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Cheyenne - This must be the place [Blu-ray]
 
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Cheyenne - This must be the place [Blu-ray]

Sean Penn , Frances McDormand , Paolo Sorrentino    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Sean Penn, Frances McDormand, Judd Hirsch, Harry Dean Stanton, Joyce van Patten
  • Regisseur(e): Paolo Sorrentino
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 5. April 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 118 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0064X7B22
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.612 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Einst war Cheyenne (Sean Penn) ein gefeierter Rockstar. Jetzt ist er 50 Jahre alt und sieht immer noch so aus wie damals, ein Goth mit schwarzen, toupierten Haaren, weiß geschminktem Gesicht und rotem Lippenstift. Seit Jahren lebt er zurückgezogen mit seiner Frau Jane (Frances McDormand) in einer Villa in Dublin, immer sachte schwankend zwischen gepflegter Langeweile und nagender Depression. Der Tod seines Vaters, mit dem er seit 30 Jahren nicht gesprochen hat, führt ihn zurück nach New York. Dort erfährt er von der Besessenheit seines Vaters: Rache zu nehmen für eine schwerwiegende Demütigung, die er erfahren musste. Cheyenne beschließt, die Suche seines Vaters fortzuführen. Und begibt sich auf eine Reise, die ihn ins Herz der USA und zu sich selbst führt.

Produktbeschreibungen

Cheyenne (Sean Penn) war ein gefeierter Rockstar. Er ist 50 Jahre alt und sieht immer noch so aus wie damals, ein Goth mit schwarzen, toupierten Haaren, weiß geschminktem Gesicht und rotem Lippenstift. Seit Jahren lebt er zurückgezogen mit seiner Frau Jane (Frances McDormand) in einer Villa in Dublin, immer sachte schwankend zwischen gepflegter Langeweile und nagender Depression.

Der Tod seines Vaters, mit dem er seit 30 Jahren nicht gesprochen hat, führt ihn zurück nach New York. Dort erfährt er von der Besessenheit seines Vaters: Rache zu nehmen für eine schwerwiegende Demütigung, die er erfahren musste.

Cheyenne beschließt, die Suche seines Vaters fortzuführen. Und begibt sich auf eine Reise, die ihn ins Herz der USA und zu sich

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ein Selbstfindungs- und Heilungstrip mit einem herausragend agierenden Sean Penn.

Wenn Penn etwas macht, so scheint es, erlangt man immer einen Glücksgriff. So zumindest bei mir; nach "The Tree of Life", "21 Gramm" und "Milk" beschert mir dieser Ausnahmeschauspieler ein weiteres höchstinteressantes Werk.
Zerstört durch den Tod zweier Jugendlicher, die sich aufgrund seiner Musik das Leben nahmen fällt der Rockmusiker Cheyenne in eine tiefe Depression. Mit einem weiteren Tod schafft er es, darüber hinweg zukommen und sein Leben von Beginn zu Leben. Wirkt die Story durch die nationalsozialistischen Elemente ein wenig hanebüchen, klischeehaft und an den Haaren herbeigezogen so ergibt sich im Laufe der Zeit ein rundes Roadmovie der besonderen Art.
In diesem recht skurrilen Roadmovie zeigt Sean Penn, dessen Schauspiel an Johnny Depp in "Edward mit den Scherenhänden" und Marilyn Manson erinnert, wie man einen tiefen seelischen Schlag überwindet.
Ich bin ein großer Fan von Filmen, in denen Schauspieler einen ganzen Film tragen können und so kam ich bei "This Must Be The Place" voll auf meine Kosten. Jeden Nebendarsteller nagelt Penn mit seiner Performance knallhart an die Wand und ist zu jeder Zeit mit seiner monotonen Gestik, Mimik und Sprache präsent.
Der Film selbst lässt sich in zwei Abschnitte teilen: In den ersten 30 Minuten bekommt einen Überblick über die Persönlichkeit des Rockers Cheyenne bevor es nach dem eher trockenem Beginn anfängt spannend zu werden. Die Verknüpfung zwischen Leid und Freude sind so gut miteinander verbunden, dass man sich nie sicher ist, ob man nun amüsiert und schockiert sein soll.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
fazinierendes roadmovie. 30. April 2012
Von Frank Linden TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
cheyenne ist ein alter gothrocker der seinerzeit mit den größten künstlern der welt auf tour ging.
der drogen und alkoholmissbrauch haben ihn allerdings gezeichnet und nun, nach all den jahren, ist er etwas langsam.
als sein vater, ein geachtetes mitglied der jüdischen gemeinde, in new york stirbt beschliesst er dorthin zu fahren und abschied zu nehmen, da er 30 jahre nicht mehr mit ihm gesprochen hat.
dort angekommen muss cheyenne erfahren das sein vater einen altnazi jagte der ihn damals in auschwitz gedemütigt hatte und seit jahren in den u.s.a. lebt.
also macht er sich auf den weg den mann, alois lange, zu finden und die arbeit seines vaters zu beenden.
die reise hat begonnen und führt ihn nicht nur quer durch die vereinigten staaten.

