Die zweite Scheibe der New Yorker Combo enthält nur sieben Titel und ist aufgrund dessen als eine Art Zwischenwerk einzustufen. Trotzdem ist das Mini-Album eine stimmige Platte geworden. Vom Sound her irgendwo zwischen Nick Cave, den Tindersticks und Interpol angesiedelt, überzeugen The National durch starke Songs und tollen Sound: Schöne, manchmal fließende Melodien, mehrstimmiger rauher, aber einfühlsamer Gesang, klare Gitarren. Wer die Band einmal live erlebt hat, weiß, welches Potential ihre Songs haben. So oder so ist es ein Album, das mit mehrmaligem Hören wächst, denn The National drängen sich mit ihrer Musik nicht auf. Vielleicht sind sie deshalb noch nicht im ganz großen Geschäft angekommen.