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Cheng: Sein erster Fall
 
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Cheng: Sein erster Fall (Broschiert)

von Heinrich Steinfest (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 263 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 5 (Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492248748
  • ISBN-13: 978-3492248747
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 14.919 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Markus Cheng ist Privatdetektiv in Wien. Außer seinem Aussehen, den Vorurteilen der anderen und ständigen Fragen nach Schweinefleisch süß-sauer verbindet ihn nichts mit irgendwelchen sonstigen Chinesen. Seine Geschäfte gehen schlecht und zudem wird auch noch sein letzter Klient mit einem Loch im Kopf aufgefunden. In diesem Loch steckt ein Zettel mit einer rätselhaften Botschaft: Forget St. Kilda. Und ob Cheng nun will oder nicht –- damit steckt er mitten im Schlamassel.

Denn schon bald nimmt die unbekannte Frau, von der sich auch schon sein toter Klient bedroht fühlte, mit ihm Kontakt auf: Remember St. Kilda. Die unbekannte Dame erweist sich als eine knallharte Mord–Maschine mit System. Allen Leichen, die ihren Weg pflastern, gibt sie immer diese Botschaft mit. Der Fall läßt Cheng nicht mehr los. Doch als er der brutalen Dame zu nahe kommt, kann er dem Tod nur knapp von der Schippe springen –- muß dafür jedoch die ein oder andere Körperfunktion lassen.

Ein Zufall bringt Cheng weiter, denn in einer Bibliothek beobachtet er einen Mann, der nach einem Buch sucht, der Titel lautet: St. Kilda. Der Privatdetektiv heftet sich an dessen Fersen und landet schließlich in der feinen Gesellschaft zwischen Medizinern und Anwälten, die jedoch alles andere als saubere Westen vorzuweisen haben. Cheng ist wirklich ein bitterböser Krimi, gespickt mit komischer und absurder Phantasie. Die Geschwindigkeit der Schreibe von Heinrich Steinfest läßt sich vergleichen mit einer Abmoderation von Dieter-Thomas Heck, damals, zu den guten, alten Zeiten der ZDF-Hitparade: staccato und presto.

Wahre Kleinode findet man in den verbalen Quasi-Dreisätzen, mit denen der Autor zu irrwitzigen wie auch philosophisch ziemlich abgefahrenen Schlüssen kommt. Was wiederum dem Leser neue Erkenntnise über die österreichische Bevölkerung liefert: So zum Beispiel das dortige Alkoholproblem, die göttliche Besonderheit des österreichischen Zorns, das Machtpotential ehemaliger Abfahrtsweltmeister oder die biblische Rolle österreichischer Jäger. Cheng -– ein rabenschwarzes und skurriles Feuerwerk. --Susanne Solau -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Kurzbeschreibung

Markus Cheng ist Privatdetektiv in Wien. Seine Geschäfte gehen schlecht, und zudem wird auch noch sein letzter Klient mit einem Loch im Kopf aufgefunden. In diesem Loch steckt ein Zettel mit einer rätselhaften Botschaft: »Forget St. Kilda«. Und ob Cheng nun will oder nicht - damit steckt er mitten im Schlamassel. Denn eine unbekannte Dame erweist sich als eine knallharte Mord-Maschine mit System ... Heinrich Steinfests ausgesprochen skurriler Humor und einzigartiger Schreibstil machen diesen Krimi zu etwas ganz Besonderem.  

