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Kundenrezensionen

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am 2. Februar 2015
Ich bin über eine "Öko-Zeitschrift" auf dises Buch aufmerksam geworden und musste es natürlich unbedingt haben. In 2 Wochen hatte ich es fertiggelesen, konnte es nicht aus der Hand legen. Ich habe es bereits an Angehörige weiterverliehen und weiterempfohlen.

Bin Krankenschwester und seit 3 Jahren auf einer Palliativ-Station tätig, welche zu Beginn meiner Zeit dort auch die Hämatologie und Onkologie als Fachgebiet umfasste. Im vorderen Bereich der Station wurde also konventionell mit Chemo, Bestrahlung therapiert, Diagnostik ohne Ende betrieben, die Patienten oft mit dem Beginn der Chemo völlig überrumpelt/keine Bedenkzeit durch druckaufbauende Aussagen der Ärzte (..."wenn wir nicht morgen gleich mit der Chemo anfangen, dann...."),und im hinteren Bereich die Palliativ-Betten, wo man gegen die stärksten Schmerzen, Übelkeit und Inapetenz kämpft=symptomatisch mit entsprechenden Medikamenten" entgegenwirkt", und natürlich auch Palliativ-Chemo und Bestrahlungen ausführt, sowie Antibiotika und Glucokortikoide ohne Ende verabreicht.

Ich fing mich recht bald an zu fragen, wieso unsere Patienten immer ausgezerrter, kachektischer, schwächer, kränker zu jedem weiteren Chemozyklus erscheinen? Den Menschen, der zu Beginn stationär kam, hat man schon bald kaum noch erkannt! Die Schleichhäute im Mund schmerzhaft gerötet/offen, Durchfälle, Fieber, kein Apettit, Blässe, Gefühlsstörungen, hoher Blutzucker durch die hohen Mengen an Steroiden, total kaputte Gefäße, so dass man kaum noch einen venösen Zugang findet, anfangs noch zu Fuß zur Chemo kommend, später im Rollstuhl gebracht....ein Elend Tag für Tag. Im vorderen Bereich der Station also Patienten voller Hoffnung und Vertrauen, jung (immer jünger..18J.-65J.), mitten im Leben, im Beruf , beim Abitur-Stress, in Scheidung lebend und/oder als Eltern kleiner Kinder....und im hinteren Bereich die "End-Ergebnisse" der ganzen Maßnahmen...unbeschreiblich...zu tiefst traurig und höhst bedauerlich...oft, wenn ich diese Patienten (gerade im Nachtdiens) anschaue, denk ich voller Entsetzen, dass diese Menschen gar nicht mehr aussehen, wie Menschen, eher wie Gestalten in einer Geisterbahn. Die Gesichter vor lauter Übelkeit und Schmerz völlig verzerrt, sich abzeichnende Knochen am ganzen Körper, keine Haare und hilfesuchende, verzweifelte Augen, die Hilfe suchen...ich dachte immer:" das ist das, was der Krebs mit dem/ aus dem Menschen macht!"
Heute weiß ich es besser: "das ist das, was dieses kranke, korrupte Gesundheitssystem mit all seinen Anhängern, incl. Ärzte aus dem Menschen macht...

Früher dachte ich, Krebs gab es sicher schon immer, heute könnte man meinen, diese Erkrankung nehme zu, dabei hat sich doch unsere Vorsorge und Diagnostik so verbessert, dass man den Krebs heute überhaupt feststellen kann...
Heute weiß ich es besser: Die Zahl der Krebskranken nimmt definitiv zu, die Opfer (Patienten) werden immer jünger und die Prävention gibt es gar nicht!!! Patienten haben mir so oft berichtet, dass sie schon lange immerwieder zum Arzt gegangen sind, weil sie Beschwerden hatten. Nur wurden sie immer mit noch mehr Rezepten wieder aus der Praxis verabschiedet, sie wurden nicht ernstgenommen, nicht angehört, nicht weiterüberwiesen, und wenn sie sich selbst um Zweitmeinungen bemühen wollten, haben sie ewig keinen Termin zu Fachärzten oder Diagnostiken bekommen u.s.w... ich könnte noch ewig viele Beispiele bringen.

