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Kürzlich ist im Amerikanischen Verlag, der sich Chess Information and Research Centre nennt, die zweite Auflage des Werkes Gewinnen mit 1.e4" erschienen.
Dieser Band ist auch Teil der umfangreichen Comprehensive Chess Course Serie.

Bei dieser Publikation hat es sich das Autorenkollektiv, bestehend aus den drei Großmeistern Lev Alburt und Roman Dzindzichashvili, sowie Eugene Perelshteyn, zur Aufgabe gemacht ein komplettes Repertoire für Weiß gegen alle auf 1.e4 sinnvollen Antworten zu liefern.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Leser, welche die eine oder andere DVD aus der Reihe Roman`s Lap" von Roman Dzindzihashvili kennen, werden jede Menge Wiederholungen bzw. Überschneidungen in dem gut 550 Seiten umfassenden Werk finden.

Nach einer allgemeinen Einführung über Eröffnungen - inklusive eines kleinen Exkurses zu den geschlossenen Spielen - wird wirklich jede sinnvolle Antwort des Schwarzen auf 1.e4 vorgestellt.
Am ausführlichsten werden neben dem Komplex Schottisches Gambit/Italienisch/ Zweispringerspiel im Nachzug, einige Methoden zur Bekämpfung der Französischen Verteidigung behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt bildet der gegen die Sizilianische Verteidigung empfohlene Grand Prix Angriff. Gerade aber zum tieferen Einsteigen etwa in das letztgenannte System wird der ambitionierte Schachfreund ohne spezielle Monografien nicht auskommen. Für das Aneignen der Grundideen und vor allem der entsprechenden Pläne ist "Winning with 1. e4" jedoch gut geeignet.

Die handwerkliche Aufmachung des Buches mit guter Druckqualität und einer ungewöhnlich hohen Anzahl an Diagrammen, übersichtlichem Variantenindex, sowie Zusammenfassungen am Ende der jeweiligen Kapitel macht das Arbeiten mit diesem Handbuch durchaus zu einem Vergnügen.
Was jedoch die schachliche Qualität der gelieferten Arbeit angeht, kann man aber durchaus geteilter Meinung sein. Denn leider sind die Kommentare und Erklärungen oft äußerst knapp und allgemein gehalten.
Auf vielen Seiten finden sich z.B. außer Diagrammen oft nur zwei bis drei Anmerkungen, wie etwa dass Weiß die lange Rochade vorbereitet. Manche Abschnitte wirken nur wie die Gedächtnisstützen zu den bereits erwähnten Lehrsendungen von Dzindzihashvili, deren Qualität nach Meinung des Rezensenten zumindest nicht immer überzeugend wirkt. Zusätzlich wirken auch einige Aussagen im Buch etwas befremdend.
Dass das Werk gemäß den Autoren für Spieler jeder Spielstärke einschließlich Top Großmeister geeignet ist, ist völlig übertrieben. Dazu fehlt einfach die Tiefe und Gründlichkeit bei den Analysen, sowie dem eher knappen Beitrag der Autoren an eigenen Ideen. Ebenso verwundert etwas die angeblich von Anatoly Karpov abgegebene Empfehlung "Ein Muss für jeden Schachspieler".
Auch dass es sich, wie vom Verlag angegeben, bei Roman Dzindzihashvili um den führenden Theorieexperten seit über 40 Jahren handelt, darf zumindest bezweifelt werden.

Wohl aber ist dieses Werk durchaus für Schachfreunde geeignet, die Anregungen für ein Weißrepertoire suchen oder einfach mehr über Eröffnungstheorie erfahren wollen. In jedem Fall sollte jedoch das gelieferte Partienmaterial und die spärlichen Anmerkungen kritisch beleuchtet und im Falle näheren Interesses unbedingt mit aktuellen Partienmaterial und Analysen ergänzt bzw. verglichen werden.
Trotz der Kargheit der Kommentare und Erklärungen bietet dieses Werk aber durchaus Vorteile, die andere Eröffnungsbücher nicht oder selten bieten. Zum einen werden Varianten vorgestellt, deren Grundideen man sich auch mit wenig Zeitaufwand aneignen kann und zum anderen handelt es sich zudem häufig um Nebenabspiele, die aufgrund eines gewissen Überraschungseffektes durchaus erfolgversprechend sein können. Dass heißt, dass dieses Handbuch für den über wenig Zeit verfügenden Schachfreund durchaus interessant sein kann. Sympathisch wirkt außerdem der Ansatz Ideen anstelle von Varianten zu vermitteln.
Auch dass man dieses Werk aufgrund der vielen Diagramme und der manchmal sehr großzügigen Seitenaufteilung auch ohne Schachbrett verwenden könnte, mag die Publikation aufwerten. Die Masse und eine gewisse Strukturierung des vorgestellten Materials machen das Buch sicher auch als Ideengeber für Schachtrainer oder Übungsleiter interessant.