die darsteller, in erster linie sean penn, machen einen hervorragenden job.
die dialoge sprühen vor wortwitz und sind stimmig.
die story ist gefühlvoll inszeniert und mitreissend.
die bildsprache ist brilliant und hinterlässt tiefen eindruck.
der soundtrack ist erstklassig.

cheyenne - this must be the place ist einer dieser filme die man getrost als juwel bezeichnen kann.
perfekt in szenen gesetzt und grandios gespielt ist dieser film ein highlight des genre.
der kindlich-naive charme mit dem sean penn der figur cheyenne leben einhaucht erinnert leicht an forrest gump.
die bilder und die musik erledigen den rest.
schade das es nicht mehr solcher filme gibt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
31 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anywhere but here 22. November 2011
Von MissVega
Format:DVD
(Kinoversion)

Sean Penn ist für mich ja einer der ganz wenigen Schauspieler, die ich für ihr Können rückhaltlos bewundere. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte hat Penn sich zu einem wirklich großartigen Mimen entwickelt, der nahezu alles spielen kann und über ein begnadetes Talent verfügt. Auch seine Arbeit als Regisseur ("Into the Wild", "Indian Runner") ist beeindruckend, Sean Penn ist in meinen Augen wirklich einer der ganz, ganz Großen in Hollywood, der sich dem Mainstream in La La-Land konsequent verweigert und trotzdem erfolgreich ist. Insofern war es klar, dass ich mir sein neuestes Werk ansehen werde, zumal es über Penns Beteiligung hinaus eine herrlich schrullige Geschichte versprach, die ich mir nicht entgehen lassen wollte. Leider bin ich nicht ganz so beeindruckt wie erhofft wieder aus dem Kino gekommen, und warum das so ist, erfahrt Ihr hier:

Cheyenne (Sean Penn, "Milk", "Mystic River"), ein alternder Rockstar, der seine Karriere vor 20 Jahren an den Nagel gehängt hat, nachdem sich zwei Teenager nach dem Hören seiner Musik das Leben genommen haben, sitzt in seiner Dubliner Villa und langweilt sich. Obwohl er seit Ewigkeiten nicht mehr aufgetreten ist, macht er sich jeden Tag sorgfältig zurecht, toupiert sich die schwarz gefärbten Haare, schminkt sich und zieht sich gemütliche Rockstar-Klamotten an. Dann schlurft er mit seinem Hackenporsche zum Supermarkt oder zum Friedhof, um das Grab seiner toten Fans zu besuchen. Er wirkt wie ein alter Mann, ist allerdings in der Lage, mit seiner quirligen Frau Jane (Francis McDormand, " "Fargo") im leeren Swimming Pool bis zur Erschöpfung Fives zu spielen. Als ihn eines Tages die Nachricht erreicht, sein Vater, zu dem er seit 30 Jahren keinen Kontakt mehr hat, liege im Sterben, macht sich Cheyenne auf nach New York, wo er allerdings erst nach dem Tod des Vaters eintrifft. Durch die Tagebücher des Vaters erfährt er, dass dieser auf der Suche nach einem Nazi-Schergen war, der ihn damals im Konzentrationslager gequält hatte. An seines Vaters statt macht nun Cheyenne sich auf den Weg durch die USA, um die Mission seines Vaters zu Ende zu führen. Dabei lernt er die Verwandten des KZ-Aufsehers kennen und muss am Ende des 118 Minuten dauernden Films erkennen, dass nicht immer alles so weiß wie Cheyennes bleiches Gesicht oder so schwarz wie der Kajal um seine Augen ist...

Sean Penns Darstellung ist wie immer über jeden Zweifel erhaben. Die Ambivalenz, mit der Penn Cheyenne spielt, ist schlicht grandios. Die Mischung aus Ozzy Osbourne, Robert Smith (The Cure) und der verspielten Naivität eines Kindes, das mit großen, ungläubigen Augen durch die Welt geht, ist so seltsam wie gelungen. Dieser düstere Glamrocker, dessen klare Augen schon so viel gesehen und sich dennoch einen kindlichen Blick auf die Welt bewahrt haben, schlurft deprimiert durch Dublin und weiß nichts mit sich anzufangen. Zwar diagnostiziert seine Frau seine vermeintliche Depression als Langeweile, was aber auch nichts daran ändert, dass Cheyennes Tage mehr oder weniger sinnlos verstreichen und sich kaum voneinander unterscheiden. Somit ist die Reise nach New York zwar keine willkommene, aber dennoch eine Abwechslung. Was genau jedoch Cheyenne antreibt, den Peiniger seines Vaters, zu dem er seit über 30 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, zu suchen, bleibt im Dunkeln.

