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Checkpoint: Roman Gebundene Ausgabe – 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 114 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498006428
  • ISBN-13: 978-3498006426
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.269.013 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Seit den Reaktionen von George Bush auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York machen die Intellektuellen Amerikas künstlerisch und dokumentarisch Jagd auf den US-Präsidenten und seine Maßnahmen zur Beschneidung der Demokratie und der Menschenrechte. Der Sprachwissenschaftler und Kulturkritiker Noam Chomsky etwa warf Bush in seinem Essay Power and Terror vor, mit der Rhetorik des "heiligen Krieges" aus einer Position der Selbstgefälligkeit heraus bewusst Völkerrecht zu brechen. Die unkonventionellen Attacken von Michael Moore sind sattsam bekannt.

Nun macht auch der amerikanische Schriftsteller Nicholson Baker (Vox, Zimmertemperatur ) gegen die Bush-Regierung Front. Und er tut es auf äußerst raffinierte, da literarische und ironisch gebrochene Art und Weise. Zwei Freunde treffen sich in einem Zimmer des Adele Hotel in Washington D.C. Jay hat seinen Freund Ben angerufen, um ihm mitzuteilen, dass er George W. Bush ermorden will -- mit verschiedenen Geheimwaffen: zum Beispiel mit einer fliegenden Kreissäge ("ultrascharf, absolut tödlich") oder mit einem Klumpen abgereichertem Uran, der alles zermahlen kann. Schon bald wird klar, dass Jay ein überspannter Spinner ist -- ein Bewusstseinszustand, der seine Rede immer wieder in Frage stellt. Aber eigentlich hat er ganz vernünftige Argumente für seinen übertriebenen Hass. Und so kann man in Checkpoint eine ganze Menge lernen über die amerikanische Mentalität, über Selbstgefälligkeit, politische Verlogenheit und das Verhältnis von Wirtschaft und Macht.

Das literarische Verfahren erlaubt es Baker, schweres Geschütz aufzufahren. Schließlich kann er seinen Kritikern immer entgegenhalten, nicht er selbst hätte Bush einen "nicht gewählten betrunkenen Ölmann" genannt, sondern sein verrückter Held. "Roman" hat Baker sein Buch genannt, aber eigentlich ist es ein als Theaterdialog getarntes, überraschend originelles und ästhetisch ansprechendes Pamphlet gegen Bushs Politik. Und es ist vor allem eins: es ist brillant geschrieben. -- Thomas Köster