Ich, die sonst so überzeugt von unserer Medizinischen Versorgung war, die mit jedem enttäuschten und über Ärzte schimpfenden Patienten eine Mega-Diskussion angefangen hätte, was die alle täglich leisten u.s.w .....
bin endlich aufgewacht (lieber spät als nie).
Ich bin Menschen wie Herrn Hirneise unendlich dankbar, weil sie zu meinen neuen Erkenntnisse, das Wissen, die Aufklärung beigetragen haben, mich, mein DENKEN, mein TUN und HANDELN, mein Leben und das meiner Familie sehr positiv verändert haben, dazu beigetragen haben, dass ich über Themen wie Trinkwasser, "artgerechte" Ernährung, Plastik, Kräuter, nicht-konventionelle Heilungsmethoden (die ich früher belächelt habe) Bewegung, positive Lebenseinstellung, Umgang mit Stresssituationen, Umweltschutz u.s.w. nachdenke, hinterfrage und immer mehr wissen möchte...

Ich will immer weiter in diese Richtung gehen und nie mehr zurück...so passiert es öfter, dass nun ich selbst belächelt werde...aber da steh ich drüber, ich weiß ja, dass die "anderen" es eben nicht besser wissen (wollen!!!).

Was ich zu sagen habe: fang an, Dich um Dein Wohl und das Deiner Familie selbst zu kümmern und vertraue dieses wertvolle und unersetzliche Gut nie blind und bequem dem System (Nahrungsmittelindustrie, Farmakonzerne, konventionelle Medizin, Massenverblödungsmedien u.s.w. ) an, werde kein "Endprodukt", verlass Dich nie ohne Deinen gesunden Menschenverstand auf Aussagen anderer, sei kritisch, optimistisch, wohlwollend, ausgeglichen, lebe jeden Tag bewußt und glücklich...gib nie auf und bleibe Dir selber treu!!!

Mir bleibt nur die Frage: was mach ich jetzt künftig beruflich??? Ich kann das, was ich auf Station tagtäglich tun muss nicht mehr für mich verantworten und nicht mehr dahinterstehen!!!
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am 31. Januar 2007
Seit 20 Jahren arbeite ich mit Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Ebenso lange empfehle ich Bücher, die diese Menschen unterstützen. Seit ich das Buch von Hernn Hirneise kenne, empfehle ich dieses in erster Linie, weil ich kein anderes kenne, dass so ausführlich ALLE Bereiche, die angeschaut werden sollten, erwähnt!! Wer das Buch gelesen hat UND vom Lesen ins TUN!!!! wechselt, kann ganz schnell merken, wie sich seine Energie zum Positiven verändert. Krebs fällt nun mal nicht vom Himmel, sondern hat mit uns selbst zu tun. Und darum macht es auch Sinn, dass wir selbst etwas TUN, damit wir wieder gesund werden.

In diesem Buch wurde sehr viel Wissen zusammen getragen, und wer anfängt, seinen Körper zu entgiften, seine Ernährung umzustellen und die "Energiearbeit", die dort vorgeschlagen wird, nicht nur ernst nimmt, sondern diese wirklich MACHT, kann kleine oder auch größere Wunder erleben.

Seit ich dieses Buch kenne, brauche ich fast kein anderes mehr zu empfehlen, weil nach meiner Meinung alles Wesentliche zusammen getragen wurde.

