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China ruft dich [Gebundene Ausgabe]

Ingo Niermann , Antje Majewski
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

15. Februar 2008
Neunzehn Auswanderer und Heimkehrer erzählen in "China ruft Dich" von den Lockungen und Tücken der am schnellsten wachsenden Wirtschaft der Welt. Längst sind es nicht mehr nur die internationalen Konzerne, die sich in China ansiedeln. Im Sommer und Herbst 2005 trafen der Autor Ingo Niermann und die Fotografin Antje Majewski in Peking Menschen, die auf eigenes Risiko in einer Diktatur ihr Glück suchen. Zwei Jahre später, im Herbst 2007, kehrten sie zurück, um herauszufinden, wie rasant sich deren Leben in der Zwischenzeit entwickelt hat. In diesem Buch kommen bekannte und unbekannte Menschen zu Wort: der letzte DDR-Militärattaché in China, der inzwischen eine Schlachterei und mehrere Restaurants betreibt; ein texanisches Ehepaar, das im Film- und Ölgeschäft tätig war und jetzt auf der Flucht vor dem FBI ist; ein arbeitsloser nigerianischer Fußballspieler; Ole Scheeren, Architekt von Pekings umstrittenstem Bauwerk, der Zentrale des chinesischen Staatsfernsehens; und Ai Weiwei, Deutschlands beliebtester chinesischer Künstler, der auf der letzten Documenta 1001 Chinesen für sein Projekt „Fairytale“ versammelt hat.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 275 Seiten
  • Verlag: Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins; Auflage: 1., Aufl. (15. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3807710388
  • ISBN-13: 978-3807710389
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 15,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 969.891 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

INGO NIERMANN, geboren 1969, ist Autor der Bücher "Der Effekt", "Umbauland", "Breites Wissen" (mit Adriano Sack). "China ruft dich" schließt an seinen erfolgreichen, in Berlin, Osnabrück und Frankfurt als Theaterstück aufgeführten Protokollband "Minusvisionen. Unternehmer ohne Geld" an. Bei Rogner & Bernhard hat er zuletzt mit Christian Kracht "Metan" veröffentlicht. ANTJE MAJEWSKI, geboren 1968, ist Künstlerin. Von ihr sind die Bücher "Teenage Pantomine" und "Einer zu viel" erschienen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen China antwortet 23. März 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Neunzehn Gesprächsprotokolle, die der Autor von Juli bis Oktober 2005 und, das ist der eigentliche Clou, zwei Jahre später im September 2007, in Peking aufgenommen hat, geben einen aktuellen und desillusionierenden Einblick in den Chinaboom mit all seinen hoch gesteckten Erwartungen, Hoffnungen, Auswüchsen und tiefen Enttäuschungen.
Dabei wurde ein breites Spektrum an Protagonisten interviewt: Ein ehemaliger DDR-Militärattache der heute zwei Gaststätten führt, ein ausgewanderter Schwede, der sich als Schauspieler betätigt, ein hoffnungsvoller nigerianischer Fußballer, dem es immer noch nicht gelungen ist das Geld für den Heimflug zu verdienen, eine dubiose kanadische Geschäftemacherin, die später vom FBI gesucht wird, eine Stieftochter des ehemaligen chinesischen Außenministers, die als Austauschschülerin mehrere Jahre in den USA lebte und nicht zuletzt der in Deutschland bekannt gewordene Künstler Ai Weiwei: man könnte die Reihe so weiterführen, kein Fall ist wie der andere und dennoch haben sie alle etwas gemeinsam: Große Erwartungen und oft der tiefe Fall in den Alltag einer Gesellschaft, die den ökonomischen Erfolg als einzigen Wertmaßstab anerkennt und die letztlich doch fremd und selbst Einheimischen ein Rätsel bleibt.
Es gibt mittlerweile eine Fülle von so genannten „China-Ratgebern“. Dieses Buch macht einen großen Teil davon überflüssig. Zum Kauf wird dringend geraten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen 22. Oktober 2009
Format:Broschiert
China ruft dich das sind neunzehn Geschichten, neunzehn
Lebensbeichten. Extrahierte menschliche Versuchungen und ihre Folgen.
Abenteuererzählungen, Glücksritter- und Goldgräbergeschichten voller
Mut, Resignation und Verzweiflung. Ein echter Lesegenuß in mehreren Etappen.
Empfehlenswert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auswandern ins Reich der Mitte 18. April 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Büchlein über China (in aller Munde) kann man wirklich in ein bis zwei Abenden durchlesen, das reicht aber auch. Kurz und knapp wird erklärt, worum es geht. Das würde natürlich auf noch viel weniger Seiten möglich sein, aber wer liest nicht gerne ein paar Beispiele und Anekdoten? Es ist unterhaltsam, leicht verständlich, fröhlich. Und veranschaulicht gut, wie oft wir Deutschen uns das Leben selber schwer machen, und wieviele Menschen es sich leichter gemacht haben, als sie nach China ausgewandert sind. Eine positivere Grundeinstellung, Vertrauen in die Wirtschaft und es wird leichter und vieles positiver. Eine optimistischere Grundhaltung lässt nämlich die Menschen aus dem Reich der Mitte die Welt zukunftsvoll erleben. Einziges Manko an dem Buch: am Ende kommt nichts zur derzeitigen Situation in Tibet. Für mich wirkt das wie ein unnötiges Aussparen eines wichtigen Themas, nämlich der Auseinandersetzung mit dem Dalai Lama. Das hätte der Autor Ingo Niermann meiner Meinung nach nicht aussparen sollen, denn das verrät ein bisschen Weltabgewandtheit in Zeiten des Olympiaprotests.
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