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Chez Max [Gebundene Ausgabe]

Jakob Arjouni
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2006
Wir befinden uns im Jahr 2064. Die Welt ist durch einen Zaun geteilt: hier Fortschritt und Demokratie, dort Rückschritt, Diktatur und religiöser Fanatismus. Doch das Wohlstandsreich will verteidigt sein, Prävention ist angesagt wie noch nie. Dies ist die Aufgabe der beiden Ashcroft-Männer Max Schwarzwald und Chen Wu, Partner - aber alles andere als Freunde.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 222 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257065361
  • ISBN-13: 978-3257065367
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 726.847 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte, ein hochgelobtes Debüt (1991 unter der Regie von Doris Dörrie verfilmt). Es folgten vier weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ (dritter Fall) erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Das Thema, das sich wie ein roter Faden durch Arjounis Werk zieht, ist die Auseinandersetzung mit Gewalt in all ihren Formen. Seine Leser liebten ihn für seine spannenden, scharfzüngigen, sprachlich unprätentiösen, witzigen und klugen Bücher. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psychogramm eines Staatspolizisten 16. Dezember 2006
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Biedermann Max Schwarzwald ist etwas selbstgerecht und kein besonders interessanter oder gar beliebter Zeitgenosse des Jahres 2064. Als Deutscher in Paris betreibt er - welch Ironie - ein Gourmet Lokal. Dieses Etablissement kann er sich nur durch die Zuwendungen leisten, die er als sogenannter Ashcroft-Mitarbeiter des 11. Pariser Arrondissements für das Aufspüren künftiger Verbrechen und Verbrecher gegen Staat und Gesellschaft Eurasiens erhält. Im Gegensatz zu seinem erfolgreichen, ja beinahe genialen, chinesischen Partner Chen sind Maxens Leistungen als Aufklärer und Speerspitze der Verteidigung demokratischer Ordnung und humanistischer Werte gegen vermeintliche Terroranschläge nachgerade bescheiden. Erst als sich herausstellt, dass der glückliche Chen offenbar ein Doppelspiel treibt und mit den Terroristen von hinter dem Zaun Eurasiens konspiriert, beginnt Max zu großer Form aufzulaufen.

Herrlicher Roman über Totalitarismus, angesiedelt zwischen Orwell'schem 1984 und Minority Report, von der Idee her vielleicht nicht wirklich originell bzw. originär, allerdings sehr beeindruckend in der Ausführung mit aktuellen Bezügen. Bald verteilt der Leser seine Sympathien, doch Max lässt sich nicht beirren, wenn es darum geht, einen Maulwurf in den eigenen Reihen, Staatsfeind und Terroristen zur Strecke zu bringen.

Jakob Arjouni stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass er nicht bloss lustig-brutale Kayankaya-Krimis schreiben kann, sondern in Form und Inhalt gleichermaßen befriedigende Abhandlungen und Analysen über Staat, Gesellschaft und individuelle Moral. Man ist geneigt, diese Arbeit Arjounis (fast) an die Seite Kadares "Palast der Träume" zu stellen. Dass dem Autor stets der Schalk im Nacken sitzt, schadet kein bißchen. Für den ganz großen Wurf noch ein wenig zu novellenhaft, aber: Jedenfalls lesen und selbst beurteilen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Hörbuch mit kritischem Inhalt 5. Dezember 2008
Von Buchkolumne.de VINE-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
"Chez Max" ist das Restaurant des Deutschen Max Schwarzwald - doch in Wirklichkeit auch nur ein Alibi für seine Arbeit für die geheime Sicherheitsorganisation Ashcroft. Im Jahr 2064 sieht nämlich alles etwas anders aus auf der Welt: durch einen Zaun trennt sich jetzt das Volk in Fortschritt oder Rückschritt, Luxus und Bequemlichkeit oder Armut und soziales Elend, Demokratie oder Diktatur. Doch sieht auch im euroasiatischen und nordamerikanischen Wohlstandsreich alles nicht so rosig aus, manche Teile der Bevölkerung planen den Aufstand im goldenen Käfig. Dagegen anzugehen ist Aufgabe von Max und seinem Kollegen Chen Wu, die ihre Freunde und Nachbarn ausspionieren und verraten sollen und dies bisher auch sehr erfolgreich getan haben. Doch kann Max in einer Welt von Verrat und Bespitzelung noch sicher sein, wer Freund und wer Feind ist?