Da ich eher zufällig auf diese Seite geraten bin und im Internet eher "unfit" bin, weiß ich nicht, was genau hiermit geschieht, würde aber gern Kontakt zu Menschen haben, die an einem Gespräch über dieses Buch interessiert sind. Ich schicke diesen Text vorerst mal so ab.
66 Kommentare|382 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2005
Es fällt nicht leicht zu verstehen, weshalb manche Rezensenten dieses Buch, das nur ernsthaft und ehrlich versucht, Krebspatienten andere Therapieformen aufzuzeigen, mit einem Stern bewerten. Da stellt sich die Frage, wer sich hinter diesen Damen und Herren verbirgt bzw. um was es jenen wirklich geht. Was also spricht für eine vorbehaltslose Lektüre dieses Buches?
1. Die vorgeschlagenen Therapieformen haben sich, im Gegensatz zur Strahl und Chemo bewährt, was die reale Lebenserwartung und auch die Lebensqualität der Patienten betrifft. (Und nur darum geht es schließlich.) Was nützen mir Ansprechraten (Tumorrückbildungen) und Remissionen (das Verschwinden desselben), wenn es keine Studien gibt, die belegen, dass ich dadurch auch länger leben werde? Das Zerstören des Symptoms namens >Tumor<, und das wird kaum einem Patienten gesagt, heißt nicht, dass ich dadurch auch einen Tag länger lebe!
2. Auch verstehe ich nicht, wie man das Buch lesen kann und gleichzeitig die signifikanten Forschungsergebnisse aller Ärzte und Forscher ignoriert bzw verunglimpft, nur weil sie in eine andere Richtung weisen.
3. Wenn die Schulmedizin, ungeachtet aller statistischen Augenwischerei, tatsächlich auf dem richtigen Weg wäre, dann hätten wir nicht nach jahrzehntelanger Strahl- und Chemopfuscherei immer noch ein Heer von Krebskranken und -toten, von denen keiner weiß, ob diese nicht an den Folgen einer rabiaten, naturfernen Behandlung sterben.
4. Es zeugt von großer Naivität zu behaupten, dass einer gewaltigen Pharmaindustrie, die Milliarden von Euro in kurzer Zeit bewegt, am gesunden Menschen bzw. an natürlichen, preisgünstigen, daher nicht patentierbaren Therapiemitteln, gelegen ist. Der gesunde, pillenunabhängige Mensch würde den Zusammenbruch eines ganzen Industriezweiges nach sich ziehen! Dieses Faktum sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen und dann weiterdiskutieren.
5. Eine durchgeführte Befragung von Onkologen hat ergeben, dass sie ihrem eigenen Ehepartner nicht die Therapie angedeihen lassen würden, die sie ihren Patienten täglich empfehlen!
6. Selbst der französische Krebsspezialist Professor Charles Mathe sagte wörtlich: "Wenn ich an Krebs erkranken würde, dann würde ich mich auf gar keinen Fall in einem herkömmlichen Krebszentrum behandeln lassen. Es haben nur die Krebsopfer eine (mittel- bis langfristige / eigene Anm.) Überlebenschance, die sich von diesen Zentren fernhalten!
Quelle: Mathe Charles, Scientific Medicine Stymied, Medicines Nouvelles (Paris) 1989
Fazit: Wer Hirneises Werk in unqualifizierter Weise herabwürdigt, wird seine persönlichen Gründe dafür haben. Was bitter aufstößt ist, wenn dies von Leuten kommt, die weder über das Hintergrundwissen verfügen, noch, wie Hirneise selbst, sich Einsicht in die real existierende Datenlage verschafft haben, und schon gar nicht in der Lage sind, auch nur eines der beeindruckenden Ergebnisse, der zum Teil jahrzehntlangen Forschung herausragender Ärzte (siehe Seeger etc.), zu widerlegen.
Wenn sich eine/r der neunmalklugen Damen und Herren für eine Strahlen- oder Chemotherapie entscheidet, dann geht das völlig in Ordnung. Grundsätzlich anderen Menschen davon abzuraten, dieses Buch zu lesen, um eben das zu erfahren, was uns in der Standard-Arztpraxis generell verschwiegen wird, um schließlich als Erwachsener eine mündige Entscheidung für sich selbst treffen zu können, ist mehr als dreist. Entscheiden kann nur derjenige, dem auch Wahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen und wer nur den schulmedizinischen symptomorientierten Ansatz kennt, beraubt sich selbst wichtiger Erkenntnisse, die auch die Ursachen der Erkrankung berücksichtigen. Auch Dummheit ist nur ein Symptom, aber auch dagegen ist ein Kraut gewachsen: Information!
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am 22. April 2005
