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Cherryman jagt Mister White Gebundene Ausgabe – 22. Februar 2011

18 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (22. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257067550
  • ISBN-13: 978-3257067552
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,7 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 452.812 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte, ein hochgelobtes Debüt (1991 unter der Regie von Doris Dörrie verfilmt). Es folgten vier weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ (dritter Fall) erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Das Thema, das sich wie ein roter Faden durch Arjounis Werk zieht, ist die Auseinandersetzung mit Gewalt in all ihren Formen. Seine Leser liebten ihn für seine spannenden, scharfzüngigen, sprachlich unprätentiösen, witzigen und klugen Bücher. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 21. März 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich ist alles klar. Der Täter ist am Anfang des Buches bereits gefasst und hat auch gestanden. Aufklärungsarbeit muss also nicht mehr geleistet werden. Die Hauptperson ist daher auch kein Kommissar, sondern der Täter selbst, der vom Knast aus Briefe an den begutachtenden Therapeuten schreibt. In diesen Briefen wird dann auch so nach und nach deutlich, welches Verbrechen Rick begangen hat, weshalb man ihn Massaker-Mann nennt und wer die Opfer sind.
Rick ist 18, kommt aus einem Brandenburger Kaff, wächst bei seiner Tante Bambusch auf und zeichnet Comics. Sein Superheld Cherryman schafft das, was Rick nicht gelingt: Sich gegen die Brutalität Stärkerer zu wehren. Cherryman ist einer der witzigen Einfälle, die dieses Buch so gut lesbar machen, denn Cherryman ist ein Kirschbaum, der die Gegner mit Hilfe seiner Äste besiegt.
Rick dagegen kommt gegen die örtliche Schlägergang nicht an und wird schon sein ganzes Leben lang von ihr schikaniert.
Aber plötzlich wendet sich das Blatt. Die Schläger werden freundlich zu ihm, nehmen ihn in den Heimatschutz auf und verschaffen ihm sogar eine Lehrstelle als Gärtner. In Berlin! Rick hat zwar mit Nazis nichts am Hut, erst recht nicht mit dem Anführer des Vereins, aber die Aussichten sind einfach zu verlockend.
Rick ist außer sich vor Freude, zumal ihm die Arbeit Spaß macht und er auch noch ein nettes Mädchen und einen niedlichen Zweijährigen kennenlernt. Aber die Sache hat einen ganz großen Haken, und deshalb wird der friedliche und nette Rick zum Verbrecher.
Kann es einen ethisch akzeptablen Grund geben, ein sehr schweres Verbrechen zu begehen?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 8. April 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Jakob Arjouni lässt in seinem Buch den 18 - jährigen Rick aus seinem Leben in Ostdeutschland erzählen. Seine Eltern verlor er früh bei einem Autounfall. Da springt seine Tante Baubusch ein.

Wenn der Held gleich zu Anfang im Knast sitzt

Zur Zeit sitzt Rick in Untersuchungshaft. Als ostdeutscher Arbeitsloser und Nazimitläufer beschreibt Rick nicht nur das Leben vieler Altersgenossen, er muss sich auch gefallen lassen Klischees zu bedienen. Einen Vorwurf mache ich ihm nicht daraus, als Ostdeutscher weiß ich, vieles was Rick beschreibt ist realistisch.

Die Wünsche des Jugendlichen hören sich für mich normal, eher bescheiden an: eine Lehrstelle als Gärtner und ein nettes Mädchen, dass reicht ihm schon. Er glaubt beinah nicht mehr an die Erfüllung seiner Wünsche, aber dann klappt es doch noch. Aber so einfach zum Nulltarif bekommt Rick nichts. Einen ganzen Mix an Äußerlichkeiten hat er zu bestehen: Da strecken die Nazis ihre braun verschmierten Finger nach ihm aus und Rick läuft mit. Zwischen Hoffnung, gewollter Stärke und Feigheit bewegt sich Rick. Er hofft sehr auf seinen Traumhelden Cherryman, der jagt Mister White, um ihn ein für alle Mal zu erledigen.

