"Un Chien Andalou" ist der bedeutendste surrealistische Kurzfilm der Filmgeschichte überhaupt. Bunuel und Meister des Surrealismus - Salvador Dali - ist ein phantastisches Werk gelungen, das in der Geschichte dieser wirren Kunstepoche als Celluliod-Glanzstück hervorgeht.
Die Eröffnungssequenz ist die berühmt-berüchtigte, sowie damals äußerst skandalöse, Eye-Cut Szene. Diese ist phänomenal mit einer Naturaufnahme in Kongruenz gebracht worden (Wolke schneidet Vollmond). Weiterhin gibt es Ameisen, einen Transvestit auf einem Fahrrad, über ein Klavier gezogene Beamte, ...
Sinn und Logik würde dem Film widersprechen, deshalb kann man die Story-Line (die es ja nicht gibt) in keinerlei Form bringen.
Die beiden Herren präsentieren uns hier 17 Minuten revolutionären Surealismus, skurrile Fragmente und sinnfrei Gedankenzüge. Eine Interpretation wird nicht gefordert! Ziel war damals (wie heute) den konservativen Bürger mit Kunst anzugreifen bzw. ihm gegen den "Karren" zu fahren.
"Der Andalusische Hund" ist ein höchst innovativer Trip und Meilenstein der bewegten surrealistischen Kunst.