Als ich den Titel sah, dachte ich erst: Na schön, schon wieder einer, der alles besser weiss. Doch der Titel täuscht: Das Buch zeigt sehr sachlich und relativ neutral die verschiedenen Krebstherapien auf. Relativ neutral deshalb, weil der Autor deutlich macht, dass er die Öl-Eiweiß-Kost von Johanna Budwig zusammen mit anderen Maßnahmen für die beste und günstigste Therapie hält. Allerdings hat er auch wirklich viel Erfahrung, er hat mit Krebskranken und Krebsgeheilten auf der ganzen Welt gesprochen und weiss somit, was wirklich hilft. In der neusten Auflage findet man auch Informationen und Fotos der frisch ausgebildeten "Ganzheitlichen Krebsberater", die auf Grundlage der von "Menschen gegen Krebs" zusammengestellten Informationen beraten können.
Ich will jetzt nicht meine vielen Vorgänger wiederholen. Nur eins noch: Mein Lieblingssatz aus dem Buch ist: "Es geht hier um ihr Leben - und nicht darum, zum beliebtesten Patienten gewählt zu werden!" Im Umgang mit Ärzten müssen wir wirklich wieder lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Auch dabei hilft dieses Buch sehr.
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am 30. Dezember 2010
Meine Mutter hat ihre Krebsdiagnose vor zwei Jahren erhalten. Nach einer Megaoperation an Kieferknochen/Zunge wurde ihr gesagt, dass der Krebs vollständig entfernt wurde, sie aber unbedingt prophylaktisch eine Strahlentherapie machen müsse. Es gabe keine Information über die echte Notwendigkeit dessen, die Wahrscheinlichkeit und das echte Ausmaß der Behandlungsfolgen und bleibenden Schäden, Alternativen oder psychologische Begleitung. Wenn sie damals gewußt hätte, wie menschenverachtend sie mißhandelt zurück bleiben würde, hätte sie die Behandlung nicht gemacht.
Ein halbes Jahr später hatte sie einen Riesentumor im Darm, der angeblich nichts mit der ersten Erkrankung zu tun habe. Angeblich wäre nach der Operation alles gut. Ein Jahr später ist der komplette Bauchraum befallen. Sie wiegt noch 46 kg und ist kränker denn je. Jetzt soll sie eine Chemo machen. Der Krebs wäre "behandelbar". Kein Wort über Überlebenschance der Behandlung oder Heilungschance des Krebs. Dafür psychischer Druck der Schulmediziner, dass es keine Behandlungsalternative gibt.
Dieses Buch ist in jedem Fall parteiisch für Dr. Hirneises Zentrum. Und ob das der Weisheit letzter Schluss ist, sollte jeder differenziert untersuchen, bevor er sich enthusiastisch darauf verlässt. Aber dieses Buch hilft, dem Schulmediziner die richtigen Fragen zu stellen und sich auf die Suche nach Alternativen oder hilfreichen Ergänzungen zu machen. Ich glaube, viel zu oft werden schulmedizinische Behandlungen eingesetzt, wo sie keinen Mehrwert bringen sondern Lebenszeit belasten oder verkürzen. Wenn es gelingt, mit Hilfe dieses Buches diese Momente zu identifizieren, ist schon viel gewonnen. Es gilt bei wie bei allem: Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Aber es hilft, vor einer Entscheidung seinen Horizont zu erweitern und die Aussagen aller Beteiligten (Hirneises und der Schulmedizin) kritisch zu hinterfragen.
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TOP 500 REZENSENTam 15. Juli 2015
Ich würde jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen.....auch gesunden Menschen. Denn wenn man die Diagnose Krebs erst einmal hat, dann wird es eher schwer, die Kraft aufzubringen, sich mit solcher Lektüre zu befassen, weil man zu geschockt und verängstigt ist (denke ich jedenfalls). Für mich ist dieses Buch die reinste Offenbarung und wäre ich betroffen, wüsste ich genau.......was ich zu tun hätte, dank diesem Buch und weiteren Recherchen (China Study v Campbell bringt inzwischen die erhofften wissenschaftlichen Belege). Ich danke dem Autor für die wunderbare, vielseitige Auflistung und Erklärung der verschiedenen Heilmethoden, die es gibt und die sicherlich vielversprechender sind, als man von der Schulmedizin zugeben will. Er erklärt alles sachlich und aus neutraler Sicht, ergreift keine Partei.....regt sehr zum Denken an und setzt bei jedem Leser, denke ich, den Prozess in Gang, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen, anstatt diese einfach dem Arzt zu überlassen, in dem Glauben und der Hoffnung, dass der es schon besser weiß. Dem ist leider oftmals nicht so, wie dieses Buch sehr treffend aufzeigt. Vielen Dank an den Autor, dieses Buch ist wirklich großartig!!!!
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am 12. Januar 2007
bevor ich diese Rezension schrieb, habe ich mir zunächst den grössten Teil der vielen Rezensionen durchgelesen. Ich habe festgestellt, es besteht eine totale Kluft zwischen einer Gruppe der völlig Begeisterten und derer der Abwinkenden.

