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Chilenisches Nachtstück: Roman (dtv Literatur) Taschenbuch – 1. Mai 2010

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Roberto Bolano, am 28. April 1953 in Santiago de Chile geboren, wuchs in Mexiko auf. 1977 wanderte er nach Europa aus und lebte seit 1993 als Schriftsteller in Blanes nahe Barcelona. Sein Werk umfaßt Romane, Gedichte und Erzählungen. ›Die wilden Detektive‹ wurde mit dem Premio Herralde und dem Premio Römulo Gallegos, dem wichtigsten Literaturpreis Lateinamerikas, ausgezeichnet. Bolano starb am 15. Juli 2003 in Barcelona.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die erste von mir aufgesuchte Kirche war Santa Maria del Dolore Perpetuo in Pistoia. Ich hatte erwartet, von einem betagten Geistlichen empfangen zu werden, aber wie groß war meine Überraschung, als mich ein Priester begrüßte, der noch nicht die Dreißig überschritten hatte. Pater Pietro, so sein Name, erklärte mir, Señor Odeim habe ihm ein Schreiben geschickt, in welchem ihm mein Besuch angekündigt worden sei, und daß es in Pistoia nicht etwa die Luftverschmutzung sei, die den romanischen und gotischen Baudenkmälern am ärgsten zusetze, sondern der von Tieren stammende Unrat, insbesondere die Exkremente der Tauben, deren Population sich sowohl in Pistoia wie auch an vielen anderen europäischen Orten regelmäßig vergrößert hätte. Für dieses Problem aber gebe es eine sichere Lösung, eine Waffe, die sich noch in ihrem experimentellen Stadium befände und die er mir am mor gigen Tag vorführen wolle. Ich entsinne mich, daß ich die Nacht in einem Zimmer neben der Sakristei verbrachte und dort mehrmals aus meinen Träumen hochschrak, ohne zu wissen, ob ich mich auf dem Schiff befand oder in Chile, und einmal angenommen, ich war in Chile, ob ich dann zu Hause wäre, bei meiner Familie oder im Priesterkolleg oder aber im Haus eines Freundes, und obwohl mir für Augenblicke die Tatsache dämmerte, daß ich mich im Zimmer neben einer europäischen Sakristei befand, so wußte ich doch nicht mit Sicherheit zu sagen, in welchem Land Europas sich das Zimmer befand und was ich dort zu suchen hatte. Am nächsten Morgen weckte mich eine Angestellte der Pfarrei. Sie hieß Antonia und sagte: Pater, Don Pietro erwartet Sie, gehen Sie schnell, sonst schimpft er mit Ihnen. Genau so. Ich wusch mich also, legte meine Soutane an und ging hinaus in den Innenhof des Pfarreigebäudes, wo ich den jungen Pater Pietro antraf, der eine sehr viel sauberere Soutane als ich trug und dessen linke Hand in einem plumpen großen, handschuhartigen Gebilde aus Leder und Metall steckte, und während ich hoch in der Luft über dem Himmelsquadrat, welches sich über den gelblichen Mauern öffnete, den Schatten eines Vogels erspähte, erblickte mich seinerseits Pater Pietro und sagte: Gehen wir auf den Glockenturm, und ohne ein weiteres Wort folgte ich ihm, und so erklommen wir, schweigend und die Anstrengung des Weges kostend, die Spitze des Glockenturms, auf der angelangt Pater Pietro pfiff und die Arme schwenkte, bis der Schatten vom Himmel herabstieß und sich auf dem großen Handschuh an der linken Hand des Italieners niederließ, und ich, ohne nötige Erklärungen, selbst erkennen konnte, daß es sich bei dem dunklen, über der Kirche Santa Maria del Dolore Perpetuo fliegenden Vogel um einen Falken handelte und sich Pater Pietro in einen Meister der Falknerei verwandelt hatte und dies die zur Verwendung anstehende