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Chilo: Roman
 
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Chilo: Roman [Taschenbuch]

Tobias S. Buckell , Michael Kubiak
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1. (14. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404233271
  • ISBN-13: 978-3404233274
  • Originaltitel: Sly Mongoose
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 435.220 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Chilo ist eine höchst unwirtliche Welt. Glücklicherweise lebt der junge Timas in einer sicheren Kuppelstadt, hoch über der Oberfläche.Timas Leben gerät aus den Fugen, als eines Tages ein Fremder in der Stadt notlandet. Der Mann wird von Wesen verfolgt, die nicht nur die Existenz von Timas Welt bedrohen, sondern das ganze Sonnensystem ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Schelli TOP 500 REZENSENT
Buckells Geschichte des Planten Chilo spielt im Streuner-Universum, das dem Leser eventuell aus den Romanen "Kristallregen" und "Streuner" bekannt ist.

Buckell legt viel Wert auf die ethnische Zugehörigkeit seiner Protagonisten zu exotischen Völkern, deren Kulturen in Verbindung mit futuristischen Entwicklungen einen netten Sci-Fi Cocktail ergeben.

Da gibt es Pepper, den Mungo-Mann, der ein jamaikanischer Elitekrieger der Rastafaris vom Planeten New Agenada ist. Er kann alles, ist nahezu unverwundbar, ist Jahrhunderte alt und stellt James Bond bei Weitem in den Schatten.
Timas lebt auf der schwebenden Stadt Yatapek, die sich in der Atmosphäre von Chilo befindet. Er gehört dem Volk der Azteken an, das einst von den Satrapen (Aliens) beherrscht wurde, sich mit Hilfe der Streuner (=Jamaikaner) befreien konnte, und ein kollektives Trauma davongetragen hat. Die Azteken sind arm und sind auf primitive Techniken sowie die Unterstützung der Städte des Äolischen Bundes angewiesen. Durch Timas wird man mit aztektischen Elementen wie die Jaguar- und Adler-Krieger oder Opfer für die Götter konfrontiert.
Die Äolier wiederum sind Menschen, die technisch sehr fortgeschritten sind und ihren Geist in ein demokratisches Kollektiv einklinken können, das über jede politische Frage eine Abstimmung hält (die Schweizer des 30. Jhdts???).

Da ich die ersten Bände von Buckell nicht gelesen hatte, dauerte es, sich in dieses Universum einzulesen - zuviel Detailfülle in zu kurzer Zeit. Schriftstellerische Brillanz kann man Buckell auch nicht vorwerfen, wodurch das Lesen anfangs sehr zäh war.

Wie auch immer, Pepper stürzt aus dem Orbit um Chilo auf die Stadt Yatapek, überlebt und wird von den Äoliern gesucht. Er sei ein Schwerverbrecher. Die durch den Absturz Peppers verursachten Trümmerteile beschädigen wieder die einzige Erzabbaumaschine auf der Plantenoberfläche Chilos und töten beinahe Timas, der zur selben Zeit Aliens auf der Oberfläche gesehen zu haben glaubt, was für den Ausgang der Geschichte von Relevanz ist.
Es kommt nun zu einem diplomatischen Tauziehen zwischen Yatapek und Äoliern um Pepper, der wiederum vor einer Seuche namens Schwarm warnt. Diese Krankheit macht Menschen zu Zombies. Die Übertragung erfolgt - erraten - durch Beissen....
Wird Peppers Warnung ernstgenommen? Sind die Äolier und Yatapek dem Tode geweiht? Kann der sich näherende Schwarm aufgehalten werden? Und wer bzw. was steckt hinter diesem Schwarm, der sehr zielgerichtet zu agieren scheint?

Die Antworten auf diese Fragen, so überhaupt vorhanden oder verständlich, ergeben einen netten Ethno-Sci-Fi-Horror-Roman, mit netter Technik, netten Kämpfen, Schlachten und auch Herzschmerz. Drei Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Horrorroman in Weltraum 15. Januar 2009
Von Sci-Fi Fan TOP 1000 REZENSENT
Ohne Kenntnisse der bisherigen Romane und des hier entwickelten Universums dürfte sich der Roman schlecht bis gar nicht lesen lassen. Daher hier eine kurze Zusammenfassung des Universums, in dem der Roman spielt.

Wir schreiben das Jahr xxxx. Die Menschheit besteht aus drei Fraktionen. Der Erde, die sich durch Zerstörung ihres Wurmloches ("Spiralloch") vor einem Angriff Ausserirdischer in Sicherheit gebracht und ihre Kolonien im Stich gelassen hat, den von Aliens eroberten Kolonien (der Liga) und den Resten der einstigen Kolonisationsflotte (der Streuner), die auf einem fernen Planeten (New Anegada) einen letzten Kampf gegen die Invasoren geführt hat und diesen ebenfalls durch Zerstörung seines Wurmlochs isolierte. Nach Jahrhunderten wird mit Hilfe von Aliens, mit denen man inzwischen versucht gute Beziehungen aufzubauen, das Wurmloch wieder geöffnet, nachdem die eigene technologische Grundlage weitgehend verloren war und es nur noch einige technologisch aufgerüstete langlebige Menschen (hier Pepper) gibt und Kontakt mit der Liga und den Resten der Streuner jenseits des Wurmlochs wiederhergestellt. Streuner und Liga befreien die menschlichen Kolonien vom Joch der Außerirdischen, die Streuner wollen sich aber nicht der Liga anschließen, da sie gegen die Vernichtung aller Aliens sind - sie wollen von diesen lieber lernen.

Und hier fängt der vorliegende Roman an. Der Roman schilder dann den Versuch der Liga die auf Chilo befindlichen Aliens auszulöschen - mit denkbar schlechten Auswirkungen auf die menschlichen Siedler.
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Der letzte Teil... 20. Mai 2012
Von Mog
Von Amazon bestätigter Kauf
ist leider auch nicht sehr überzeugend, dafür aber viel mehr Science-Fiction-Roman als der Beginn der Reihe. Nicht ganz so übel wie andere Bücher von Buckell, aber auch nicht wirklich empfehlenswert.
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