Fakt ist: dieses Buch ist revolutionär. Es stellt die einzig anerkannte Krebsbehandlung der Schulmedizin in Frage, und dann ist es auch noch von einem Laien geschrieben worden.

Mir war es aber grundsätzlich egal, ob er nun Mediziner ist oder nicht. Hauptsache das, was er von sich gibt leuchtet ein. Mir hat das Buch sogar eine Medizinerin empfohlen, die jahrelang in einem Forschungslabor arbeitete. Ausserdem ist mir völlig klar, dass kein Arzt so ein Buch geschrieben hat oder auch schreiben würde: Herr Hirneise betont ja sogar mehrmals in dem Buch, dass Ärzte zwar die schulmedizinische Behandlungsform für Krebs offiziell befürworten, hinter vorgehaltener Hand aber eher gegenteilig plädieren.Es scheint mir eher, als habe er das Buch "im Auftrag" von diversen Medizinern geschrieben.

Er stellt ja auch lediglich die bisherige Krebsbehandlung in Frage, weil sie nicht genügend begründet und in deren Wirkung nicht hinreichend belegt ist. Er fordert Studien über alternative Krebstherapien ein. Ich finde, das ist hinsichtlich des überwiegenden Versagens der Trickkiste der Schulmedizin durchaus berechtigt.

Ich arbeite in einem Pflegeberuf, und hatte schon während der Ausbildung bei Chemo und Bestrahlungspatienten immer das Gefühl: was soll das wirklich bringen? Ist diese Quälerei wirklich die Lösung? Für mich war immer klar, dass der Tod dieser Menschen sehr viel auch mit der Behandlung zu tun haben muss. In diesem Beruf sieht man viel und das alles hat mich schnell zu der Erkenntnis gebracht: ich und Chemo oder Bestrahlung? Niemals!!

Natürlich stösst der Autor dieses Buches auf viel Widerstand. Es könnte der Anfang eines grossen Prozesses des Umdenkens werden. Grosse Veränderungen haben die Gesellschaft immer schon verunsichert.