Hilfsmaßnahme zur Ausrottung der um die alte Kirche herum hausenden Tauben war, und ich sah die Treppe hinunter, die in den Innenhof und zum gepflasterten Platz vor der Kirche hinabführte, und so sehr ich auch spähte, ich sah keine einzige Taube. Am Nachmittag führte mich Pater Pietro an einen anderen Ort in Pistoia, wo es weder kirchliche Gebäude noch zivile Baudenkmäler gab, noch sonst etwas, was es verdient hätte, vor dem Zahn der Zeit geschützt zu werden. Wir fuhren in dem kleinen Lieferwagen der Pfarrei. In einer Kiste saß der Falke. An unserem Ziel angelangt, nahm Pater Pietro den Falken heraus und ließ ihn fliegen. Ich sah, wie er sich auf eine im Flug entsetzt innehaltende Taube stürzte. Ein Fenster in einem Haus mit Sozialwohnungen flog auf, und eine alte Frau schrie uns etwas zu und drohte uns mit der Faust. Pater Pietro lachte. Der Wind bauschte unsere Soutanen. Wieder zurück, erfuhr ich, daß der Falke Turco hieß. Als nächstes nahm ich den Zug nach Turin, wo ich mich mit Pater Angelo von der Kirche San Paolo del Soccorso traf, auch er versiert in der Kunst der Beizjagd. Sein Falke, er hieß Otello, war der Schrecken sämtlicher Tauben von Turin, obwohl keineswegs der einzige in der Stadt, wie Pater Angelo mir anvertraute, der gewichtige Gründe zu der Annahme hatte, daß irgendwo in einem Viertel von Turin, wahrscheinlich im Süden der Stadt, ein weiterer Falke lebte und daß Otello bei seinen luftigen Ausflügen schon einige Male den Kurs des anderen gekreuzt haben mußte. Beide Raubvögel machten Jagd auf Tauben und hatten im Prinzip keinen Grund, einander zu fürchten, aber Pater Angelo war der Meinung, der Tag des feindlichen Zusammenstoßes der beiden Falken sei nicht mehr fern. In Turin blieb ich länger als in Pistoia. Später nahm ich den Nachtzug nach Straßburg, wo Pater Joseph einen Falken namens Xenophon besaß, einen Raubvogel von bläulicher Schwärze, der bisweilen, wenn Pater Joseph die Messe las, hoch oben über einer vergoldeten Baßpfeife auf der höchsten Erhebung der Orgel Platz nahm, und manchmal, wenn ich kniend dem Worte Gottes lauschen wollte, spürte ich den Blick des Falken in meinem Nacken, seine stechenden Augen, und dann zerstreute ich mich, indem ich an Bernanos und Mauriac dachte, die Pater Joseph in einem fort las, auch an Graham Greene, den nur ich las, nicht jedoch Pater Joseph, denn die Franzosen lesen ausschließlich Franzosen, obwohl wir einmal bis spät in die Nacht, ohne zu einer Einigung zu kommen, über Greene stritten. Wir sprachen auch über Burson, einen Priester und Märtyrer aus dem Maghreb, über dessen Leben und apostolische Sendung Vuillamin ein Buch geschrieben hatte, das Pater Joseph mir schenkte, und auch über den Abbé Pierre, einen Bettelbruder, an dem sich Pater Joseph sonntags ergötzte, den er aber montags nicht ausstehen konnte. Und dann verließ ich Straßburg und fuhr nach Avignon mit seiner Kirche Notre Dame du Midi, wo Pater Fabrice das Priesteramt versah und einen in der ganzen Gegend für seine Gefräßigkeit und Grausamkeit berüchtigten Falken namens Halt's-Maul sein eigen nannte, und mit diesem Geistlichen verbrachte ich unvergeßliche Stunden, während Halt's-Maul umherflog und dabei nicht nur Tauben, sondern auch Stare vernichtete, die in jenen fernen und glücklichen Tagen noch die provenzalischen Lande bevölkerten, welche auch Sordel durchwandert hatte - Sordel? Sordello? Welcher Sordello? -, und Halt's-Maul flog davon und verlor sich zwischen niedrigen