Jakob Arjouni hat hier eine sehr spannende und kritische Utopie geschrieben und als Hörbuch unterhaltsam gelesen. Er will zum Nachdenken anregen und hat dies bei mir auf jeden Fall erreicht, ständig wollte sich in mir der Widerstand bilden und ich musste weiterhören - die ganzen 4,5 Stunden lang. Es ist ein toller Roman und eine vom Autor selbst sehr gut umgesetzte Hörbuchfassung - allerdings wohl nicht zum Autofahren geeignet, ich hätte vor Spannung keine Augen mehr für den Straßenverkehr gehabt. Sehr empfehlenswert und für mich ein guter Grund, weitere Romane von Arjouni zu lesen/hören!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Paris im Jahr 2064 19. Oktober 2006
Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Jakob Arjouni versucht sich mit seinem Roman "Chez Max" im Science-Fiction-Genre. Allerdings entwirft er keine düstere Zukunftsvision à la "1984", "Fahrenheit 451" oder "Blade Runner", sondern er gebraucht das Zukunftsszenario vor allem dazu, um sich satirisch über die gegenwärtigen politischen Zustände auslassen zu können (Bushs Krieg gegen den Terror). So setzt er viele witzige Pointen. Witzig ist auch die Geschichte von Max Schwarzwald, der nicht nur Chef eines Restaurants ist, sondern als Mitglied einer Geheimorganisation Verbrecher frühzeitig erkennen soll, bis er selbst zum Verräter wird. "Chez May" ist kein grosser Wurf, sondern eine nette, unterhaltsame Lektüre. Arjouni hat einfach eine gute, lockere Schreibe und er kann intelligente Geschichten erzählen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einerseits, andererseits ... 11. Oktober 2006
Von ramses101
Format:Gebundene Ausgabe
Arjouni denkt konsequent zu Ende, was momentan in allen (oder vielen) westlichen Gesellschaften angedacht wird: Weitestgehende Überwachung für vermeintlich optimale Terror-Prävention. Arjouni zeichnet meiner Meinung nach ein Bild, das mir so schräg gar nicht erscheinen will. Zumindest wenn ich von der die Erde teilenden Mauer absehe.

Es stimmt schon, die Darstellung des Protagonisten mit seinen völlig verqueren Sichten auf Moral, Pflicht und Werte erinnert stark an Joachim Linde, die Hauptperson aus „Hausaufgaben“. Aber warum auch nicht? Die in „Chez Max“ dargestellte Realität lebt schließlich auch von dieser verzerrten Wahrnehmung.

Leider ist der Roman insgesamt recht vorhersehbar – was nun nicht unbedingt zu den typischen Eigenschaften eines Arjouni-Romans zählt. Insgesamt nicht unbedingt sein Meisterwerk, aber immer noch ein Roman über dem Durchschnitt.
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4.0 von 5 Sternen Arjourni immer zu empfehlen 17. Oktober 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Arjourni ist immer lesbar, weil kurzweilig. Ich habe fast alle seiner Bücher gelesen und möchte keines negativ Beurteilen. Zum Teil haben sie durchaus sozialkritische Aspekte, wie auch in "Chez Max". -lesenswert-
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3.0 von 5 Sternen ARJOUNIs AUSSICHTEN FÜR DAS JAHR 2065
CHEZ MAX spielt im Jahr 2065 und ist dennoch kein klassischer SF-Roman, weil es (tatsächlich) weder eine technokratische noch eine gesellschaftliche Zukunftsvision... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von olschewski-bi veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schreiben und lesen lassen
Zu Beginn dieser erst zweiten wirklich relevanten Rezension (denn ich beziehe mich tatsächlich ausschließlich auf die Hörfassung) muss ich vorwegschicken, dass ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2010 von Piedesack Gordon
1.0 von 5 Sternen Völlig mißlungen
Seit vielen Jahren hatte ich nichts mehr von Arjouni gelesen und freute mich deshalb auf dieses Buch, denn seine Krimis haben mir immer sehr gut gefallen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2009 von Pukka Sahib
5.0 von 5 Sternen was für ein interessantes kleines Buch...
ohne allzu grosse Erwartungen gabe ich dieses Buch gekauft und es nicht mehr aus der Hand gegeben bis ich es ganz durchgelesen hatte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2009 von Zombino
5.0 von 5 Sternen Rechtfertigung für Pflichterfüllung
Eine eigentlich in keiner Weise absurde Zukunftsvision beschreibt Jakob Arjouni. Die scheinbare Freiheit der Menschen in der 1. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2009 von A. Pankraz
1.0 von 5 Sternen ganz schwach
also-ich will mich hier nicht lange auslassen...aber im vergleich zu den kajakaya romanen schneidet dieses buch von arjounin ziemlich schwach ab... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2008 von max bremer
3.0 von 5 Sternen Hinterm Zaun
Der Rahmen, den Jakob Arjouni sich für seinen neuen Roman Chez Max setzt, überzeugt. Die Zukunft ist bei ihm gespickt durch Filmvorführungen, die direkt in den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2008 von Polar
3.0 von 5 Sternen Max, der Langweiler
Max, ein Deutscher in Paris, der Betreiber eines nicht rentablen Feinschmeckerrestaurants, der etwas unauffällige Nachbar vor nebenan, ist in Wirklichkeit ein Spitzel. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2007 von SteD
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvolle, gute Lektüre und erschreckende Zukunftsvision...
"Chez Max" ist der Name eines kleinen, aber feinen Restaurants im elften Pariser Arrondissement. Max Schwarzwald, der Inhaber des Restaurants, stammt aus Deutschland und so kocht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2007 von Winfried Stanzick
2.0 von 5 Sternen Literatur ohne Glanz, Zukunft ohne Vision
Was ein BoWaLu ist oder ein Sexomat erfahren wir in dieser (Ironie)Utopie Arjounis.
Wir befinden uns im Jahr 2064, also in einer unmittelbaren Zukunft, die in diesem Roman... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2007 von Marit
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