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Cheng: Sein erster Fall (Markus-Cheng-Reihe)
 
 

Cheng: Sein erster Fall (Markus-Cheng-Reihe) [Kindle Edition]

Heinrich Steinfest
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Markus Cheng ist Privatdetektiv in Wien. Außer seinem Aussehen, den Vorurteilen der anderen und ständigen Fragen nach Schweinefleisch süß-sauer verbindet ihn nichts mit irgendwelchen sonstigen Chinesen. Seine Geschäfte gehen schlecht und zudem wird auch noch sein letzter Klient mit einem Loch im Kopf aufgefunden. In diesem Loch steckt ein Zettel mit einer rätselhaften Botschaft: Forget St. Kilda. Und ob Cheng nun will oder nicht –- damit steckt er mitten im Schlamassel.

Denn schon bald nimmt die unbekannte Frau, von der sich auch schon sein toter Klient bedroht fühlte, mit ihm Kontakt auf: Remember St. Kilda. Die unbekannte Dame erweist sich als eine knallharte Mord–Maschine mit System. Allen Leichen, die ihren Weg pflastern, gibt sie immer diese Botschaft mit. Der Fall läßt Cheng nicht mehr los. Doch als er der brutalen Dame zu nahe kommt, kann er dem Tod nur knapp von der Schippe springen –- muß dafür jedoch die ein oder andere Körperfunktion lassen.

Ein Zufall bringt Cheng weiter, denn in einer Bibliothek beobachtet er einen Mann, der nach einem Buch sucht, der Titel lautet: St. Kilda. Der Privatdetektiv heftet sich an dessen Fersen und landet schließlich in der feinen Gesellschaft zwischen Medizinern und Anwälten, die jedoch alles andere als saubere Westen vorzuweisen haben. Cheng ist wirklich ein bitterböser Krimi, gespickt mit komischer und absurder Phantasie. Die Geschwindigkeit der Schreibe von Heinrich Steinfest läßt sich vergleichen mit einer Abmoderation von Dieter-Thomas Heck, damals, zu den guten, alten Zeiten der ZDF-Hitparade: staccato und presto.

Wahre Kleinode findet man in den verbalen Quasi-Dreisätzen, mit denen der Autor zu irrwitzigen wie auch philosophisch ziemlich abgefahrenen Schlüssen kommt. Was wiederum dem Leser neue Erkenntnise über die österreichische Bevölkerung liefert: So zum Beispiel das dortige Alkoholproblem, die göttliche Besonderheit des österreichischen Zorns, das Machtpotential ehemaliger Abfahrtsweltmeister oder die biblische Rolle österreichischer Jäger. Cheng -– ein rabenschwarzes und skurriles Feuerwerk. --Susanne Solau

Kurzbeschreibung

Markus Cheng ist Privatdetektiv in Wien. Seine Geschäfte gehen schlecht, und zudem wird auch noch sein letzter Klient mit einem Loch im Kopf aufgefunden. In diesem Loch steckt ein Zettel mit einer rätselhaften Botschaft: »Forget St. Kilda«. Und ob Cheng nun will oder nicht – damit steckt er mitten im Schlamassel. Denn eine unbekannte Dame erweist sich als eine knallharte Mordmaschine mit System … Heinrich Steinfests ausgesprochen skurriler Humor und einzigartiger Schreibstil machen diesen Krimi zu etwas ganz Besonderem.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 516 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Piper ebooks (13. August 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B008LTNX42
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #31.833 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Heinrich Steinfest wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet. Er erhielt 2010 den Stuttgarter Krimipreis und den HeimitovonDodererLiteraturpreis.