Wolken, den Wolken, die von den geschändeten und gleichzeitig reinen Hügeln Avignons herabwallten, und während Pater Fabrice und ich uns unterhielten, erschien mit einemmal Halt's-Maul wieder, wie ein Blitz oder die Abstraktion davon, um über die gewaltigen Starengeschwader herzufallen, die wie Mückenschwärme von Westen her auftauchten und mit ihrem erratischen Geflatter den Himmel schwärzten, einem Geflatter, das innerhalb weniger Minuten zu einem Massaker wurde, blutig zerstiebend und die Dämmerung über den Vorstädten Avignons mit einem kräftigen Rot färbend, wie das Rot der Sonnenuntergänge, die man aus dem Fenster eines Flugzeugs beobachten kann, wenn man, sanft geweckt und das surrende Geräusch der Motoren in den Ohren, den kleinen Vorhang beiseite schiebt und am Horizont eine Linie erkennt, rot wie eine Vene, die Femoralvene, die schwellende Aorta des Planeten, sie war es, die ich im Himmel über Avignon erblickte, den blutgetränkten Starenflug, die wie von der Palette eines abstrakten Expressionisten stammenden Flugbe we gungen des Falken, ach, der Friede, die Harmonie der Natur, nirgendwo zeigen sie sich so offen und eindeutig wie hier in Avignon, und dann pfiff Pater Fabrice, und wir warteten eine geraume Zeit, skandiert allein vom Schlag un serer Herzen, ehe sich der bebende Falke auf seinem Arm niederließ. Und wieder nahm ich den Zug, tieftraurig schied ich von Avignon und begab mich in spanische Lande, und selbstverständlich war Pamplona der erste Ort, wo ich meine Aufwartung machte und wo man die Kirchen mit anderen Methoden zu erhalten suchte, Methoden, die mich jedoch nicht interessierten, wahrscheinlich kümmert sich in Wahrheit sowieso niemand darum, aber hier mußte ich den Brüdern vom... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Format: Gebundene Ausgabe
Das Chilenische Nachtstück ist ebenfalls einer der kürzeren Romane Bolanos und mit seinen knapp über 150 Seiten einen schöne Lektüre für einen verregneten Sonntag.

Sebastián Urrutia Lacroix, Priester, als Schriftsteller bedeutungslos als Literaturkritiker anerkannt, schildert in seinem chilenischen Nachtstück am Sterbebett in einem Text der sich in einem Absatz von Anfang bis zum Ende des Romans zieht, seinen Lebensweg. An der Oberfläche stets vom rechten Weg überzeugt in seinem bisherigen Tun und Handeln verliert er sich dabei aber stets in Selbstmitleid und Rechtfertigung.
Gerade in der Zeit des politischen Umschwung in Chile verliert er sich in seine Arbeit als Literaturkritiker, der Putsch geht an ihm vorbei als würde er auf einem anderen Kontinent sein, weit weg von all dem Übel das in seinem Land stattfindet.
Im Auftrag der Kirche reist er nun nach Europa um dort Kirchliche Bauwerke auf deren Verfall zu prüfen - im Prinzip stellte er fest dass alles voller Taubenscheiße ist.
Er verschließt wissentlich die Augen vor der Wahrheit ohne dies richtig zuzugeben - wie oben erwähnt - der ganze Roman ist die Rechtfertigung seiner Trägheit.
Er lässt unverblümt durchblicken, dass jeder von den Foltern wusste.
Vielleicht bezeichnend für das ganze Verhalten der dargestellten Figuren und den Roman, in dem die Augen stets vor der Wahrheit verschlossen werden, ist jene Szene in Europa als ein dort ansässiger Priester die Tauben schießt um sie von den Kirchengemäuern fern zu halten und aus versehen eine weiße Taube blutig vom Himmel holt die bei einer christlichen Veranstaltung ausgelassen wurde um den Heiligen Geist zu symbolisieren.