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kein Krimi im klassischen Sinne, 12. Februar 2007
Man muß sich schon im klaren darüber sein, daß Steinfest keine Krimis im herkömmlichen Sinne schreibt, dafür ist er viel zu sehr Literat. Aber was für einer. Die Welt des chinesisch-österreichischen Privatdetektivs Markus Cheng ist bereits in diesem ersten der Cheng-Fälle voll von skurrilen Personen (und Tieren!), daß es eine wahre Freude ist, sich diesen bizarren Kosmos zu erlesen. Oft mit Formulierungen, die treffender nicht sein könnten. Der eigentliche Kriminalfall ist dabei nur der Aufhänger für Chengs Betrachtungen der Welt, besonders der wienerischen, und seinen persönlichen Befindlichkeiten und Macken. Wer also einen "richtigen" Krimi mit Standardpersonal und handelsüblicher Dratmaturgie und Story lesen möchte, sollte sich lieber etwas anderes aussuchen. Aber für alle Freunde des Wiener Humors und eines etwas eloquenteren, individuellen Schreibstils und Erzählweise eine absolute Empfehlung. PS Für alle Cheng-Fans: Hier erfährt man endlich, wo der Arm geblieben ist.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Satirischer Wien-Krimi mit Austrochinesen, 12. Januar 2001
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Cheng (Taschenbuch)
In seinem nunmehr dritten Wien-Roman benützt der Wiener Autor und Maler Heinrich Steinfest, der 1999 den Würth-Literatur-Preis der Tübinger Poetik-Dozentur für eine Kriminalkurzgeschichte erhalten hat, abermals das Sujet des Kriminalromans, um einer spitzen, skurrilen Satire den nötigen Nachdruck zu verleihen. Markus Cheng, Privatdetektiv und Wiener Chinese, der jedoch kein Wort Chinesisch spricht, wird mit einem Fall betraut, der ihn in höchste Kreise der Wiener Gesellschaft führt, wo es bei weitem nicht so fein zugeht, wie es der Name vermuten ließe. Wien erstickt inzwischen in einer Schneekatastrophe, die unglücklicherweise nicht den Untergang zur Folge hat. Chengs Klient wird ermordet und auch er selbst trägt Spuren davon, die ihn mit einer für einen Privatdetektiv nicht vorteilhaften Behinderung ausstatten. Er kommt einer gar nicht unüblichen Machenschaft von Prominenten und Politikern auf die Spur, die mit Toxinen für militärische Zwecke zu tun hat. Eine Dame mit sportlichen Fähigkeiten setzt aber dem Leben einiger in diesen Deal verwickelten Herren ein jähes Ende und verweist in kryptischer Form immer wieder auf den Namen St. Kilda. Cheng ist ein bitterböser Kriminalroman, der beträchtliche Portionen von Komik und Satire enthält. Seien es österreichische Machtstrukturen oder die Befindlichkeiten der Wiener Kulturgesellschaft, nichts ist vor Steinfests scharfzüngiger Feder sicher. Je tiefer sie in den Fortgang der kriminalistischen Handlung vordringen, desto deutlicher werden die Konturen eines aus dem Hintergrund hervortretenden Bildes einer doppelmoralischen Gesellschaft, die nur der exzellenten Pinselführung eines dem Realismus verpflichteten Künstlers entstammen können.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Subtiler Vorschlagshammer, 20. August 2003
Von Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Cheng (Taschenbuch)
Falls die Handlung überhaupt eine Rolle spielt: es geht um die Ermittlungen des Privatdetektivs Markus Cheng, einem Wiener Chinesen, der nicht nur kein Chinesisch kann. Ansonsten nämlich auch nichts. Er sucht einen Mörder, der gern Post-its mit Nachrichten in diversen vorhandenen oder durch Schüsse verursachten Körperöffnungen hinterlässt, doch Cheng ist einfach grottenschlecht. Seine seltenen Erfolge sind fast nur zufällig bedingt, und zuweilen muss ihn der Mörder schon persönlich anrufen, damit sich noch was tut. Das ist lustig, zu allem Überfluss verliert er mit andauernder Handlung zunehmend Körperteile und erinnert irgendwie an Monty Pythons "Ritter der Kokusnuss".

All das ist aber letztlich nur Rahmen für die wunderbar stichelige Analyse der Gesellschaft, die zwischen den Zeilen liegt. Meistens in Klammern oder Nebensätzen wie "Die letzten Kleriker kamen gerade aus den Bordellen, als Cheng sich aufmachte..." finden sich durchgehend subtile Seitenhiebe auf die Wiener Schickeria und Gesellschaft, die sich ohne weiteres auch auf Deutschlands Klüngel übertragen lassen. Seien es die diversen illustren Professoren, Bürgermeister, gelangweilten Ehefrauen, Hausmeister, Gemüsehändler oder - doch speziell österreichisch - arroganten Ski-Abfahrtsweltmeister. Kleine Exkursionen zum Mär von der Pressefreiheit oder den "Skandalaufdeckungsplanern der Politik" vervollständigen das Bild. Zwischendurch lässt sich Steinfest auch mal über die verdeckten Vorteile von Flugzeugabstürzen aus uvm.

Also nonstop lustig, sarkastisch, mit feiner Beobachtung von Land und Leuten geschrieben und Pflicht für alle, die nicht zum Lachen in den Keller müssen. Spielplatz ist Wien und diverse oberflächliche Schickeria-Parties. Gerade für diejenigen, die keine Krimis mögen und trotzdem mal einen lesen wollen, ist "Cheng" eine Versuchung wert!

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... antwortete ich vor drei Wochen einem unserer Oberärzte, als wir uns über österreichische Schriftsteller Unterhielten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2007 von A. Christ

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