mit Freunden, die unter anderem in den Höhlen-Park von Huangshan führte.

Der Dauer-Appetitmacher Bürgins ist das "Mysterium". Im Falle der besuchten Grotten liegt es vor allem in der Frage, wer, wann und zu welchem Zweck seinen Arbeitern oder Sklaven die Mühe gemacht hat, dieses umfangreiche Höhlensystem aus den Steinen zu kratzen. Ein weiteres Rätsel ergibt sich aus Funden von Waffen, die verchromt waren und somit die 2000 Jahre in gutem Zustand überstanden haben. Über solches berichtet Bürgin aber weitgehend vom Hörensagen - sein Besuch unter chinesischer Führung unterscheidet sich kaum von dem vieler anderer Parkgäste, wenn man davon absieht, dass die drei Schweizer mal so verwegen waren, in eine noch nicht für Besucher freigegebene Höhle einzudringen.

China ist ein großes Land, und 2 Jahrtausende sind eine lange Zeit. In den Höhlen finden sich bearbeitete Steine beachtlichen Formats. Da drängt sich die Frage auf, ob man nicht einfach Steine für Bauzwecke bearbeitet hat, die dann irgendwo eingesetzt worden sind. Vielleicht war die Fertigung in den Höhlen zweckmäßiger als Tagebau, vielleicht wollte man die entstandenen Räume auch zusätzlich nutzen, zum Beispiel als Fluchträume bei kriegerischen Auseinandersetzungen. Selbst, wenn man solche dort abgebauten Relikte immer noch irgendwo finden könnte, muss das in diesem Land noch lange niemandem aufgefallen sein - Bürgin selbst berichtet, dass auch bei Fachleuten und Touristik-Agenturen der erst 2004 für das Publikum geöffnete Park weitgehend unbekannt ist.

Soweit ist das alles weder besonders spannend noch besonders langweilig. Die kumpelhafte Erzählform stellt eine angenehme Abwechslung zum aufgeplusterten Gehabe ähnlicher Bücher dar. Was die Ausflüge in die alte Geschichte angeht, hätten es für Normalleser vielleicht auch ein paar Links oder Literaturhinweise getan, Archäologen dürften solche Bücher ohnedies nicht anfassen.

Für mich schwerer erträglich ist die immer wieder aufblitzende westliche Arroganz eines vielleicht noch zu jungen Weitgereisten, der verachtungsvoll an Ständen mit frischem Gemüse vorbeiläuft, um sich dann ausgesucht miesen Fastfood zu erstehen und darüber zu lästern. Der keinen Ton darüber verliert, dass weder in Zürich noch in irgendeinem anderen "westlichen" Flughafen irgendetwas in chinesischen Schriftzeichen notiert ist - aber natürlich die englischen Schilder in China erwartet. Der hinter jeder einheimischen Person gleich einen Geheimdienstler vermutet, als wäre er James Bond persönlich auf DDR-Reise. Der es für besonders erwähnenswert hält, wenn irgendwo ein Streifenwagen parkt.

Bürgin erwähnt die Höhlen im Homburg, die sich über 13 Geschosse erstrecken und sowohl für mich als auch für Schweizer deutlich einfacher zu erreichen sind als ein Besucherpark in einer chinesischen Provinz. Für Menschen, die persönliche Erlebnisse einem durchschnittlich gestalteten und recht bieder getexteten Buch vorziehen, dessen bessere Fotos einer Agentur zu verdanken sind, wäre ein Wochenendtrip dorthin sicher keine ganz falsche Alternative zu dieser Lektüre.

print-jury 3* A1144 © 10.3.2013 ABR 10.853 Rezensionsexemplar
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am 16. Juli 2014
Viele Fotos, die wohl beindrucken sollen aber qualitativ nicht unbedingt entsprechen , sehr sehr wenig wikliche Infomation. Spekulationen über die Entstehungszeit der Höhlen die letztendlich alles offen lassen und absolut nichts beweisen. Von etwas als einem großen Rätsel zu spreche garantiert noch nicht , dass es tatsächlich ein großes Rätsel ist. Dafür ein windiger Verweis auf Chinas ersten Kaiser und dann wird irgendwo dazwischen eine chinesische Dissertation erwähnt, die belegt dass es sich um Steinbrüche aus dem 17 Jahrhundert handelt, was natürlich von Autor angezweifelt wird.
Ich habe mich geärgert das Buch gekauft zu haben
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am 10. März 2013
„Clevere Völker hatten clevere Lehrmeister. Und clevere Leser bilden sich in cleveren Büchern.“
Schon Bürgins Aussage, in der Kurzbeschreibung des Buches, verspricht einen anspruchsvollen Lesespaß. Hiermit setzt der Autor beim Leser ein gewisses Interesse mit einem grenzwissenschaftlichen Grundgedanken voraus.