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Von MyandMar HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 22. Mai 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Diesen Satz des englischen Schriftstellers Gilbert Keith Chesterton hat der 2003 mit nur 50 Jahren verstorbene, geniale und immer noch nicht angemessen gewürdigte Roberto Bolaño vor seinen Roman "Chilenisches Nachtstück" gesetzt. Ein Satz, der das Tor der Reflexionen gleich zu Beginn einen Spalt öffnet, um es mit den ersten Zeilen seines Textes vollends aufzustoßen: "Ich sterbe jetzt, aber vorher habe ich noch einiges zu sagen. Mein ganzes Leben lang war ich mit mir selbst im reinen. Ich habe geschwiegen, im reinen mit mir selbst. Aber dann, mir nichts, dir nichts, kamen Dinge zum Vorschein."

Der berühmte chilenische Literaturkritiker, Priester und Lyriker - bekennendes Opus Dei-Mitglied - Sebastián Urrutia Lacroix - Ich-Erzähler in Bolaños Werk - spricht diese Worte mit verstellter Stimme aus. In einem fiebrigen Monolog, den Tod bereits vor Augen, mäandert jener über 157 Seiten. In absatz- und scheinbar endlosen Satzungetümen fantasiert er in einer trüben Melange aus Ausflüchten und Geständnissen sein zu Ende gehendes Leben, das letztendlich auf die eine Frage hinausläuft: "Weiß der Mensch denn immer und zu jeder Zeit, was gut und was böse ist? (...) Gibt es für all das eine Lösung?"

Eine Lösung für was? Immer habe er "Verantwortungsbewusstsein gepredigt. Jeder Mensch hat die moralische Verpflichtung", behauptet er zu Beginn seiner schönredenden Selbstbetrachtung, "sich für seine Handlungen verantwortlich zu erklären, und für seine Worte ebenso, ja, sogar für das Schweigen, denn schließlich fährt auch das Schweigen zum Himmel empor, Gott hört es, Gott allein versteht es und richtet darüber.
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Format: Taschenbuch
Roberto Bolano, ein begnadeter Autor, hat ein vielfältiges Werk hinterlassen. Neben den beiden Kolossen in seinem Werk, dem virtuos-furiosen Opus Magnum 2666 und dem locker-unterhaltsamen Roman Die wilden Detektive, ist seinen Erzählungen, kurzen Romanen und Gedichten noch nicht ganz die Aufmerksamkeit zu Teil geworden, die sie verdienen. Gewiss, sie sind ungleich spezieller, haben nicht mehr so viel von der phantastischen oder zumindest literarisch universellen Art der beiden längeren Bücher, in denen das Fabulieren, die Poesie und das Erzählen zusammen einen genialen Kosmos erschaffen, wie er seines gleichen sucht. Aber auch in den kleineren Werken findet sich eine besondere literarische Qualität.

Es ist nur ratsam, sollte man direkt vorweg sagen, dieses Buch in einem Rutsch oder zumindest an einem, oder zwei Tagen zu lesen. Nicht nur wegen der Form (ein fast ohne Umbrüche gehaltener Monolog, ohne Kapiteleinteilungen oder Absätze), sondern auch, weil der gesamte Text einer Art Beschwörung gleicht (mal offensichtlicher, mal eingewoben) und ein zu häufiges Unterbrechen dem Buch seine hypnotische, eindringliche Komponente und, damit, eine seiner wesentlichen Erfahrungen nimmt.

Worum es in "Chilenisches Nachtstück" geht kann schnell und doch nur unzureichend dargelegt werden. Es geht um chilenische Geschichte, chilenische Literatur, um Reisen und um das, was getan werden muss, darf, soll, kann. Wie gesagt: Der Roman ist nicht unkompliziert in seinem Aufbau, er stößt den Leser nicht wirklich auf etwas.
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