Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Chihiros Reise ins Zauberland
 
Mehr Bilder ansehen
 

Chihiros Reise ins Zauberland

Hayao Miyazaki    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Hayao Miyazakis Chihiros Reise ins Zauberland, mit Rekordeinnahmen von 234 Millionen Dollar der erfolgreichste Film des japanischen Kinos überhaupt, ist ein faszinierendes Beispiel der Fähigkeit von Trickfilmen, Fantasiewelten zu zaubern. Wie bereits Dorothy in Der Zauberer von Oz und Alice in Lewis Carrols Alice im Wunderland wird Chihiro in eine alternative Realität gestürzt.

Auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause stoßen die bockige Jugendliche und ihre Eltern scheinbar auf einen verlassenen Vergnügungspark. Ihre Eltern hauen sich die Bäuche voll, bis sie sich in Schweine verwandeln, während Chihiro entdeckt, dass sie in einem Kurort für traditionelle japanische Götter und Geister gefangen sind. Ein ihr auf seltsame Weise bekannt vorkommender Junge namens Haku weist Chihiro an, Yubaba -- die habgierige Hexe, die den Kurort leitet -- um einen Job im Park zu bitten. Es gelingt ihr, und während sie arbeitet, sorgen ihre bislang ungenutzten Fähigkeiten dafür, dass sie von der Habsucht, die Yubabas Mini-Imperium erfüllt, nicht angesteckt wird. In einer Reihe fantastischer Abenteuer reinigt sie einen von menschlicher Umweltverschmutzung verseuchten Flussgott, rettet den geheimnisvollen No-Face und freundet sich mit Yubabas liebenswürdiger Zwillingsschwester Zeniba an.

Die Entschlossenheit, der Mut und die Liebe, die Chihiro in sich entdeckt, ermöglichen es ihr, Haku zu helfen und ihre Eltern zu retten. Das Ergebnis ist eine bewegende und magische Reise, die von einem der Meister des zeitgenössischen Trickfilms mit vollendeter Kunstfertigkeit erzählt wird. --Charles Solomon

Kurzbeschreibung

"Die Eltern des kleinen Chihiro verwandeln sich auf dem Weg in einen Vergnügungspark nach dem Durchqueren eines Tunnels in Schweine. Auf sich allein gestellt, trifft Chihiro in einem Erholungsbad für müde Gottheiten mehrarmige Maschinisten, einen Stinkgott, den Dämon Noface und einen Jungen, der tatsächlich ein Fluss ist."

VideoMarkt

Auf der Fahrt von Tokio in einen Vorort gelangt die kleine Chihiro mit ihren Eltern an einen Tunnel, der zu einem gigantischen, aber menschenleeren Vergnügungspark führt. Als die Eltern sich auf ein reichhaltiges Büffet stürzen, werden sie prompt in Schweine verwandelt. Chihiro, allein auf sich gestellt, irrt hilflos umher und trifft in der Folge auf den freundlichen Jungen Haku, die mächtige Hexe Yubaba und das ominöse Ohngesicht. Dabei versucht Chihiro verzweifelt, den Zauber, mit dem ihre Eltern belegt wurden, rückgängig zu machen.

Video.de

In seiner Variante von "Alice im Wunderland" hat Hayao Mayazaki unzählige japanische Mythen und Märchen verarbeitet und mit faszinierenden Bildern unterfüttert. Auch westliche Augen und Ohren können sich diesem Animé, das allein in Japan über 21 Millionen Menschen vor die Leinwand lockte, nicht entziehen. Das farbenprächtige und tricktechnisch bestechende Werk, das 2002 den Goldenen Berlinale-Bären und 2003 den Oscar als bester Animationsfilm erhielt, kann kleine wie große Zeichentrickfans verzaubern.

Blickpunkt: Film

Seine Sonderstellung im Pantheon des Animés unterstreicht Hayao Miyazaki, der japanische Walt Disney, auch mit seinem jüngsten Film, 'Spirited Away', der mit den technoiden Zukunftsutopien anderer Mangameister ebenso wenig zu tun hat wie mit dem eigenen vorangegangenem Zeichentrickhit, der extrem gewalttätigen Mythenschlachtplatte 'Prinzessin Mononoke' (der auf der Berlinale 1998 im Wettbewerb außer Konkurrenz vorgestellt worden war). Dass diese ebenso fantasievolle wie familiengerechte Reise eines kleines Mädchens in die Götterwelt in ihrem Heimatland mit einem Einspiel von etwa 230 Mio. Dollar zum erfolgreichsten japanischen Film aller Zeiten avancierte, verwundert nicht. Warum man diese Antwort auf 'Alice im Wunderland' allerdings mit einem Goldenen Bären auszeichnen musste, gibt ähnlich viele Rätsel auf wie der etwas wahllos fabulierende Film selbst.