Ein „Bilderbuch“ kann nur bei bekannten Fotos und Bildern erfolgreich funktionieren. Da es sich bei den hier abgebildeten Bauwerken und steinernen Zeitzeugen um weitestgehend unbekannte Aufnahmen handelt, ist eine Beschreibung unumgänglich. Die von Bürgin gewählte Form der Erklärungen, alles in eine Art persönlichen Reisebericht zu packen, macht die Sache sehr sympathisch und lesenswert.
Besonders anmerken sollte man die Fairness des Autors, wobei er es dem Leser selbst überlässt, die beschriebenen Höhlen, Formen, Gravuren und deren Zeit der Entstehung, zu interpretieren.
-Bürgins Erläuterungen sind halt Bürgins Erläuterungen -
Mit Fragen wie zum Beispiel: „Welchem Zweck sie einst gedient hatten?“, „Wer das wohl gemalt hat?“ Oder „Handelt es sich um Schriftzeichen?“ beginnt schon beim Lesen der Versuch, Zusammenhänge mit anderen Kulturen oder Regionen herzustellen.

Riesige Höhlenlabyrinthe, überdimensionale, bearbeitete Steinblöcke und gigantische Kammern, werden so beschrieben, als ob man selber vor Ort ist. Die Verbindung von faszinierenden Bildern (180 Fotos) und etwas Phantasie ergibt ein persönliches Kopfkino, der ganz besonderen Art.
Durch beleg- und nachlesbare Quellenangaben sowie zitierte wissenschaftliche Zeitungsberichte wird noch mehr Raum für Spekulationen geschaffen.
Immer wieder eingeschobene Absätze, die sich mit Land und Leuten beschäftigen, dazu die passenden Fotos runden das ganze Werk weiter zu seinen Gunsten ab.

Abschließend möchte ich es nicht versäumen, mich beim Autor und seinen Begleitern zu bedanken, dass sie mich auf ihre, sicher nicht ganz uneigennützige Reise mitgenommen haben. Selbst in unserer globalen und vernetzten Welt gibt es immer noch mystische, grenzwissenschaftliche Dinge, die ich so nicht kannte und bin begeistert, dies mit einem BUCH, etwas geändert zu haben.
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am 27. Mai 2015
Das Buch war mit sehr vielen Fotos von Huangshan dem Höhlenlabyrinth illustriert.Von ausländischen Touristen noch unentdeckt.Eine Heraus-
forderung für Wissenschaftler,wer waren die Erbauer,dieser gigantischen Höhlen?Meine 2.China-Tour geht zu den Höhlen,Dank dieses wunder-
baren Buches.
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am 4. Januar 2015
Für jeden der sich für Höhlen interessiert, ist dies ein schönes Buch. Mit vielen Bildern und guter Beschreibung. Interessanter Text. Ich habe es mit Neugierde gelesen.
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am 9. Oktober 2015
Das Buch liest sich sehr gut, Dank der sehr viele interesante Bilder über die unterirdische Welt von HUANGSHAN mag man es bis zur Seite 205 nicht aus den Händen legen.
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am 9. März 2013
Stonehenge? Habe ich selber besucht. Die Osterinsel? Kenne ich selbstverständlich. Die Pyramiden? Vier Mal war ich mitsamt meiner Lebensgefährtin schon dort. Huangshan? Was soll das sein, dachte ich, ehe mir meine Liebste vor zwei Tagen dieses wunderschön gestaltete Hochglanzbuch (50 Prozent Text, 50 Prozent Photos) in die Hand drückte.

Kurz und knapp: Luc Bürgin ist immer für eine Überraschung gut. Mit eindrücklichen Farbbildern, Spürsinn und einer feinen Prise Humor nimmt der Schweizer Mysteryspezialist seine Leser diesmal in die „chinesische Pampa“ (Originalzitat) mit, wo er als erster westlicher Journalist das vielleicht grösste von Menschenhand geschaffene Höhlenlabyrinth dokumentiert. Alles deutet auf ein Alter von 2000 Jahren. Wer die geheimnisvollen Baugenies waren? Das wissen uns nicht einmal die Chinesen zu sagen.

