Dieses Buch über eine Kindheit in einem freikirchlichen Pfarrershaushalt im schottischen Aberdeenshire gibt einen guten Einblick in ein calvinistisch geprägtes Leben, das trotz aller Kargheit und Beschränkungen, sei es durch Armut, sei es durch Krankheit oder durch strikte Religionsausübung bedingt, nicht der kleinen Freuden und Spannungen entbehrte, die ein Kinderleben ausmachen.
Erstaunlich ist in der heutigen Zeit, welchen Stellenwert Bildung hatte. Das Erziehungsziel der Eltern war es, den Kindern neben einem festgegründeten Glauben ein hohes Mass an Wissen mit auf den Lebensweg zu geben. Nicht ohne Erfolg, denn aus diesem Haus ging ein grosser Religionsgelehrter, William Robertson Smith, der Bruder der Autorin, hervor.