Vor allem wird ja tatsächlich jeder Betroffene mit seiner Entscheidung alleine gelassen, da es ja nunmal keine grosse Institution gibt, die einen alternativen Behandlungskatalog für Krebspatienten anbieten würde, geschweige denn eine Krankenkasse, die das alles zahlt. Und das sind wahrscheinlich die Hauptgründe für viele Bedenken. Aber keine Gründe für völlige Abweisung.
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Krebs ist eine schwerwiegende Erkrankung, durch mehr Umweltgifte und eine nicht eben vernünftige Lebensweise, mit Stress, wenig Zeit, ungesunder Ernährung, zu wenig Bewegung, erkranken immer mehr Menschen an Krebs. Nun wird seit 100 Jahren, ein Behandlungsweg beschritten, der im Wesentlichen, 3 Strategien verfolgt. Operieren, Chemisch behandeln, wobei die Chemotherapie nicht nur den Tumor erreicht, sondern den Gesamtorganismus schwächt und dann noch Bestrahlung des umliegenden Gewebes. Wenn behauptet wird, es gäbe „neue“ Therapien, so sind das meist Variationen des bereits Bekannten, die Chemikalien werden etwas anders zusammengemischt, aber es steht keine wirklich neue Idee dahinter.
Nun gibt es bei den Krankenkassen ja eine Maxime, die lautet, sie dürfen keine Therapien bezahlen, die wissenschaftlich nicht erwiesen sind. Was ist denn wissenschaftlich erwiesen? Der ehemalige Chef des Heidelberger Krebsforschungszentrums hat in einem Buch, die Feststellung getroffen, dass Menschen, die nach dem obigen Schema Operation, Bestrahlung, Chemo, behandelt werden, die Diagnose um durchschnittlich 4 Jahre überleben. Gleichzeitig stellt er fest, dass von denen, die sog. „Alternative Therapien“, machen, oder schlimmer, die jegliche Therapie verweigern, etliche die Diagnose um 10-12 Jahre überleben.
Sind wir denn verrückt geworden? Wir lassen die Krankenkassen Milliarden für Therapien bezahlen, die schädlich sind. Wir zahlen weitere Milliarden für die Erforschung der bereits 100 mal erprobten Therapie, mit minimaler Veränderung?
Kein Mensch der ein neues Auto oder eine neue Waschmaschine kauft, geht ahnungslos zum nächsten Händler. Aber in die Hände sogenannter Spezialisten begeben wir uns uninformiert, unterwürfig, schweigend, kuschend vor der Autorität des sogenannten Fachmannes.
Ich frage mich, es haben 2 Bundespräsidenten- Ehefrauen Stiftungen für die Erforschung alternativer Behandlungsverfahren gegründet. Müssten daraus nicht mal Ergebnisse vorliegen? Vor einiger Zeit fiel mir ein Buch zum Thema Homöopathie und Krebsbehandlung in die Hand, ich wunderte mich über die hämischen Kommentare, die erkennen ließen, dass der Schreiber nichts, aber auch gar nichts über Homöopathie wusste. Aber er schimpfte auf sie. Nehmen wir einmal an, die Homöopathie wäre im schlimmsten Falle „unwirksam“, weil ja nichts drin ist das man mit einem Spektrometer, oder Ähnlichem nachweisen könnte. Wenn die Chemotherapie den gesamten Körper schwächt, aber die Homöopathie, ihn wenigstens so ließe ohne ihn zu schwächen, wäre es dann nicht sinnvoller, den Patienten ein paar Kügelchen schlucken zu lassen, die eines über ihre materielle Wirkung hinaus anstoßen könnten, nämlich den Glauben daran, das es eine Kraft geben könnte, die der Mensch in sich aktivieren kann, die er immer aktivieren kann, auch wenn es äußerlich hoffnungslos erscheint? Hinreise stellt eine Frage, die Johanna Budwig, die Erfinderin der Öl/Quark Diät ihm im hohen Alter einmal stellte: Wurde dieser Patient trotz, oder wegen dieser Chemotherapie wieder gesund? Und woher wissen wir das?
