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Moviemans Kommentar zur DVD: Die schmutzigen Farben sind Konzept und können in ihrer Schroffheit genau wie die Schärfe trotzdem brillieren. Akustisch bietet die DVD eine abwechslungsreiche Kulissenarbeit und sehr dicke Effekte in den Szenen mit Schussgefecht.
Bild: Sowohl der satte Sound der Großstadt als auch feine Naturgeräusche im Wald (Vögel, 00:24:53 oder Moped und Feuerknistern, 01:09:01) übertragen sich sehr authentisch und detailreich. Dabei setzten sich Effekte nicht ganz so tiefenwirksam um (Schüsse, 00:28:36), wie es die Kulisse oder die Musik tut (Streicher, 01:05:39). Dennoch bieten sich zu ausgewählten Stellen eindrucksvoll spielerische Effektmanöver (Schießerei, 01:24:12). Sprachlich klingt das Original minimal dumpfer als die klare Synchronisation. Insgesamt könnten die Dialoge in beiden Fassungen ein gutes Stück kraftvoller abgemischt sein, da sie hinter Kulisse und Effekten ein wenig zurück stehen.
Ton: Sowohl der satte Sound der Großstadt als auch feine Naturgeräusche im Wald (Vögel, 00:24:53 oder Moped und Feuerknistern, 01:09:01) übertragen sich sehr authentisch und detailreich. Dabei setzten sich Effekte nicht ganz so tiefenwirksam um (Schüsse, 00:28:36), wie es die Kulisse oder die Musik tut (Streicher, 01:05:39). Dennoch bieten sich zu ausgewählten Stellen eindrucksvoll spielerische Effektmanöver (Schießerei, 01:24:12). Sprachlich klingt das Original minimal dumpfer als die klare Synchronisation. Insgesamt könnten die Dialoge in beiden Fassungen ein gutes Stück kraftvoller abgemischt sein, da sie hinter Kulisse und Effekten ein wenig zurück stehen.
Extras: DVD 1 beinhaltet die Doku "Angriff auf die Männer" (7:36 Min.). Auf DVD 2 befindet sich das eigentliche Bonusprogramm, welches einen Kommentar von Slavoj Zizek (5:45 Min.), unveröffentlichte Szenen (2:23 Min), Kommentare zu den Darstellern "Theo und Julian" (4:40 Min.) sowie das Feature "Futuristisches Design" (8:39 Min.) zum Produktionsdesign beinhaltet. Mit der Filmoptik beschäftigt sich auch das folgende Feature "Visuelle Effekte: Die Erschaffung des Babys" (3:07 Min.). Abschließend bringt "Es bleibt Hoffnung" (27:17 Min.) noch Gedanken von Slavoj Zizek, Naomi Klein, Tzvetan Todorov, Fabrizio Eva etc. zu Realität, Filmrealität, Utopie und Sozioökonomie. --movieman.de
MovieGod.de
Clive Owen stolpert antriebs- und ziellos durch diese Welt, in der seit 18 Jahren niemand mehr geboren wurde. Dabei gerät er in die Fänge einer Untergrund-Organisation, die von seiner Ex (Julianne Moore) angeführt wird. Hier begegnet er Kee (Claire-Hope Ashitey), die außer Landes geschmuggelt werden soll.
Denn Kee ist schwanger...
Ihr merkt vermutlich schon an der Inhaltsangabe, Children of Men ist kein Film der großen Überraschungen. Wenn in einem Film ein Kind vorkommt, das seit Jahren nicht mehr gesprochen hat, kann man sicher sein, dass es in einem besonders dramatischen Moment wieder genau damit anfangen wird. In ähnlicher Weise verkommt das definierende Merkmal dieser grauen Dystopie zu einem bedeutungslosen MacGuffin, was angesichts der interessanten Prämisse sowie der handwerklich überaus gelungenen Produktion wirklich schade ist.
Cuaron, der hier den Roman von P.D. James umsetzt, schafft eine atmosphärisch dichte, Orwell´sche Welt und sorgt im Laufe der unausweichlichen Hetzjagd für einige wirklich packende Momente.
Die Darsteller sind durchweg auf der Haben-Seite zu verbuchen. Owen trägt den Film mit angespannter Grimmigkeit, lässt hier und da aber etwas trockenem Humor durchschimmern. Auch Claire-Hope Ashitey schlägt sich gut und wird zur de-facto-Hauptdarstellerin, auch wenn die Werbung dies eher Julianne Moore zugesteht. Moore, wie auch Danny Huston oder Chiwetel Ejiofor, weiß in ihrer Rolle zu gefallen, verbringt jedoch zu wenig Zeit vor der Kamera, um wirklich einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Die erinnerungswürdigste Rolle hat zweifellos Michael Caine inne, der als dauerkiffender Althippie dem Establishment trotzt und dem einzigen Spaß frönt, den diese düstere Zukunft noch bereit hält: Marijuana, das nach Erdbeeren schmeckt.
Children of Men ist sicher keine Offenbarung, Dank der knackigen Inszenierung aber alles andere als Zeitverschwendung.
Felix Flex Dencker
VideoMarkt
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Stern
Schade, dass selbst die Oscarvergebende Academy in der Kategorie "Beste Kamera" eine fast filmhistorische Leistung übersieht.
Denn wie der Mexikaner Emmanuel Lubezki allein die Attacke auf ein Auto aus Sicht der Passagiere in einer einzigen langen Einstellung dreht, wirkt selbst nach der Erklärung in den Extras (Spezialkräne, lange Proben) noch immer grandios, ja revolutionär. Und wir tippen so lange weiter, bis das alle anschauen...
--Matthias Schmidt
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
2027, seit 18 Jahren ist kein einziges Baby mehr zur Welt gekommen. Ein unbekanntes Phänomen hat alle Frauen unfruchtbar gemacht, und die Menschheit altert unaufhaltsam ihrem Untergang entgegen. Wie die anderen reichen Nationen ist England längst zum Auffangbecken geworden, und trotz der Knute des Kriegsrechts beherrschen Chaos, Gewalt und Nationalismus den Alltag. Inmitten dieses Abgrunds ist es an einer Handvoll Menschen, der Menschheit ihre letzte Chance zu geben. Der desillusionierte Regierungsagent und ehemalige Aktivist Theo und seine Exfrau Julia werden zur Eskorte einer wie durch ein Wunder schwangeren Frau und geleiten sie auf ihrem gefährlichen Weg zu einem Zufluchtsort auf