Gängiges Schulenglisch ist völlig ausreichend für das Textverständnis.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Ausführungen zu den vorgestellten Eröffnungssystemen in diesem - trotz des respektablen Volumens - sehr handlichen Werk, nur zum Einstieg bzw. als Anregung für ein 1.e4 Repertoire brauchbar sind.
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am 15. Mai 2010
Gleich mal vorne weg: dies ist definitiv das schlechteste Repertoire-Buch das ich kenne, und ich kenne ziemlich viele...
an diesem Buch ist leider alles schlecht:
1. Die Auswahl des Repertoires: 1.e4 ist wahrscheinlich der undankbarste Eröffnungszug überhaupt, da Schwarz einfach viel zu viele gute Erwiderungsmöglichkeiten darauf hat: Spanisch, Sizilianisch, Caro-Kann, Skandinavisch, Französisch, Pirc, Modern, Russisch, Philidor, Aljechin und dann noch die Exoten Nimzowitsch, 1...b6 und 1..a6. Innerhalb dieser einzelnen Eröffnungen stehen dem Schwarzen dann wiederum mehrere gute Möglichkeiten zur Verfügung...am Ende wird der Schwarzspieler definitiv besser vorbereitet sein, als der Weißspieler. Darum ist 1.e4 keine gute Wahl für ein Repertoire, es sei denn man möchte dutzende Bücher studieren (siehe die unendliche Reihe '1.e4 according to Anand' von Khalifman)
2. Die Qualität des Repertoires: Hier verweise ich auf eine online-Rezension von John Watson der nachweist, dass sowohl gegen Französisch als auch gegen Sizilianisch Riesenlöcher existieren, die schnurstracks in eine schlechtere Stellung für Weiss führen.
3. Aufbau / Aufteilung des Buches: Die Hauptantwort 'Sizilianisch' wird auf mageren 30 Seiten abgebacken (Grand-Prix Attack) während 'Französisch' auf satten 150 Seiten abgehandelt wird. Hier stimmt die Schwerpunktsetzung nicht. Wie aber bereits unter 2. angesprochen haben beide Kapitel dabei Riesenlücken...
4. Ehrlichkeit: John Watson weist deutlich in seiner o.a. Rezension nach, dass die Autoren an mehreren Stellen die kritischen Abspiele noch nicht einmal erwähnen, und das, obwohl sie damit selbst in der Turnierpraxis nachgewiesenermaßen bereits konfrontiert waren und gegen diese Abspiele VERLOREN haben. Dass man dann diese Alternativen noch nicht einmal erwähnt ist bewußte Täuschung; dies ist dann auch der Vorwurf von Watson an die Autoren.
5. Sonstiges: Das Buch strotzt nur so von schwarzen und blauen Diagrammen (eigentlich besteht es fast nur aus Diagrammen mit sehr sehr wenig Text und Analysen, daher auch die aufgeblähten 548 Seiten!) und eigentlich soll diese Farbgebung eine bessere Struktur schaffen und das studieren erleichtern (blaue Diagramme sind wichtiger als schwarze) In Wirklichkeit sind die Farben komplett willkürlich verteilt und machen das Buch total unübersichtlich. Dass dann auch noch auf jeder zweiten Seite eine Selbstbeweihräucherung der Autoren sattfindet macht das Studium dieses Buches vollends unerträglich.

Tip: Geld sparen und ein anderes Repertoirebuch kaufen. Dieses Repertoire ist gefährlich und man investiert seine Zeit nicht nur umsonst, sondern wird auch noch verschaukelt!
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am 28. März 2014
Die Erstauflage hat eine eine vernichtende Rezension von IM John Watson erhalten.Die Kritik war fundiert und berechtigt.Die 2. Aufl. hat zumindest die Kritik (ohne auf sie einzugehen) aufgegriffen und in den besonders angesprochenen Varianten mittels neuer Zugvorschläge umgesetzt.
Natürlich gibt es viele Überschneidungen mit der Roman's Lab Reihe von "Dzindzi".Das muss aber für dieses Werk kein Nachteil sein.Maßgebend für meine Bewertung ist die Erwartungshaltung, mit der ich an eine Repertoire-Buch herangehe.Habe ich genug Zeit für ein extensives Schach-Studium, benötige ich kein Repertoire-Buch.Ein solches hat demgegenüber die Zielsetzung, den Arbeitsaufwand für die Eröffnungsvorbereitung in Sachen Zeitaufwand zu optimieren.Die Wahl eines e4-Repertoires ist natürlich besonders herausfordernd.Als Ausgangspunkt für meine angedachte Rückkehr zu 1.e4 empfinde ich das Buch als anregend.Es werden viele Ideen und Pläne erläutert.Der Leser wird nicht mit einer += Bewertung im Regen stehen gelassen.
Klar ist aber mit Blick auf die dem Schachspieler heute zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, dass eine Repertoire-Konsolidierung ohne Partienstudium und selektive Engine-Analyse fahrlässig ist.
Ich werde eine Reihe von Vorschlägen aufgreifen und andere links liegen lassen.Am Ende des Tages muss das Repertoire ja ganz individuell meinem Spielstil und meinen Stärken und Schwächen gerecht werden.
Das Buch ist in der Tat sehr lesefreundlich mit durchschnittlich 4 Diagrammen pro Seite und sehr angenehmen Layout.Es kann zu großen Teilen damit ohne Schachbrett durchgearbeitet werden.
Allein schon deshalb werde ich es häufiger zu Hand nehmen als die meisten anderen.Wenn ich daran denke, welches Schicksal so viele andere Schachbücher meiner umfangreichen Sammlung genommen haben, ist das ein ganz erheblicher Vorzug.
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am 12. November 2006
Diagramme, Diagramme, Diagramme, natürlich läßt sich das Buch dann auch ohne Brett leicht lesen. Aber dann muß auch der sonstige Inhalt gut sein, dann glaubt man auch an die gute Absicht der Autoren. Das Füllmaterial zwischen den Diagrammen ist sehr spärlich und teilweise nicht nachvollziehbar. Außerdem werden wichtige Alternativzüge nicht abgehandelt. Der tollste Lacher ist für mich die sog. Roman-Bombe in B13(Abtausch-Caro). In einer schlechten Variante für Schwarz, die deshalb auch keiner spielt, findet "Dzindschi" eine nochmalige Verbesserung für Weiß.
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