Dies Buch ist nicht ganz einfach zu lesen. Der Autor bemüht sich die Zusammenhänge in verständlicher Form darzulegen. Das gelingt ihm. Aber er verlangt von uns auch, unser bisheriges Denken in Frage zu stellen, neue Denkwege zu gehen. Es ist unsere Verantwortung was wir tun und in wessen Hände wir uns begeben. Es ist unser einziges Leben, unser einzigartiger Körper und die Krankheit ist vielleicht eine Chance, etwas das wir erkennen könnten, etwas das in unserem Leben bisher unterbelichtet ist, zu verändern. Es haben schon viele eine Meinung zu dem Buch abgegeben.
Mir erscheint es in erster Linie als eine Herausforderung, eingefahrene Wege in der Therapie zu überdenken. Es zuzulassen, dass es auch ganz anders sein könnte. Allerdings scheint es mir als jemand der nichts mit dem Medizinbetrieb zu tun hat, dass es an manchen Stellen im Gesundheitswesen in erster Linie ums Geld geht, nicht darum, möglichst viele Menschen schonend wieder gesund werden zu lassen. Hier können uns Hinreises Anregungen dazu dienen, neue Wege zu beschreiten.
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am 21. Oktober 2003
Auch und gerade als Nichtmediziner und bisher nicht an Krebs erkrankter medizinischer Laie, ist es interessant zu erfahren, dass beim Thema alternative Krebstherapien bei den Schulmedizinern das Nervenkostüm immer noch sehr dünn ist. Seit Hackethals exzellenter Insiderkritik hat sich leider nicht viel gebessert. Wunderheilertitel, Unwissenschaftlichkeit und gesellschaftliche Hinrichtung in den Medien sind die Antworten auf jegliche Kritik und Verbesserungsvorschläge. Hirneise geht es in Europa nicht besser. Dabei hat er hervorragend recherchiert, welche möglichen Krebstherapien rund um den Globus zur Verfügung stehen und Vor- bzw. Nachteile bewertet, ohne voreingenommen die Schulmedizin zu verurteilen. Dass dieselbe leider mit ihrem noch immer gängigen Radikaltherapiekonzept nicht besonders gut abschneidet, ist kein Geheimnis und ergibt sich einfach aus den bisher gemachten Erfahrungen. Die Intoleranz und Engstirnigkeit, mit der die etablierte Krebsmedizin weiterhin auf solche Ergebnisse reagiert, hilft leider keinem einzigen Patienten.
Wäre die Standardtherapie von Erfolgen verwöhnt, könnte man es vielleicht noch erklären. Doch die seit Jahrzehnten steigende Zahl von Krebstoten spricht eine andere Sprache. Neuen Erkenntnissen zum Trotz, wird uns weiterhin Chemo & Strahlen als einzig vertretbare Therapie teuer verkauft. Da Hirneise kein Medizinprofessor ist, wird verständlicherweise die alte Leier der Unwissenschaftlichkeit angestimmt. Dabei ist es eher ein Vorteil, weil sein Urteilsvermögen nicht durch die Betriebsblindheit getrübt ist, unter der anerkannte Wissenschaftler oftmals leiden. Nicht zu vergessen die abwertende Erklärung, dass Krebskranke sich natürlich an alles klammern, was nach Heilung aussieht. Und ?! Damit wird kein einziges Faktum dieses Buches wiederlegt. Im Gegenteil, es besteht berechtigter Grund zur Hoffnung. Hirneises Erkenntnisse aus allen Therapien zeigen, dass die Mithilfe des Patienten sehr wohl unverzichtbar für die Therapie ist, um die Selbstheilungskrafte zu starken (3E-Ernährung, Entgiftung, Energie) Es geht ihm nicht darum, dass sich jeder selbst therapiert. Der Patient ist mit seinem Buch in der Lage, mit