Pressestimmen

“A quick, stripped cry of a book. . . . As timely as fiction gets.” –Lorrie Moore, New York Review of Books“Provocative . . . incendiary . . . a great work.” –Rick Moody, The Believer “A meditation on action . . . [Baker] analyses the details of daily life with a surgeon’s precision.” –The Economist“If one of our supreme chroniclers of mild manners can be roused to such patriotic indignation, democracy yet has a fighting chance.” –Voice Literary Supplement “A ripped-from-the-headlines docudrama for the printed page, a timely and tense screed for a divided country hurtling toward who knows where.” –Associated Press“Checkpoint is about limits–of presidential power, of law, of discourse, of rationality, and of language itself.” –Boston Phoenix“Compelling . . . a passionate cry from the heart.” –USA Today“What makes Baker original is his minute obsessiveness and his willingness to entertain inappropriate subjects. . . Checkpoint takes Baker’s obsessiveness and inappropriateness into the public realm.” –Newsweek “An astonishing, uncomfortable conversation. Baker has a real ear for the cadence and wryness of the modern intelligentsia.” –Portland Oregonian“Baker's new novel checks its inhibitions at the door . . . entertaining, edgy and unpredictable." –Las Vegas City Life“Sly, slender but important . . . Baker excels at writing about those facets of the human experience we prefer to hide.” –San Francisco Chronicle“This novel could be a kind of record of our times. . . . Its goal is to take [the] internal combustion process of hatred and anger and make it visible–which Baker does brilliantly.” –Pittsburgh Post-Gazette“On the whole, Baker improves upon Samuel Beckett's [Godot]. Baker's jokes will make people, rather than theatre majors, laugh.” –Los Angeles TimesCheckpoint is like a hornet: It’s small, quiet, with a sinister aspect to its midday peregrinations, and it has a stinger: conscience.” –Toronto Globe and Mail“I confess to finding Nicholson Baker’s prose so witty and hypnotic that I never want it to stop.” –Washington Post“Baker writes like no one else in America.” –Newsweek“Baker [is] one of our most gifted and original writers.” –Seattle Times“Enthusiast, obsessive, visionary, engineer of the everyday–there’s nobody quite like Baker in the literary universe.” –Newsday“[Baker’s] prose is so luminescent and so precise it manually recalibrates our brains.” –Time -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon-Kunde VINE-PRODUKTTESTER am 14. August 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Das dieser Nicholson Baker ein famoser Autor ist, der - egal ob in Miniaturen oder in Romanen - sowohl die Kunst der sorgfältigen Wortsetzung als auch die untrügliche Beobachtung all der Winzigkeiten des Alltages beherrscht, haben schon viele Leser allüberall in der Welt erfahren dürfen. Und das dieser Mann auch ein politisches Gewissen hat, kann jeder im gerade erschienenen neuen Buch von Nicholson Baker „Checkpoint" nachlesen, dass der Rowohlt Verlag ganz schnell hat übersetzen lassen und das damit (fast) zeitgleich überm großen Teich ebenso erschienen ist wie hierzulande. Baker rechnet in dem als Dialog gehaltenen (und damit auch für die kleine Bühne geeigneten) Text schonungslos mit den Herren Bush, Cheney, Rumsfeld & Co. ab und macht plausibel, warum die Welt nicht gerade mit Hochachtung auf den Irak-Feldzug des amerikanischen Präsidenten blickt und warum eigentlich kaum ein Amerikaner dieses Gespann wieder wählen dürfte. Zornig leiht Nicholson Baker seinen beiden Protagonisten (denen sich lediglich einmal eine dritte handelnde Person, ein Zimmermädchen, hinzugesellt) seine Stimme und arbeitet klar und deutlich heraus, dass Bush nur Marionette industrieller Interessen ist und es mit der Integrität von Cheney und Rumsfeld nicht gerade weit her ist. Die beiden Männer philosophieren in der Einsamkeit eines Washingtoner Hotelzimmers über den Tod von Bush: der eine möchte den Präsidenten ermorden, was der andere nicht so gut findet, schließlich muß man ja nicht künstlich Märtyrer erschaffen. Vergleichbar mit Philip Roths Abrechnung zu Nixons Watergate „Unsere Gang" wird auch Bakers Buch einen Platz in der amerikanischen Literatur erlangen, der jenseits von der Tagesaktualität bleiben wird als notwendige politische Stellungnahme im literarischen Gewand.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. August 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Also wenn dieses Büchlein nicht für Zündstoff sorgt, dann weiß ich nicht. Die beiden Freunde Jay und Ben treffen sich in einem Hotelzimmer. Jay will den Präsidenten George W. Bush ermorden, und Ben versucht, ihn davon abzuhalten. Jay ist, Zitat von Ben, geistig "an den Rändern etwas ausgefranst". Seine vermeintlichen Waffen sind unter anderem Kugeln, die sich von selbst ins Ziel steuern, wenn sie nur lange genug auf einem Foto des Präsidenten liegen. Was bemerkenswert ist: Jay hat sehr gute Argumente für seine Wut auf den Präsidenten. Auslöser ist ein Ereignis an einem irakischen Checkpoint. Diese 140 Seiten bieten dem Leser eine Zusammenfassung dessen, was im Moment faul ist im Staate Amerika: vom Zusammenfall der Türme über Lockheed bis zu Wal-Mart kommen erstaunliche Dinge zutage. Fazit: unbedingt lesen!
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Henri Oversohl am 13. August 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Kurz hat sich Baker gefasst, seine politischen Aussagen bündig in Form eines Dialogstücks gegossen und dabei einen für den Buchmarkt enorm aktuellen Touch gefunden. Die Foltergefängnisse finden im US-Skandalbuch "Checkpoint" ebenso Erwähnung wie die jüngsten Bush-Auftritte, mit denen der amtierende US-Präsident seinen Platz auch in den deutschen Medien fand.
Doch Baker setzt seiner gedruckten Anklage, die er einem überzeugten Bush-Attentäter auf die Zunge legt, keine Grenzen: Und so schwingt er sich vom Kennedy-Attentat zu den Abtreibungsprotesten, von Hinz zu Kunz und von dem irrtümlichen Massaker an einer irakischen Familien an einem Checkpoint zum Einfluss der Vize-Präsidenten-Ehefrau auf das Schlachtgetümmel. Selbst für überzeugte Bush-Gegner ein bisschen zu viel des "Guten", erst recht im Schatten der "Fahrenheit 9/11"-Manie. Vor allem aber liegt es jenseits des moralischen und ethischen Anspruchs, ein Buch zu schreiben, das bei lebenden Figuren in vergleichbarer Weise unter die Gürtellinie zielt - und trifft.
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