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Die Musik von Delerium hat sich nun in eine ungewöhnliche Richtung weiterentwickelt. Es wurden zwar Elemente von Karma und Poem aufgegriffen und vereint, doch alles in allem ist Chimera neu und einzigartig. Inzwischen ist die Anzahl der Gastsängerinnen auf 10 angewachsen und die Musik ist noch komplexer, kreativer und instrumentenreicher geworden. Die Melodien entführen uns nicht nur einmal rund um den Globus, sondern auch tief in unser Inneres - 'Love' und 'Just A Dream' regen zum Träumen an, 'After All' erzählt von einer verflossenen Liebe, 'Forever After' vermittelt indisches Flair und 'Fallen' ist sowohl mitreisend und dramatisch. 'Run For It' verzaubert durch Leigh Nashs sanfte, aber ausdrucksstarke Stimme. Ebenfalls von ihr gesungen wird 'Orbit Of Me', ein leichter, von Jazz-Elementen durchzogener Song, passend zum Sommer. 'Magic' ist sphärisch und verzaubernd, was sowohl an Melodie als auch an den zauberhaften Vocals von Julee Cruise liegt. Und ein unglaubliches Comeback bei Delerium gelingt Kristy Thirsk mit 'Returning', welches stark an Karma erinnert. Und die beiden Instrumentalstücke 'Serenity' und 'Eternal Odyssey' schaffen unbeschreibliche Atmosphäre - einfach atemberaubend.
Ich hoffe, dass Delerium mit diesem Album endlich den längst verdienten Ruhm erhält, doch ich glaube, größtenteils sind die Menschen nicht bereit für diese Musik. Chimera ist ein wunderschönes Album, das zum Träumen anregt und Emotionen unterschiedlichster Art hervorruft. Und ich sehe Zeiten entgegen, in denen sich auch andere Menschen von Deleriums einzigartiger Musik verzaubern und ihre Seele von Songs wie 'Touched' berühren lassen.
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