Heinrich Steinfest lebte und arbeitete in Wien, bis er vor zwölf Jahren nach Stuttgart zog. Er sieht sich als Interpret des Projekts »Stuttgart 21« sowie der Bürgerbewegung. Ganz besonders faszinieren ihn die soziologischen Dimensionen des Vorhabens.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Subtiler Vorschlagshammer 20. August 2003
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Falls die Handlung überhaupt eine Rolle spielt: es geht um die Ermittlungen des Privatdetektivs Markus Cheng, einem Wiener Chinesen, der nicht nur kein Chinesisch kann. Ansonsten nämlich auch nichts. Er sucht einen Mörder, der gern Post-its mit Nachrichten in diversen vorhandenen oder durch Schüsse verursachten Körperöffnungen hinterlässt, doch Cheng ist einfach grottenschlecht. Seine seltenen Erfolge sind fast nur zufällig bedingt, und zuweilen muss ihn der Mörder schon persönlich anrufen, damit sich noch was tut. Das ist lustig, zu allem Überfluss verliert er mit andauernder Handlung zunehmend Körperteile und erinnert irgendwie an Monty Pythons "Ritter der Kokusnuss".
All das ist aber letztlich nur Rahmen für die wunderbar stichelige Analyse der Gesellschaft, die zwischen den Zeilen liegt. Meistens in Klammern oder Nebensätzen wie "Die letzten Kleriker kamen gerade aus den Bordellen, als Cheng sich aufmachte..." finden sich durchgehend subtile Seitenhiebe auf die Wiener Schickeria und Gesellschaft, die sich ohne weiteres auch auf Deutschlands Klüngel übertragen lassen. Seien es die diversen illustren Professoren, Bürgermeister, gelangweilten Ehefrauen, Hausmeister, Gemüsehändler oder - doch speziell österreichisch - arroganten Ski-Abfahrtsweltmeister. Kleine Exkursionen zum Mär von der Pressefreiheit oder den "Skandalaufdeckungsplanern der Politik" vervollständigen das Bild. Zwischendurch lässt sich Steinfest auch mal über die verdeckten Vorteile von Flugzeugabstürzen aus uvm.
Also nonstop lustig, sarkastisch, mit feiner Beobachtung von Land und Leuten geschrieben und Pflicht für alle, die nicht zum Lachen in den Keller müssen. Spielplatz ist Wien und diverse oberflächliche Schickeria-Parties. Gerade für diejenigen, die keine Krimis mögen und trotzdem mal einen lesen wollen, ist "Cheng" eine Versuchung wert!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Krimi im klassischen Sinne 12. Februar 2007
Format:Taschenbuch
Man muß sich schon im klaren darüber sein, daß Steinfest keine Krimis im herkömmlichen Sinne schreibt, dafür ist er viel zu sehr Literat. Aber was für einer. Die Welt des chinesisch-österreichischen Privatdetektivs Markus Cheng ist bereits in diesem ersten der Cheng-Fälle voll von skurrilen Personen (und Tieren!), daß es eine wahre Freude ist, sich diesen bizarren Kosmos zu erlesen. Oft mit Formulierungen, die treffender nicht sein könnten. Der eigentliche Kriminalfall ist dabei nur der Aufhänger für Chengs Betrachtungen der Welt, besonders der wienerischen, und seinen persönlichen Befindlichkeiten und Macken. Wer also einen "richtigen" Krimi mit Standardpersonal und handelsüblicher Dratmaturgie und Story lesen möchte, sollte sich lieber etwas anderes aussuchen. Aber für alle Freunde des Wiener Humors und eines etwas eloquenteren, individuellen Schreibstils und Erzählweise eine absolute Empfehlung. PS Für alle Cheng-Fans: Hier erfährt man endlich, wo der Arm geblieben ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch macht süchtig! 2. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Cheng - ein Roman, der zum sofortigen Verzehr geeignet ist, den seine Nebenwirkungen auf den Leser aber rezeptpflichtig machen. Daher folgende Warnhinweise zur sicheren Anwendung: Eigenschaften und Wirksamkeit: Cheng wirkt durch seine spannende Handlung, die Beschreibung der Wiener und ihres Gemütes sowie die nicht unmittelbar handlungsrelevanten Ausschweifungen des Autors. Besonders intensive Eindrücke hinterläßt der Roman bei Wienern, er ist aber auch im restlichen deutschsprachigen Raum zur Anwendung bestens geeignet. Art der Anwendung: Von der ersten bis zur letzten Seite aufmerksam lesen. Dieses Präparat ist nicht zum Querlesen geeignet. Gegenanzeigen: Nicht geeignet für Menschen, die regelmäßig in den Seitenblicken oder auf Adabei-Seiten auftreten oder sich dort gerne sehen würden. Nebenwirkungen: Bei der Verabreichung wurde des öfteren der unwiderstehliche Drang, lauthals loszulachen beobachtet. Auch kann es zu einem leichten Ansteigen der Körpertemperatur aufgrund des intensiven Lesevergnügens kommen. Dies ist allerdings kein Anlaß, die Behandlung abzubrechen. In seltenen Fällen wurden aber auch aggressive Reaktionen festgestellt, wobei dann dringend die Überprüfung auf bestehende Gegenanzeigen empfohlen wird. Wechselwirkungen: Andere Bücher sollten nicht gleichzeitig verabreicht werden, da es hierdurch zu einer Verwässerung der Wirksamkeit und zu einem Verlust der Lesefreude kommen kann. Gewöhnungseffekte: Achtung, dieses Buch kann bereits nach wenigen Seiten süchtig machen! Im Extremfall besteht auch der dringende Bedarf nach weiteren Büchern des Autors. Für Kinder und Politiker unerreichbar aufbewahren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Satirischer Wien-Krimi mit Austrochinesen 12. Januar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