Wenn die Realität siegt

Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser leider sehr kurz geratene Roman, die Lesergeister scheiden wird. Sehr gut kann ich Jakob Arjouni glauben, dass sein Held, in dessen Rolle er ja geschlüpft war, dass wahre Leben eines Ostdeutschen beschreibt. Als Ausgangspunkt einer Diskussion ist dieses Buch sehr gut geeignet.

Rick schafft es, mit Cherrymans Hilfe die Wirklichkeit in den Griff zu kriegen. Anfangs jedenfalls.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Farenski am 3. März 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Arjouni gehört zu den Autoren die ich immer lese wenn ein neues Buch herauskommt. Eigentlich mehr wegen des Humors als der literarischen Erbauung. Seine Geschichten sind immer sehr amüsant. Zunehmend entwickelt sich Arjouni aber zu einem ernsthaften Autor. Das dämmt den Humor in seinen Büchern ein. Bei dieser Neuerscheinung dümpelt die Geschichte so vor sich hin, man denkt sich das die ostdeutsche Milieubeschreibung eigentlich bei Clemens Meyer besser aufgehoben ist. Doch dann mündet die Story in einem furiosen Finale auf den letzten 25 Seiten und man begreift, dass alles andere in diesem Buch nur die Vorbereitung auf den Schluss war. Dabei rumst es dann so gewaltig und die Beschreibung ist so hervorragend, dass man das Buch am Ende völlig aufgepeitscht und aufgewühlt weglegt. Das ist fast so wie bei Nabokov. Man liest Seite um Seite und plötzlich mündet alles in einem phantastischen Knall. Ich möchte Arjouni nicht mit Nabokov vergleichen, aber der Effekt am Ende eines Erzählstrangs ist ähnlich stark. Dabei gibt es mehrere Sätze, die man aufgrund der Intensität gleich mehrfach liest. Insofern ist Arjouni seiner persönliche Weiterentwicklung als Autor wirklich geglückt. Das Buch ist insgesamt relativ kurz, man kann es nebenbei mal einschieben und für den grandiosen Schluss lohnt es sich auf alle Fälle. Insgesamt gilt für mich, dass Arjouni nie eine Enttäuschung ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von olschewski-bi am 15. Juli 2012
Format: Broschiert
Überraschend ist für mich, dass dieses Buch von diesem Autor stammt, war mir JAKOB ARJOUNI bislang doch überwiegend als Autor der Kayankaya-Romane im Stile der 'Hardboild Romane' von Dashiell Hammett und Raymond Chandler bekannt; umso beachtlicher dieses Buch!

DIE STORY:

Storlitz. Ein Kaff in Brandenburg vor den Toren Berlins. Hier regiert der Frust und die Hoffnungslosigkeit. Es gibt eine hohe Arbeitslosenquote von der auch die Jugendlichen betroffen sind. Dazu gehören auch Heiko, Mario, Robert und Vladimir. Sie haben keinen Job, sind Hartz IV-Empfänger und verbringen den Tag mit 'rumhängen (Neudeutsch: 'Chillen', ein Wort, dass die 4 wohl nie in den Mund nehmen würden!) und Saufen. Der Nährboden für nationalsozialistisches Gedankengut, Ausländerhaß und Antisemitismus. So terrorisieren sie auch den eher ruhigen Einzelgänger Rick Fischer, der als Waise teilweise bei seiner Tante wohnt. Auch Rick hat bislang keine Ausbildungsstelle. Umso überraschter ist er, als ihm plötzlich von dem Quartett ein Ausbildungsplatz zum Gärtner in Berlin in Aussicht gestellt wird. Dazu stellen die vier Rick in Berlin Pascal vor. Pascal gehört dem Heimatschutz an. Bedingung ist, dass Rick dem Heimatschutz beitritt. Rick wird die Sache schmackhaft gemacht und er findet nichts Verwerfliches daran, weshalb er einschlägt. Rick beginnt die Ausbildung und es ist alles Bestens, bis dann der Heimatschutz seine Gegenleistung einfordert...

FAZIT:

Ein sicherlich sehr wichtiges Buch. Es geht um 'Mitläufertum' und darum, welcher Methoden sich die Neonazis zur Rekrutierung ihrer Mitglieder bedienen.
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