Tatsächlich wäre ein Sonderpreis, etwa für die technische Leistung oder künstlerische Vision, allemal genug gewesen, um Miyazakis Fiebertraum mit brachial angetackerter Umweltbotschaft ausreichend zu würdigen. Der beste Film im Angebot der Berlinale 2002 war 'Spirited Away' jedenfalls nicht (was sich mit Nachdruck auch über den bereits im britischen Fernsehen ausgestrahlten 'Bloody Sunday' sagen lässt). Das soll allerdings weder die künstlerischen Meriten noch die Unterhaltungsqualitäten dieses Kinderfilms schmälern, aber zu oft reiht Miyazaki seine bisweilen auch etwas infantilen Einfälle einfach nur beliebig aneinander, als dass man von einem Meisterwerk (wie es 'Prinzessin Mononoke' war) sprechen könnte. So erlebt man nach dem denkbar normalsten Intro eines Zeichentrickfilms aller Zeiten, in dem die Zeichner das Auto des Vaters der kleinen Heldin Chihiro beim Linksabbiegen an einer Kreuzung sogar den Gegenverkehr abwarten lassen (wozu die Mühe?), wie sich die Eltern nach dem Durchqueren eines verbotenen Tunnels in Schweine verwandeln und Chihiro, auf sich allein gestellt, ihren Weg weiter gehen muss. In einem großen Erholungsbad für müde Gottheiten und Dämonen trifft sie unter anderem auf mehrarmige Maschinisten, einen Stinkgott (Sinnbild für die Verschmutzung der Flüsse), wuselnde schwarze Flumibäusche, eine schrille Hexe und ihr bizarres Monsterbaby, das später in die niedlichste rosa Ratte der Filmgeschichte verzaubert wird, einen gesichtslosen Dämon namens Noface, der vermutlich die Versuchung des Menschen darstellen soll, und einen Jungen, der sich in einen Drachen verwandeln kann, aber tatsächlich ein Fluss ist. So weit, so gut. Das hält man, je nach Disposition, für einen Triumph unendlicher Fantasie über die Erzählkonvention oder einfach nur für absurden Quatsch, die unfokussierte, megalomanische Grille eines Altmeisters, der übers Ziel hinausschießt. Besonders zwingend ist das Ganze jedenfalls trotz der stets hervorragenden Umsetzung (selten sah klassische Folienanimation so hinreißend aus) und manch erquicklicher Szenen nicht unbedingt. Vielleicht bedarf es aber auch einfach nur eines gewissen Hintergrundwissen über japanische Mythen und Gottheiten, um den Reiz dieses mäandernden Märchens in seiner Komplettheit zu begreifen. ts.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Vom japanischen Walt Disney Miyazaki fabelhaft und familiengerecht animierte, märchenhafte Reise eines kleinen Mädchens in die heimische Götterwelt.

Kurzbeschreibung

Die zehn Jahre alte Chihiro ist gar nicht begeistert, mit ihren Eltern von Tokio in einen kleinen Vorort umzuziehen und dabei alle ihre Freunde hinter sich zu lassen. Auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause verirrt sich die Familie und stößt dabei auf einen geheimnisvollen Tunnel. Sie wissen nicht, dass sich auf der anderen Seite des Tunnels die Zauberwelt Aburaya befindet - eine Welt, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Sie kommen in eine verlassene Stadt und finden ein leeres Restaurant, wo Chihiros Eltern sich gierig auf das Essen stürzen - und in Schweine verwandelt werden. Plötzlich erscheint ein geheimnisvoller Junge namens Haku, der Chihiro erklärt, dass es nur eine Möglichkeit gibt, ihre verzauberten Eltern zu retten: Sie muss in den Dienst der bösen Hexe Yubaba treten, die nicht nur die Zauberwelt von Aburaya beherrscht. Chihiro stellt sich dieser Herausforderung und macht sich auf eine Reise, auf der sie ungeahnten Mut, eine bisher nicht gekannte Willenskraft und Ausdauer beweisen muss.....

Produktbeschreibungen

Die zehn Jahre alte Chihiro ist gar nicht begeistert, mit ihren Eltern von Tokio in einen kleinen Vorort umzuziehen und dabei alle Freunde hinter sich zu lassen. Auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause verirrt sich die Familie und stößt dabei auf einen geheimnisvollen Tunnel. Von Neugierde gepackt, wagen sich die drei durch den dunklen Gang. Sie wissen nicht, dass sich auf der anderen Seite des Tunnels die Zauberwelt Aburaya befindet - eine Welt, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Sie kommen in eine verlassene Stadt und finden ein leeres Restaurant, wo Chihiros Eltern sich gierig auf das Essen stürzen - und in Schweine verwandelt werden. Chihiro hat schreckliche Angst. Plötzlich erscheint ein geheimnisvoller Junge namens Haku, der ihr erklärt, dass es nur eine Möglichkeit gibt, ihre verzauberten Eltern zu retten Sie muss in den Dienst der bösen Hexe Yubaba treten, die nicht nur die Zauberwelt von Aburaya beherrscht, sondern auch die Herrin über ein riesiges Badehaus ist, in dem sich erschöpfte Götter und Geister erholen und reinigen. Chihiro stellt sich dieser Herausforderung und macht sich auf eine Reise, auf der sie ungeahnten Mut, eine bisher nicht gekannte Willenskraft und Ausdauer beweisen muss.
‹  Zurück zur Artikelübersicht