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Chemische Experimente in Schlössern, Klöstern und Museen: Aus Hexenküche und Zauberlabor: Aus Hexenküche und Zauberlabor. Welche Tinten und Farbstoffe ... Was ist mit Harry Potters Zaubertricks?
 
 
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Chemische Experimente in Schlössern, Klöstern und Museen: Aus Hexenküche und Zauberlabor: Aus Hexenküche und Zauberlabor. Welche Tinten und Farbstoffe ... Was ist mit Harry Potters Zaubertricks? [Taschenbuch]

Georg Schwedt
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Taschenbuch, 27. September 2002 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 254 Seiten
  • Verlag: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; Auflage: 1. Auflage (27. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3527306692
  • ISBN-13: 978-3527306695
  • Größe und/oder Gewicht: 24,7 x 17 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 953.105 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Georg Schwedt
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Produktbeschreibungen

Wissenschaft-Online

Für manche Zeitgenossen hat die Chemie auch heute noch eher den Beigeschmack der Alchemie als den einer exakten Wissenschaft. Georg Schwedt zeigt in seinem Buch "Chemische Experimente in Schlössern, Klöstern und Museen" welche Experimente die Alchemisten früherer Zeiten durchführten und dass in der Vergangenheit nicht alles "Alchemie" war.

Schwedt stellt in seinem Buch eine Sammlung verschiedener Experimentalvorträge zu bestimmten Teilaspekten historischer Chemie bzw. Lebensmittelchemie vor: Es werden die Beschreibungen einfacher Experimente in Zusammenhang mit einem kurzen Abriß der Geschichte der historischen Bauten gestellt, in denen die Vorträge stattfanden. Zusätzlich sind Kurzbiographien verschiedener früher Chemiker, bzw. Fürsten mit Interesse an Chemie und der Geschichte chemischer Erkenntnisse eingeschoben. Vorgestellt werden beispielsweise Experimente zu Tinten und Farbstoffen in der mittelalterlichen Buchmalerei, Inhaltsstoffen von Heilpflanzen, Kaffee, Tee und Tabak oder ?chemische Kabinettstückchen? zur Erbauung. Zusätzlich sind im letzten Kapitel, wohl als Zugeständnis an die aktuelle Mode, chemische Experimente im näheren oder weiteren Zusammenhang mit den Geschichten um Harry Potter aufgeführt.

Die beschriebenen Experimente erfordern keine anspruchsvollen Apparaturen und sind von knappen Hinweisen auf die Beobachtungen und einer Kurzerklärung der Ergebnisse begleitet. Für den Laien ist zwar die Durchführung der Experimente möglich, die Erklärungen sind dafür jedoch zu kurz ausgefallen und die Verweise auf Lehrbücher der organischen bzw. anorganischen Chemie werden von diesen Lesern wahrscheinlich meist nicht genutzt werden. Da in den Erklärungen sowie in den eingestreuten Abbildungen einige z. B. spektroskopische Fachkenntnisse vorausgesetzt werden, dürfte das Zielpublikum eher der fortgeschrittenere Chemiker sein. Die erwähnten Abbildungen, häufig spektroskopische Untersuchungen aus Diplom- und Doktorarbeiten, sind meist nicht von Kommentaren begleitet und stehen dann recht zusammenhanglos zwischen den Experimenten. Was bei der Lektüre ebenfalls stört, sind neben einigen orthographischen und grammatikalischen Fehlern die Wiederholung vieler Experimente ? ein Verweis auf ein anderes Kapitel und damit auch einen anderen Vortrag wäre ausreichend. Auch die Literaturangaben in Klammern in den einleitenden geschichtlichen Abrissen beeinflussen dem Lesefluss negativ.

Für Chemiker liegt mit diesem Buch aber eine Sammlung von Schauexperimenten vor, mit denen die Zuhörerschaft beeindruckt und für Chemie interessiert werden kann, was im Zeichen des oft zu beobachteten Desinteresses an Naturwissenschaften begrüßenswert ist.

Rezensent: Dr. Verena Seitz

Pressestimmen

"Die Versuche sind bewusst einfach gestaltet, werden mit allgemein verfügbaren Reagentien durchgeführt und sind zum Nachahmen empfohlen." CLB
 
"Beide Werke sollten in keinem Bücherregal eines Chemielehrers fehlen. Mindestens aber sollten sie in jeder Schulbibliothek vorhanden sein." Chemie konkret
 
"Chemische Experimente in Schlössern, Klöstern und Museen ist ein Buch für jedermann und hat neben zahlreichen Versuchen auch jede Menge historische Hintergrundinformationen zu bieten. Gut geschrieben begeistert es sicher jeden experimentierfreufigen Leser." www.chemieonline.de
 
"Für Chemiker liegt mit diesem Buch aber eine Sammlung von Schauexperimenten vor, mit denen die Zuhörerschaft beeindruckt und für Chemie interessiert werden kann, was im Zeichen des oft zu beobachtenden Desinteresses an Naturwissenschaften begrüßenswert ist." www.wissenschaft-online.de
 
"Das Buch ist eine Bereicherung für die Sekundärliteratur mit Schulversuchen und sollte daher in der Privatbibliothek von Lehrerinnen und Lehrern einen Platz finden. Es kann durchaus auch Schülern, die bei Chemiewettbewerben mitmachen, empfohlen werden."
Praxis der Naturwissenschaften - Chemie in der Schule

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peer Sylvester TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In diesem Buch beleuchtet Georg Schwedt die chemische Forschung die im 18. und im 19. Jahrhundert in Schlössern und Klöstern geleistet wurde. Ganz speziell liegt da sein Schwerpunkt auf den Experimenten, die er so beschreibt, dass man sie nachmachen kann. Von daher könnte das Buch eine ausgezeichnete Fundgrube wie Chemielehrern und Chemieinteressierten sein und dafür war es wohl auch gedacht.
Leider "könnte", denn was Schwedt (wie leider in den meisten seinen Büchern) vermissen lässt ist eine gewisse Aufbereitung. Sicherlich, die Experimente sind ordentlich beschrieben, aber Hinweise auf Gefahrstoffe findet man nicht. Mehr noch, die Erklärung kommt oft zu kurz, auf jeden Fall ists sie sehr schwankend. Vor allem ist das Buch aber völlig unübersichtlich. Es ist nach Schlössern geordnet und das mag zwar zum Titelthema passen, ist aber für die Praxis total unpraktisch: Wenn ich Chemiversuche suche, dann meistens zu einem bestimmten Thema oder zu einer Stoffklasse oder so. Ich bin Chemielehrer und dachte beim Durchblättern "Ein schönes Buch" - leider hab ich mich mittlerweile viel häufiger drüber geärgert als gefreut. ein Beispiel: Farbstoffe sind auf drei Kapitel verteilt, wobei einige Versuche sogar mehrfach auftauchen. Da hätte eine Bündelung gut getan! Die Versuche selbst variieren ziemlich, vom aufwendigen Demonstrationsversuch bis zu etwa wie "Zigarettenasche verbrennen" ist alles vertreten. Die meisten Versuche findet man auch anderswo, aber so als kompakte Fundgrube wäre das Buch brauchbar. Wäre, wenn es etwas besser aufbereitet worden wäre!
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