seinem Dienstleister Arzt auf einer Augenhöhe zu argumentieren und sein Therapieangebot zu hinterfragen. Wenn der Verkäufer eines Neuwagens sagen würde: „Entweder Sie nehmen den Wagen so wie ich ihn zusammengestellt habe oder sie kaufen ihn sich woanders!'', würde sich jeder auf der Stelle verabschieden. Warum machen wir es bei Ärzten anders? Weil wir sie nicht verärgern wollen und weil sie es ja besser wissen müssen? Dass trotzdem viele bereit sind, ihr Leben nur einer ärztlichen Meinung blind anvertrauen zeigt, weshalb sich die konventionelle Krebsmedizin ihren Dogmatismus noch erlauben kann. Hätte irgendeine Therapie der angeblichen Wunderheiler auch nur annähernd die Leidens - und Todesraten wie die Chemo-, Bestrahlungs- und Radikal-OP-Therapie, hätte niemand ein Verständnisproblem, den Herren Doktoren von heute auf morgen das Handwerk zu legen. Wenn dann wieder ein Patient gestorben ist fragt niemand mehr - woran denn eigentlich - am Krebs oder an den Nebenwirkungen der Therapie? Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit möglichen besseren Krebstherapien ist in der Schulmedizin leider immer noch ein Tabu. Dieses Wissen wird Krebspatienten vorsätzlich verweigert. Es ist Zeit, mitzudenken, wenn mein Leben möglicherweise davon abhängt, ob ich zufällig etwas über alternative Krebstherpieen gehört habe oder nicht. Wenn Eltern unter Androhung von Sorgerechtsentzug gezwungen werden, ihr krebskrankes Kind mit einer staatlich verordneten Therapie zu behandeln, die nicht weniger experimentell ist als alle anderen möglichen Alternativtherapien. Und das nur, weil mein kompetenter Onkologe sich nicht herablassen will, seine erworbene Horizontschwäche zu überwinden. Mutige Therapeuten haben es getan und sind deswegen mit tatkräftiger Unterstützung der Medienknechte, in der Wunderheilerecke gelandet. Dennoch haben weltweit einige Ärzte und Nichtmediziner das vorzuweisen, was die etablierte Krebsforschung mit vielen Steuermillarden seit Jahrzehnten vergeblich versucht - nicht den Tumor samt gesunder Zellen zu zerstören, sondern den Krebs zu heilen. Dank an Hirneise für dieses aufschlussreiche Buch, das sich die Bezeichnung Standardwerk zum Thema Krebstherapien redlich verdient hat.
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am 15. Januar 2005
Für denjenigen, der kein blindes Vertrauen in die Schulmedizin hat und selber Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen will, ist dieses Buch eine wertvolle Hilfe. Der Autor versucht z.B. in verständlicher und neutraler Weise, alle bekannten Therapiemöglichkeiten zu beschreiben und auch - wenn möglich - zu bewerten. Er weist mehrfach ausdrücklich darauf hin, dass er persönlich keine Therapieform empfiehlt, sondern dass der Patient selber Verantwortung übernehmen und sich selbst für "seine" Maßnahmen entscheiden muss. Er betont auch mehrfach, dass ein Krebspatient sich auf jeden Fall in die Hand eines erfahrenen Therapeuten begeben sollte, und nicht versuchen darf, sich nach der Lektüre dieses Buchs, selbst zu heilen.
Mir als Betroffener hat diese "Enzyklopädie der unkonventionellen Krebstherapien" sehr geholfen.
Das Einzige, womit ich nicht einverstanden bin, ist der Titel des Buches - diesen hätte man, um den Dialog mit der Schulmedizin nich von vorneherein auszuschließen, durchaus etwas neutraler gestalten können.
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