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China hautnah
 
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China hautnah [Broschiert]

Melina Herr


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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Tiefe und detaillierte Einblicke in eine historische, pulsierende und kontrastreiche Welt, lebendig erzählt und vervollständigt durch zahlreiche, ausdrucksstarke Bilder. Dieses Werk ist ein Muss für jeden China-Reisenden und für alle, die auf äußerst unterhaltsame Weise die fünf wichtigsten kulturellen Zentren Asiens, Peking, Shanghai, Xian,Hongkong und Singapur, kennen lernen wollen.

Der Verlag über das Buch

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Über den Autor

Melina Herr wurde 1980 in Karlsruhe geboren, verbrachte Ihre Kindheit in Steinweiler (Südpfalz) und lebt seit 2004 in Stuttgart.

Auf Grund Ihrer bilingualen, französischen Ausbildung in Erdkunde und Geschichte spricht Melina Herr fließend französisch. Mehrere Aufenthalte in den USA und Großbritannien führten zu der Qualifikation der Stufe 5 (extremely well qualified) in AP International English Language Examination. Zusätzlich spricht Melina Herr Spanisch, insbesondere Wirtschaftsspanisch und verfügt über chinesische Grundkenntnisse.

Seit ihrem Studium der Betriebswirtschaften an der Berufsakademie in Karlsruhe ist sie bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) tätig.

Die bisherigen Aufgabenfelder von Melina Herr waren die Vermögenskundenberatung, das Kreditwesen, die Exportfinanzierung und die Auslandskundenberatung und ihr jetziges Aufgabenfeld ist das US Quellensteuer Management.

Vom Juni 2002 bis zum August 2002 war sie bei der chinesischen Repräsentanz der Landesbank Baden-Württemberg tätig.

Melina Herr ist sportlich aktiv, kulturell interessiert und lernt gerne neue Menschen und Freunde kennen. Darüber hinaus ist sie begeisterte Buchautorin.

Auszug aus China hautnah von Melina Herr. Copyright © 0. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

m den Kontrast zum Garten dann perfekt zu machen, erstreckt sich drumherum ein Gewirr aus bunten, lauten und fröhlichen Einkaufssträßchen, die man einfach mal beobachten muß. Hier wechseln gebeugte Korbträger und schwerst beladene Fahrradkarren mit schwarzen schicken Militärwagen (die sich übrigens hier wie auch in Peking mit speziellen Hupen den Weg frei bahnen!). Käufer und Verkäufer feilschen lautstark, dazwischen rennen kleine Küken, Straßenwoks bieten alles an, was das Herz begehrt und die älteren Herren spielen am Straßenrand eine Art Brettspiel, völlig in Gedanken versunken. Manche dösen auch einfach auf einem Stück Zeitungspapier oder quer über ihren Fahrradlenker. Die aufwärts geschwungenen Dächer mit ihren schwarzen Ziegeln und die rot leuchtenden Papierlampions machen dieses chinesische Bild perfekt.

Auch meine Freundin feilscht fröhlich mit, in einem merkwürdigen Dialekt, den außer den Shanghaiern sonst niemand versteht.

Nach dem Mittagessen bestehend aus einer neuen Fülle an hier typischen Teigteilchen und Reis-Bambus-Rollen nehmen wir die Fähre über den Fluß hinüber in den Stadtteil PuDong, das finanzielle Viertel, in dem deutlich weniger Menschen sind. Hierher lockt uns nicht etwa der futuristische Fernsehturm, sondern der weitaus höhere Jin Mao Tower daneben, der mit seinen 340m das drittgrößte Gebäude der Welt darstellt. Vom 88. Stock aus hat man eine einmalige Sicht, jedoch nicht nur die Sicht nach außen ist faszinierend! Auf den ersten Blick wie in einem Science Fiction Film stellt sich auf den zweiten oder dritten heraus, daß man auch innen im Turm nach unten kucken kann. Und das bis auf den 53. Stock!! Denn vom 53. bis zum 87. erstreckt sich ein Hotel, übrigens das höchstgelegene der Welt, und von unserem doch noch höheren Standpunkt aus sehen wir im Inneren hinunter in die Lobby mit all den kleinen Menschen dort unten. Eine witzige und sicherlich ungewöhnliche Sicht der Dinge.

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