Wie so einiges Andere auch in diesem Film. Regisseur Paolo Sorrentino ("Il Divo") bedient sich häufig einer nicht immer aussagekräftigen Bildsprache und überlässt es oft dem Zuschauer, seine Schlüsse aus dem Gezeigten oder Gesagten zu ziehen. Das fällt nicht immer leicht, da einige Handlungen und auch Aussagen recht willkürlich, manchmal auch kryptisch-belanglos aus den Mündern der Protagonisten entweichen. Dazu kommen vollkommen überflüssige Sequenzen wie die, in der David Byrne von den Talking Heads als er selbst eines seiner Lieder zum Besten gibt und danach kurz mit Cheyenne plauscht. Einiges macht einfach keinen Sinn und beschäftigt den Zuschauer so über Gebühr, weil er versucht, sich einen Reim auf das Geschehen zu machen oder auf der Suche nach der Message des Regisseurs ist. Oder sich schlicht und ergreifend fragt, ob er einfach nur zu doof ist um zu kapieren, was so Einiges in diesem Film eigentlich soll.

Trotz roten Fadens verliert sich die Geschichte ab und an in sich selbst, da nützt es dann auch nichts, dass man diesen seltsamen Kerl mit seiner komischen Frisur und dem auffälligen Make up, welches so gar nicht zur benötigten Lesebrille passen will, mehr und mehr in sein Herz schließt. Man kann sich diesem tieftraurigen Blick und der nachhaltigen Verzweiflung, von der Cheyenne offensichtlich heimgesucht wird, einfach nicht entziehen, da Penn die ganze Tragik, aber auch Komik, die dieser Figur innewohnt, mimisch und gestisch fantastisch choreographiert. Die sarkastischen One-Liner, die Cheyenne scheinbar beiläufig zum Besten gibt, sind wundervoll pointiert, verlieren sich aber manchmal in den endlosen Weiten der einsamen Highways, die Cheyenne auf seiner Nazisuche entlangfährt. Die Mischung aus schüchterner Kindlichkeit und der Abgeklärtheit eines langen Lebens, das nicht nur Gutes für Cheyenne bereit gehalten hat, verkörpert Sean Penn wunderbar und authentisch, man merkt der Figur die Verlorenheit seiner Seele deutlich an, aber die Geschichte ist für ihre zwei Stunden Länge einfach nicht dicht oder mitreißend genug. Langsame Sequenzen werden nur von nicht ganz so langsamen abgelöst und zu selten blitz der sarkastische Humor oder die verschrobene Skurrilität durch, die "Cheyenne - This must be the Place" seine besonderen Momente verleiht. Aus diesem Charakter wäre weitaus mehr herauszuholen gewesen, und dessen wird man sich irgendwann zu deutlich bewusst.

So ist denn "Cheyenne - This must be the Place" hervorragendes Darstellerkino, in dem Sean Penn einmal mehr seine absolute Wandlungsfähigkeit und sein großes Können als Schauspieler unter Beweis stellen kann. Zwar wird der Film von seiner Figur beherrscht, dennoch räumt Regisseur Sorrentino den Nebendarstellern genug Raum ein, sich ihren eigenen kleinen Platz im Film zu schaffen. Luca Bigazzi, ein überaus erfahrener Kameramann, leistet ebenfalls großartige Arbeit. Seine Cinematographie ist beeindruckend, von herrlichen Landschaftsaufnahmen bis hin zu intimen Close-ups, die jede mimische Veränderung bei den Protagonisten aufzeichnen, lässt er den Zuschauer immer ganz nah dran sein am Geschehen, ohne dabei den Blick fürs Wesentliche zu verlieren. Das Wesentliche des Films hingegen lässt sich nicht ganz ausmachen. Zu lang, zu willkürlich, zu verschlossen präsentiert sich der Film immer mal wieder, Spannungsaufbau und Timing hinken den Protagonisten oftmals hinterher, sogar die Verschrobenheit wirkt manchmal zu gewollt, obwohl Sean Penn seinen Cheyenne mit wundervollen menschlichen Nuancen und feinen Zwischentönen ausgestattet hat. Alles in allem passt hier Einiges nicht wirklich gut zusammen oder wird nicht gut genug aufbereitet, um restlos begeistern zu können. Etwas Besonderes ist der Film allemal, besonders in der momentanen Kinolandschaft, aber so ganz hat er seinen Platz dennoch nicht gefunden und kann ihn somit auch nicht adäquat verteidigen. Ergo drei von fünf Plätzen, an denen man jemandem wie Cheyenne gerne mal begegnen würde.
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