In seinem nunmehr dritten Wien-Roman benützt der Wiener Autor und Maler Heinrich Steinfest, der 1999 den Würth-Literatur-Preis der Tübinger Poetik-Dozentur für eine Kriminalkurzgeschichte erhalten hat, abermals das Sujet des Kriminalromans, um einer spitzen, skurrilen Satire den nötigen Nachdruck zu verleihen. Markus Cheng, Privatdetektiv und Wiener Chinese, der jedoch kein Wort Chinesisch spricht, wird mit einem Fall betraut, der ihn in höchste Kreise der Wiener Gesellschaft führt, wo es bei weitem nicht so fein zugeht, wie es der Name vermuten ließe. Wien erstickt inzwischen in einer Schneekatastrophe, die unglücklicherweise nicht den Untergang zur Folge hat. Chengs Klient wird ermordet und auch er selbst trägt Spuren davon, die ihn mit einer für einen Privatdetektiv nicht vorteilhaften Behinderung ausstatten. Er kommt einer gar nicht unüblichen Machenschaft von Prominenten und Politikern auf die Spur, die mit Toxinen für militärische Zwecke zu tun hat. Eine Dame mit sportlichen Fähigkeiten setzt aber dem Leben einiger in diesen Deal verwickelten Herren ein jähes Ende und verweist in kryptischer Form immer wieder auf den Namen St. Kilda. Cheng ist ein bitterböser Kriminalroman, der beträchtliche Portionen von Komik und Satire enthält. Seien es österreichische Machtstrukturen oder die Befindlichkeiten der Wiener Kulturgesellschaft, nichts ist vor Steinfests scharfzüngiger Feder sicher. Je tiefer sie in den Fortgang der kriminalistischen Handlung vordringen, desto deutlicher werden die Konturen eines aus dem Hintergrund hervortretenden Bildes einer doppelmoralischen Gesellschaft, die nur der exzellenten Pinselführung eines dem Realismus verpflichteten Künstlers entstammen können.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Weiterlesen...
Nun auch mein "Erster Fall" mit Cheng, große Neugierde auf die anderen Fälle. Grandios geschrieben. Wie auch seine Lilli Steinbeck...
Vor 3 Monaten von u4win veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lange nicht mehr so gelacht
Schwarzer Humor in Reinform. Hier wird die österreichische Mentalität in bewusst geschraubt-überzogener Akademikersprache bis ins Detail karikiert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Susanne Pfaeffle veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen unlesbar
Tja, schade.
Bin über ein paar Seiten nicht hinausgekommen.
Welch ein biederer Schrott! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Joerg Ganzer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach herrlich zu lesen
Skurril und bizar, eine Lesefreude für Liebhaber schwarzen Humores. Lesenswerte Sätze, schöne Vergleiche, eine skurrile Handlung die einer Ironie nicht entbehrt.
Vor 6 Monaten von TG veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bestens
Allerbest und überhaupt keine Klagen e e e e e e e e e e e e e e e e e e e e e e e e e e e.
Vor 13 Monaten von Oliver Zemke veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Kürze-Würze
Ich mag Heinrich Steinfest Bücher aber muss mich manchmal dazu zwingen sie zu Ende zu lesen. Einige Sätze erstrecken sich über eine halbe Seite. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Andrea Cichosz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Selbstdarstllung als Krimi verpackt.
Ich kann mich den vorherigen Rezensionen nur anschließen. Das war schon mein dritter Versuch mit dem so gelobten Steinfest, aber auch ich mag es nicht, wenn mir ständig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2012 von Verdad Herrera
5.0 von 5 Sternen Intelligente Fabulierkunst! Selten so gelacht beim Lesen!
Abstruser, etwas anarchischer Plot, der niemals langweilig wird. Entscheidend für die Lesefreude ist aber vor allem der höchst amüsante Schreibstil. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2011 von Stefan Sylt
5.0 von 5 Sternen Steinfest in Hochform
Die Erzählweise eines Heinrich Steinfest ist und bleibt unübertroffen! Das trifft natürlich auch auf Chengs ersten Fall zu. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2011 von Kai
1.0 von 5 Sternen Ich habe mich durchgequält...
Manchmal sind die langen Ausführungen und cleveren Formulierungen durchaus amüsant. Meistens hat es mich aber genervt, dass die Handlung einfach nicht vorwärts... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2011 von Killerkaninchen
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