Wohl zum ersten Mal schreibt mein Landsmann hier in der Ich-Form. Entsprechend packend liest sich sein „Reisereport aus der Anderswelt“. Bis vor wenigen Monaten wussten weder das Internet noch ich über dieses „vergessene Weltwunder“ Bescheid, doch dürfte sich nun hoffentlich ändern. Besser noch: Ich gehe sogar alle Wetten ein , dass Google bald hunderte von Klicks über Chinas vergessenes Weltwunder auflistet. Die chinesischen Tourismusbehörden dürfen sich bedanken. Ein Kompliment auch an den deutschen Verlag, der mit diesem Buch eine wirklich gute Nase beweist. Empfehlenswert (auch für Sammler, wegen dem exklusiven Bildmterial).
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am 30. April 2013
Es sind sehr interessante Fotos in dem Buch. Leider ist der Text dürftig und inhaltlich nicht ergiebig.
Diese Fotos sind, meines Wissens, bis jetzt noch nicht veröffentlicht worden.
Für Archäologen und Menschen die sich für Archäologie interessieren sehr interessant.
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am 10. März 2013
Es ist nicht das erste Mal, dass der Basler Luc Bürgin ein brisantes Thema seiner Leserschaft in Buchform näher bringt. In diesem Falle betrifft es das rätselhafte Höhlenlabyrinth von Huangshan, im Süden von Peking gelegen, über das vor wenigen Jahren kaum etwas bekannt war. Das vorliegende Buch präsentiert eine faszinierende Bildauswahl über ein von Menschenhand geschaffenes Höhlensystem, über dessen Alter und Funktion die Wissenschaftler rätseln. Auch die logistischen Aspekte geben Anlass zu kritischen Fragen, denn dieser harte Sandstein lässt sich nicht so einfach abbauen wie etwa der weiche Berner Sandstein.

Keine Frage, der Autor präsentiert eine in jeder Hinsicht faszinierende Bildauswahl, welche viele Fragen weckt, doch die Antworten bleibt uns die Wissenschaft noch schuldig. Mit dem einleitenden Hinweis auf das rätselhafte Grab und die gigantische Grabanlage von Kaiser Qin schafft der Autor einen Bezugsrahmen, der jeder Leserin und jedem Leser verdeutlichen soll, dass wir in China auf viele Geheimnisse stossen! Geheimnisse, deren Wurzeln mit den alten Göttern in Verbindung stehen, denen gar eine ausseriridische Herkunft nachgesagt wird, so wir den alten Mythen glauben. Diese Höhlenanlage würde bestens in ein solches Szenario passen, weil das formale Erscheinungsbild dieser Anlage durchaus den Verdacht weckt, dass "Maschinen" im Einsatz standen.

Der Text trägt den Charakter einer authentischen Reiseerzählung, aufgelockert durch viele persönliche Eindrücke des Autors und seiner beiden Begleiter, Jenny und Floyd. Der Text spiegelt Luc Bürgin wie er leibt und lebt, d.h. wir stossen ab und zu auf starke wie spontane Bemerkungen, die, aus der Distanz gesehen, sicher nicht in jedem Falle sachgerecht sind.

Angesichts der spärlichen Informationsquellen erstaunt es nicht, dass dieser "Bildband" nicht als eigentliches Sachbuch bezeichnet werden kann, sondern es ist ein in jeder Hinsicht gelungene Mix aus Sachbuch, Reisebericht und Fotobuch. Es wäre zu hoffen, wenn dieser gelungene Bildband insbesondere jugendliche Forscher motivieren würde, dem Rätsel des Höhlensystems von Huangshan vor Ort auf die Spur zu gehen. Luc Bürgin hat uns eine Türe geöffnet und dank seiner kritischen Fragen und Kommentare hat er uns gar die Tür zu einem vielleicht neuen Zeitalter archäologischer Forschung in China aufgestossen.

Luc Bürgin hat es uns mit seiner Arbeit bewiesen: was nicht sein sollte, gibt es tatsächlich, nämlich ein wahres Rätsel mehr auf der Landkarte chinesischer Archäologie und Geschichte.
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